Werkspost. Der politische Salzburg-Kommentar. Newsletter & Podcast

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Episoden

Jedes Dorf braucht einen Regenbogen
08.07.2026
24 Minuten
Queeres Leben ist auch am Land präsent, bleibt jedoch oft unsichtbar. Wer nicht der gesellschaftlichen Norm entspricht fühlt sich im Ort oft beobachtet, allein oder hat Angst vor Ablehnung. Deshalb ist Sichtbarkeit am Land so wichtig. Initiativen wie die Heublumen im Pinzgau schaffen mit Pride-Paraden, einem queeren Volksfest sowie regelmäßigen Treffen wichtige Orte der Sichtbarkeit, Begegnung und Unterstützung. Gerade für junge Menschen sind solche Angebote und sichtbare Vorbilder entscheidend, um die eigene Identität selbstbewusst entwickeln zu können.  Sie merken dadurch, dass sie mit ihren Erfahrungen nicht allein sind.


Auch das Projekt „queer durchs Land“ der HOSI Salzburg verstärkt die queere Jugendarbeit in den Salzburger Gauen und bietet gemeinsam mit den Heublumen Beratung sowie Unterstützung für Betroffene, Angehörige und Vereine.


Stefanie Ruep spricht in dieser Episode mit Florian Niederseer, Gründer und Obperson des Vereins Heublume, über Pride Parades, das Heublumenfest und das queere Leben am Land.


Mehr dazu könnt ihr im Werkspost-Kommentar „Jedes Dorf braucht einen Regenbogen“ von Stefanie Ruep lesen.





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Redaktion: Stefanie Ruep


Produktion/Technik: Christian Veichtlbauer
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Die Nische stärken
24.06.2026
23 Minuten
Wenn Universitäten sparen müssen, geraten oft kleine und spezialisierte Studienrichtungen ins Visier. Warum Einrichtungen wie das Zentrum für Jüdische Kulturgeschichte in Salzburg dennoch unverzichtbar sind und weit mehr leisten als wirtschaftlich verwertbares Wissen zu produzieren, zeigt ein Blick auf ihre gesellschaftliche Bedeutung.


David Mehlhart spricht in dieser Episode mit Susanne Plietzsch, Professorin für jüdische Kulturgeschichte darüber, warum sogenannte Orchideenfächer wichtig für die Gesellschaft sind.


Mehr dazu könnt ihr im Werkspost-Kommentar „Die Nische stärken“ von David Mehlhart lesen.





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Redaktion: David Mehlhart


Produktion/Technik: Christian Veichtlbauer
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Zwischen Boomern und Zoomern: Wie Generationen ins Gespräch kommen
10.06.2026
25 Minuten
Boomer und Zoomer sind zwei Generationen, aufgewachsen in völlig unterschiedlichen Welten. Die Wertvorstellungen lagen selten weiter auseinander. Die Baby-Boomer dominieren noch die Politik. Als bevölkerungsstärkste Generation bestimmen sie die Wahlurnen. Was beiderseits fehlt, sind Verständnis und Verständigung. Dafür braucht es verlässliche Daten, Sachargumente und eine Portion Kompromissbereitschaft.


Diese Werkspost taucht in die Generationenforschung ein. Sie versucht zu verstehen, warum vor allem zwischen zwei Generationen die Luft brennt. Und, warum es insbesondere in der Verkehrspolitik um mehr geht als das eigene Auto.


Katja Ilnizki spricht in dieser Episode mit Generationenübersetzerin Susanne Vietz darüber, wie Generationen (wieder) ins Gespräch kommen und dabei womöglich sogar einen Konsens finden können.


Mehr dazu könnt ihr im Werkspost-Kommentar „Zwischen Boomern und Zoomern: Wie Generationen ins Gespräch kommen“ von Katja Ilnitzki lesen.





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Redaktion: Katja Ilnizki


Produktion/Technik: Christian Veichtlbauer
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United by music – oder die altbekannte Spaltung
27.05.2026
29 Minuten
Das Motto des diesjährigen Eurovision Song Contest in Wien lautet „United by Music“. Doch wie geeint ist Österreich politisch tatsächlich? Zwischen Stadt und Land, Regierung und Opposition sowie neuen gesellschaftlichen Konfliktlinien zeigen sich deutliche Spannungen.


