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Beschreibung
vor 3 Tagen
Am Samstag hatten wir in Köln zu tun und sind also am frühen
Vormittag hingefahren. Zunächst zu unseren Schwestern im fertig
renovierten Haus, um noch einige Dinge anzuschauen, zu notieren, zu
planen. Da war es ganz ruhig und angenehm. Dann bin ich schnell zum
Hauptbahnhof gelaufen, um dort etwas zu besorgen und war schon
verblüfft, wie viele Menschen schon unterwegs waren und wie
trubelig es war. Und dann sind wir kurz vor Mittag in die
Innenstadt gegangen, um einige Einkäufe zu machen, die in unserem
kleinen Städtchen nicht so gut gehen.Aber diese vielen Leute, der
viele Verkehr, die vollen Geschäfte. Zwischendurch mussten wir echt
lachen, weil es so laut war und wir überhaupt nicht mehr klarkamen.
Und dann haben wir uns, völlig unlogisch, bei einem Café an einen
Außentisch gesetzt und Cappuccino bestellt und etwas zum
Mittagessen. Und da saßen wir, mitten im Trubel, bei laufendem
Verkehr und vielen Touris und Fußballfans, die zum Spiel am
Nachmittag wollten, haben die Sonne genossen und tiefenentspannt
alles beobachtet, geplaudert und die Pause sehr angenehm erlebt.Da
ist mir bewusst geworden, was den Unterschied macht zwischen
genervtem Ertragen und entspanntem Erleben. Es ist die eigene
innere Verfasstheit. Wenn ich selbst entspannt, geduldig und ohne
Druck bin, kann ich alles andere ringsum gut haben und den lieben
Gott einen guten Mann, eine gute Frau sein lassen und seine
Menschen auch. Aber wenn ich selbst unter Druck bin, gehetzt und
frustriert, in Eile und mit Terminen, dann ist alles ringsum zu
viel und macht mich kirre und ich renne herum wie viele andere, die
schlecht gelaunt und miesepetrig durch den Tag hetzen.Bei Johann
Baptist Metz habe ich vor langer Zeit den bemerkenswerten Satz
gelesen "Religion ist Unterbrechung". Diese Aussage, so habe ich in
einer Zusammenfassung gelesen, lädt dazu ein, die Rolle der
Religion im modernen Leben neu zu betrachten. Sie ermutigt dazu,
die alltäglichen Abläufe zu unterbrechen, um Raum für tiefere
Überlegungen und spirituelle Erfahrungen zu schaffen. In einer
Welt, die oft von Routine und Stress geprägt ist, kann diese
Unterbrechung eine wertvolle Gelegenheit zur Selbstreflexion und
zur kritischen Auseinandersetzung mit der eigenen Lebensweise
bieten. Das könnte auch für heute eine gute Idee sein und
vielleicht sogar notwendig und heilsam für Dich und mich.
Vormittag hingefahren. Zunächst zu unseren Schwestern im fertig
renovierten Haus, um noch einige Dinge anzuschauen, zu notieren, zu
planen. Da war es ganz ruhig und angenehm. Dann bin ich schnell zum
Hauptbahnhof gelaufen, um dort etwas zu besorgen und war schon
verblüfft, wie viele Menschen schon unterwegs waren und wie
trubelig es war. Und dann sind wir kurz vor Mittag in die
Innenstadt gegangen, um einige Einkäufe zu machen, die in unserem
kleinen Städtchen nicht so gut gehen.Aber diese vielen Leute, der
viele Verkehr, die vollen Geschäfte. Zwischendurch mussten wir echt
lachen, weil es so laut war und wir überhaupt nicht mehr klarkamen.
Und dann haben wir uns, völlig unlogisch, bei einem Café an einen
Außentisch gesetzt und Cappuccino bestellt und etwas zum
Mittagessen. Und da saßen wir, mitten im Trubel, bei laufendem
Verkehr und vielen Touris und Fußballfans, die zum Spiel am
Nachmittag wollten, haben die Sonne genossen und tiefenentspannt
alles beobachtet, geplaudert und die Pause sehr angenehm erlebt.Da
ist mir bewusst geworden, was den Unterschied macht zwischen
genervtem Ertragen und entspanntem Erleben. Es ist die eigene
innere Verfasstheit. Wenn ich selbst entspannt, geduldig und ohne
Druck bin, kann ich alles andere ringsum gut haben und den lieben
Gott einen guten Mann, eine gute Frau sein lassen und seine
Menschen auch. Aber wenn ich selbst unter Druck bin, gehetzt und
frustriert, in Eile und mit Terminen, dann ist alles ringsum zu
viel und macht mich kirre und ich renne herum wie viele andere, die
schlecht gelaunt und miesepetrig durch den Tag hetzen.Bei Johann
Baptist Metz habe ich vor langer Zeit den bemerkenswerten Satz
gelesen "Religion ist Unterbrechung". Diese Aussage, so habe ich in
einer Zusammenfassung gelesen, lädt dazu ein, die Rolle der
Religion im modernen Leben neu zu betrachten. Sie ermutigt dazu,
die alltäglichen Abläufe zu unterbrechen, um Raum für tiefere
Überlegungen und spirituelle Erfahrungen zu schaffen. In einer
Welt, die oft von Routine und Stress geprägt ist, kann diese
Unterbrechung eine wertvolle Gelegenheit zur Selbstreflexion und
zur kritischen Auseinandersetzung mit der eigenen Lebensweise
bieten. Das könnte auch für heute eine gute Idee sein und
vielleicht sogar notwendig und heilsam für Dich und mich.
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