Beschreibung
vor 1 Woche
Mit den beiden präventiven Abschüssen von Wölfen inszeniert sich
Jagd- und Naturschutzlandesrätin Marlene Svazek (FPÖ) als
Kämpferin für die Anliegen der Almbauern. Doch mit der neuen
Wolfsverordnung macht die FPÖ-Chefin den Landwirten nur falsche
Hoffnungen. Denn zwei Wölfe im Innergebirg abzuschießen, wird
nicht zu weniger Rissen von Ziegen und Schafen führen. Die
präsentierte Verschärfung ist nichts als populistische
Symbolpolitik, um den Betroffenen zu vermitteln, dass irgendetwas
getan wird.
Anstatt den betroffenen Bauern vorzugaukeln, die beiden
präventiven Abschüsse würden etwas bringen, sollten in Salzburg
endlich wirkliche Präventivmaßnahmen ergriffen werden. Die Herden
können mit Zäune, Hunde und Hirten geschützt werden. Statt
pauschal zu sagen, das geht in unserer kleinräumigen
Landwirtschaft nicht. Was nicht heißt, dass es gar keine
Abschüsse geben soll. Nähert sich ein Wolf trotz der
Herdenschutzmaßnahmen mehrfach einer Weide oder reißt Tiere,
sollte er geschossen werden.
Stefanie Ruep spricht in dieser Episode mit Lukas Ende vom
Naturschutzbund über die präventiven Wolfsabschüsse im Land
Salzburg.
Mehr dazu könnt ihr im Werkspost-Kommentar „Präventive
Wolfsabschüsse werden keine Schafe schützen“ von Stefanie Ruep
lesen.
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Redaktion: Stefanie Ruep
Produktion/Technik: Christian Veichtlbauer
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