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Episoden

25 Minuten
Wer bekommt wie viel Raum in unserer Gesellschaft? Salzburg ist, wie so viele andere Städte auch, von Männern und für Männer gemacht. Aber nicht aus Böswillen. Die autozentrierte Stadtplanung ist ein Ergebnis der Nachkriegszeit. Asphalt und Beton sind historisch gewachsen, weil sie dem Ideal der sogenannten „autogerechten Stadt“ folgen. In den 50er und 60er Jahren haben wir das Wohnen, Arbeiten und Konsumieren klar getrennt. Entsprechend richtet sich auch die Stadtplanung nach den Prototypen der männlichen Vollzeit-Pendler von damals aus.

Beweg dich durch Salzburg und du hast die Antwort in Beton gegossen: breite Straßen und graue Parkplätze. Davon aber viele. Der öffentliche Raum gehört dem Auto und dem, der es fährt. Was diese Idee ignoriert? Die Lebensrealität der mehrheitlichen Bevölkerung von heute. Es ist Zeit, den Gegenentwurf aus der Schublade zu holen. Feministische Stadtplanung schafft Orte, die für alle Menschen funktionieren.

Katja Ilnizki spricht in dieser Episode mit Architektin Ursula Spannberger über Feministische Stadtplanung.

Mehr dazu könnt ihr im Werkspost-Kommentar „Feministische Stadtplanung“ von Katja Ilnizki lesen.



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Redaktion: Katja Ilnizki

Produktion/Technik: Christian Veichtlbauer
24 Minuten
Mit dem geplanten „Gastarbeiter“-Denkmal erhält Salzburg erstmals eine öffentliche Würdigung jener Menschen, die maßgeblich zum wirtschaftlichen Aufbau Österreichs beigetragen haben. Gleichzeitig setzt das Denkmal ein seltenes Zeichen für die Anerkennung der Leistung arbeitender Menschen. Dass ÖVP und FPÖ das Projekt im Gemeinderat ablehnten, stößt auf Kritik – insbesondere die Haltung der ÖVP wirkt angesichts ihrer eigenen politischen Geschichte widersprüchlich.

Thomas Neuhold spricht in dieser Episode mit Tarik Mete von der SPÖ über Arbeitsmigration und das neue Gastarbeiter:innendenkmal.

Mehr dazu könnt ihr im Werkspost-Kommentar „Ein Denkmal für Arbeiterinnen und Arbeiter“ von Thomas Neuhold lesen.



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Redaktion: Thomas Neuhold

Produktion/Technik: Christian Veichtlbauer
29 Minuten
Der rasante Gletscherschwund – etwa an der Pasterze und am Kitzsteinhorn – zeigt die Folgen der Klimakrise deutlich. Während Salzburgs Identität eng mit Schnee und Wintersport verbunden ist, führen steigende Temperaturen bereits zu späteren Saisonstarts. Gleichzeitig steht die Landesregierung wegen ihrer Klimapolitik in der Kritik: Neben ökologischen Folgen drohen bei Nichteinhaltung der Klimaziele auch finanzielle Konsequenzen durch mögliche Strafzahlungen der EU.

Lukas Oberauer spricht in dieser Episode mit Martina Berthold von den Grünen und Bernhard Salcher von der Universität Salzburg darüber, warum das Gletscherschmelzen symptomatisch für die Klimakrise ist und was die auswirkungen auf die Gesellschaft sind.

Mehr dazu könnt ihr im Werkspost-Kommentar „Das Ende des ewigen Winters – Salzburgs Gletscher sterben“ von Lukas Oberauerlesen.



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Redaktion: Lukas Oberauer

Produktion/Technik: Christian Veichtlbauer
24 Minuten
Queeres Leben ist auch am Land präsent, bleibt jedoch oft unsichtbar. Wer nicht der gesellschaftlichen Norm entspricht fühlt sich im Ort oft beobachtet, allein oder hat Angst vor Ablehnung. Deshalb ist Sichtbarkeit am Land so wichtig. Initiativen wie die Heublumen im Pinzgau schaffen mit Pride-Paraden, einem queeren Volksfest sowie regelmäßigen Treffen wichtige Orte der Sichtbarkeit, Begegnung und Unterstützung. Gerade für junge Menschen sind solche Angebote und sichtbare Vorbilder entscheidend, um die eigene Identität selbstbewusst entwickeln zu können.  Sie merken dadurch, dass sie mit ihren Erfahrungen nicht allein sind.

Auch das Projekt „queer durchs Land“ der HOSI Salzburg verstärkt die queere Jugendarbeit in den Salzburger Gauen und bietet gemeinsam mit den Heublumen Beratung sowie Unterstützung für Betroffene, Angehörige und Vereine.

Stefanie Ruep spricht in dieser Episode mit Florian Niederseer, Gründer und Obperson des Vereins Heublume, über Pride Parades, das Heublumenfest und das queere Leben am Land.

Mehr dazu könnt ihr im Werkspost-Kommentar „Jedes Dorf braucht einen Regenbogen“ von Stefanie Ruep lesen.



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Redaktion: Stefanie Ruep

Produktion/Technik: Christian Veichtlbauer
23 Minuten
Wenn Universitäten sparen müssen, geraten oft kleine und spezialisierte Studienrichtungen ins Visier. Warum Einrichtungen wie das Zentrum für Jüdische Kulturgeschichte in Salzburg dennoch unverzichtbar sind und weit mehr leisten als wirtschaftlich verwertbares Wissen zu produzieren, zeigt ein Blick auf ihre gesellschaftliche Bedeutung.

David Mehlhart spricht in dieser Episode mit Susanne Plietzsch, Professorin für jüdische Kulturgeschichte darüber, warum sogenannte Orchideenfächer wichtig für die Gesellschaft sind.

Mehr dazu könnt ihr im Werkspost-Kommentar „Die Nische stärken“ von David Mehlhart lesen.



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Redaktion: David Mehlhart

Produktion/Technik: Christian Veichtlbauer
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Über diesen Podcast

Die Werkspost ist der politische Salzburg-Kommentar aus der Radiofabrik Der Werkspost Newsletter greift unbequeme Themen in Stadt und Land Salzburg auf und bringt die Meinung der Journalist:innen unseres Vertrauens. Jeden zweiten Mittwoch exklusiv in deinem Posteingang. HIER geht's zum Newsletter-Abo. In diesem Werkspost-Podcast, oder kurz Werkspodcast, vertiefen die Verfasser:innen des Newsletter-Kommentars das jeweilige Thema in einem Studiogespräch mit einem oder mehreren Gästen. Am Donnerstag nach der Newsletter-Aussendung ist der Werkspodcast um 18:30 Uhr auch auf der Radiofabrik zu hören.   Finanziert aus Eigenmitteln der Radiofabrik, Mitteln des NKRF – Nichtkommerzieller Rundfunkfond (2023) der RTR & der Österreichischen Gesellschaft für politische Bildung    
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