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Episoden

26 Minuten
Auf dem Residenzplatz bekommen 2027 „Seiler & Speer“ die große Bühne. Das dritte Jahr in Folge machen Männer die Headliner und Frauen machen Platz. Und das ausgerechnet für den umstrittenen Musiker Christopher Seiler. Ist es bei ihm schon Zeit für eine zweite Chance? Und was sagt dieses Line-Up über das kulturelle Selbstverständnis der Stadt aus?

In dieser Werkspost spricht Katja Ilnizki mit Kulturjournalistin, Moderatorin und Stand-Up-Comedienne Larissa Schütz über Haltung in der Unterhaltung.

Mehr dazu könnt ihr im Werkspost-Kommentar „Wie viel Haltung braucht Bühne – Oder: Wie viel Bühne braucht Haltung?“ von Katja Klnizki lesen.

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Redaktion: Katja Ilnizki

Produktion/Technik: Christian Veichtlbauer
27 Minuten
Wenn die Sommerregelung hat etwas Entscheidendes eindrücklich gezeigt: Es geht. Zwei Monate lang wurde der Autoverkehr rund um die Altstadt eingeschränkt. Dass sich die Autofahrerparteien ÖVP und FPÖ über die Regelung laut echauffierten ist freilich wenig verwunderlich.

Doch das Fahrverbot in der Salzburger Innenstadt für zwei Monate im Sommer greift zu kurz. Eine autofreie Altstadt ist an der Salzach längst überfällig. Die Stadtregierung ist immer noch zu zurückhaltend bei der Verkehrsberuhigung. Aus dem Versuch sollte endlich eine Entscheidung werden.

Stefanie Ruep spricht in dieser Werkspost mit den Mobilitätsplanerinnen Lina Mosshammer und Ursula Witzmann-Müller

Mehr dazu könnt ihr im Werkspost-Kommentar „Autofreie Altstadt das ganze Jahr statt Sommerregelung“ von Stefanie Ruep lesen.

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Redaktion: Stefanie Ruep

Produktion/Technik: Christian Veichtlbauer
25 Minuten
Wer bekommt wie viel Raum in unserer Gesellschaft? Salzburg ist, wie so viele andere Städte auch, von Männern und für Männer gemacht. Aber nicht aus Böswillen. Die autozentrierte Stadtplanung ist ein Ergebnis der Nachkriegszeit. Asphalt und Beton sind historisch gewachsen, weil sie dem Ideal der sogenannten „autogerechten Stadt“ folgen. In den 50er und 60er Jahren haben wir das Wohnen, Arbeiten und Konsumieren klar getrennt. Entsprechend richtet sich auch die Stadtplanung nach den Prototypen der männlichen Vollzeit-Pendler von damals aus.

Beweg dich durch Salzburg und du hast die Antwort in Beton gegossen: breite Straßen und graue Parkplätze. Davon aber viele. Der öffentliche Raum gehört dem Auto und dem, der es fährt. Was diese Idee ignoriert? Die Lebensrealität der mehrheitlichen Bevölkerung von heute. Es ist Zeit, den Gegenentwurf aus der Schublade zu holen. Feministische Stadtplanung schafft Orte, die für alle Menschen funktionieren.

Katja Ilnizki spricht in dieser Episode mit Architektin Ursula Spannberger über Feministische Stadtplanung.

Mehr dazu könnt ihr im Werkspost-Kommentar „Feministische Stadtplanung“ von Katja Ilnizki lesen.

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Redaktion: Katja Ilnizki

Produktion/Technik: Christian Veichtlbauer
24 Minuten
Mit dem geplanten „Gastarbeiter“-Denkmal erhält Salzburg erstmals eine öffentliche Würdigung jener Menschen, die maßgeblich zum wirtschaftlichen Aufbau Österreichs beigetragen haben. Gleichzeitig setzt das Denkmal ein seltenes Zeichen für die Anerkennung der Leistung arbeitender Menschen. Dass ÖVP und FPÖ das Projekt im Gemeinderat ablehnten, stößt auf Kritik – insbesondere die Haltung der ÖVP wirkt angesichts ihrer eigenen politischen Geschichte widersprüchlich.

Thomas Neuhold spricht in dieser Episode mit Tarik Mete von der SPÖ über Arbeitsmigration und das neue Gastarbeiter:innendenkmal.

Mehr dazu könnt ihr im Werkspost-Kommentar „Ein Denkmal für Arbeiterinnen und Arbeiter“ von Thomas Neuhold lesen.

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Redaktion: Thomas Neuhold

Produktion/Technik: Christian Veichtlbauer
29 Minuten
Der rasante Gletscherschwund – etwa an der Pasterze und am Kitzsteinhorn – zeigt die Folgen der Klimakrise deutlich. Während Salzburgs Identität eng mit Schnee und Wintersport verbunden ist, führen steigende Temperaturen bereits zu späteren Saisonstarts. Gleichzeitig steht die Landesregierung wegen ihrer Klimapolitik in der Kritik: Neben ökologischen Folgen drohen bei Nichteinhaltung der Klimaziele auch finanzielle Konsequenzen durch mögliche Strafzahlungen der EU.

Lukas Oberauer spricht in dieser Episode mit Martina Berthold von den Grünen und Bernhard Salcher von der Universität Salzburg darüber, warum das Gletscherschmelzen symptomatisch für die Klimakrise ist und was die auswirkungen auf die Gesellschaft sind.

Mehr dazu könnt ihr im Werkspost-Kommentar „Das Ende des ewigen Winters – Salzburgs Gletscher sterben“ von Lukas Oberauerlesen.

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Redaktion: Lukas Oberauer

Produktion/Technik: Christian Veichtlbauer
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Über diesen Podcast

Die Werkspost ist der politische Salzburg-Kommentar aus der Radiofabrik Der Werkspost Newsletter greift unbequeme Themen in Stadt und Land Salzburg auf und bringt die Meinung der Journalist:innen unseres Vertrauens. Jeden zweiten Mittwoch exklusiv in deinem Posteingang. HIER geht's zum Newsletter-Abo. In diesem Werkspost-Podcast, oder kurz Werkspodcast, vertiefen die Verfasser:innen des Newsletter-Kommentars das jeweilige Thema in einem Studiogespräch mit einem oder mehreren Gästen. Am Donnerstag nach der Newsletter-Aussendung ist der Werkspodcast um 18:30 Uhr auch auf der Radiofabrik zu hören.   Finanziert aus Eigenmitteln der Radiofabrik, Mitteln des NKRF – Nichtkommerzieller Rundfunkfond (2023) der RTR & der Österreichischen Gesellschaft für politische Bildung    
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