Während in der Stadtregierung eine rot-rot-grüne Mehrheit regiert, sitzt in der Landesregierung ein schwarz beziehungsweise türkis-blaues Bündnis. Historisch standen sich vor allem die bürgerliche ÖVP und die sozialdemokratische SPÖ gegenüber.


Heute prägen zusätzlich Themen wie Migration, Klimawandel, Teuerung, Feminismus oder queere Lebensrealitäten die politische Debatte.


Doch Salzburg ist nicht neu gespalten, aufgrund von neuen Problemen verschieben sich lediglich die Konfliktlinien. Parteien, wie FPÖ, Neos, KPÖ+ und Grüne, decken diese neuen Themen und damit einhergehende Konflikte stärker ab, was sich auch im Wahlverhalten spiegelt.


Lukas Oberauer spricht in dieser Episode mit Politikwissenschaftler Reinhard Heinisch von der Uni Salzburg über die politische Polarisierung in Stadt, Land und Bund.


Mehr dazu könnt ihr im Werkspost-Kommentar „United by music – oder die altbekannte Spaltung“ von Lukas Oberauer lesen.





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Redaktion: Lukas Oberauer


Produktion/Technik: Christian Veichtlbauer
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Präventive Wolfsabschüsse werden keine Schafe schützen
13.05.2026
26 Minuten
Mit den beiden präventiven Abschüssen von Wölfen inszeniert sich Jagd- und Naturschutzlandesrätin Marlene Svazek (FPÖ) als Kämpferin für die Anliegen der Almbauern. Doch mit der neuen Wolfsverordnung macht die FPÖ-Chefin den Landwirten nur falsche Hoffnungen. Denn zwei Wölfe im Innergebirg abzuschießen, wird nicht zu weniger Rissen von Ziegen und Schafen führen. Die präsentierte Verschärfung ist nichts als populistische Symbolpolitik, um den Betroffenen zu vermitteln, dass irgendetwas getan wird.


Anstatt den betroffenen Bauern vorzugaukeln, die beiden präventiven Abschüsse würden etwas bringen, sollten in Salzburg endlich wirkliche Präventivmaßnahmen ergriffen werden. Die Herden können mit Zäune, Hunde und Hirten geschützt werden. Statt pauschal zu sagen, das geht in unserer kleinräumigen Landwirtschaft nicht. Was nicht heißt, dass es gar keine Abschüsse geben soll. Nähert sich ein Wolf trotz der Herdenschutzmaßnahmen mehrfach einer Weide oder reißt Tiere, sollte er geschossen werden.


Stefanie Ruep spricht in dieser Episode mit Lukas Ende vom Naturschutzbund über die präventiven Wolfsabschüsse im Land Salzburg.


Mehr dazu könnt ihr im Werkspost-Kommentar „Präventive Wolfsabschüsse werden keine Schafe schützen“ von Stefanie Ruep lesen.





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Über diesen Podcast

Die Werkspost ist der politische Salzburg-Kommentar aus der Radiofabrik Der Werkspost Newsletter greift unbequeme Themen in Stadt und Land Salzburg auf und bringt die Meinung der Journalist:innen unseres Vertrauens. Jeden zweiten Mittwoch exklusiv in deinem Posteingang. HIER geht's zum Newsletter-Abo. In diesem Werkspost-Podcast, oder kurz Werkspodcast, vertiefen die Verfasser:innen des Newsletter-Kommentars das jeweilige Thema in einem Studiogespräch mit einem oder mehreren Gästen. Am Donnerstag nach der Newsletter-Aussendung ist der Werkspodcast um 18:30 Uhr auch auf der Radiofabrik zu hören.   Finanziert aus Eigenmitteln der Radiofabrik, Mitteln des NKRF – Nichtkommerzieller Rundfunkfond (2023) der RTR & der Österreichischen Gesellschaft für politische Bildung    
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