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Beschreibung
vor 2 Tagen
Die Mutter hat genug zu tun. Immer schon. Sie hat insgesamt 24
Kinder bekommen und ein Teil von ihnen ist auch zunächst groß
geworden. Früher war die Familie wohlhabend und adelig. Jetzt müht
sich der Vater mit Mitarbeitern und Söhnen in der eigenen Färberei,
um das Geld zu verdienen, das die große Familie braucht. Die
jüngste Tochter ist schon als Siebenjährige irgendwie anders,
schwierig und unlogisch und erzählt ernsthaft, dass ihr Jesus
begegnet sei und sie ihm gelobt hat, zu den Dominikanerinnen zu
gehen und Gelübde abzulegen. Die Mutter versucht in den Jahren
danach, ihrer Tochter diese Flausen auszutreiben und lässt sie als
Dienerin und Magd die anstrengendsten Arbeiten machen, versucht
mehrfach sie zu verheiraten und an den Mann zu bringen. Dann
wird es der Tochter zu bunt. Sie schneidet sich selbst die Haare ab
und meldet sich bei den Dominikanerinnen an und wird angenommen,
obwohl sie mit 16 Jahren eigentlich dafür zu jung ist. Vielleicht
merken auch die Verantwortlichen, dass diese junge Frau irgendwie
anders ist. Im Laufe der Jahre wird sie eine sehr bekannte Frau,
die sich nicht fürchtet, sich mit Kaisern, Königen und Päpsten
anzulegen und harrsche Briefe zu schreiben, wenn ihr klar war, dass
sie gegen die herrschenden Zustände etwas tun muss. Dabei kann sie
ja zunächst weder schreiben noch lesen, weil es für Mädchen damals
nicht notwendig schien. Sie diktiert mehreren Menschen gleichzeitig
ihre Briefe und entwickelt ihre Gedanken zum Zusammenleben in
Kirche und Stadtgesellschaft. In der Pestepidemie, die ihre Stadt
heimsucht, pflegt und betreut sie furchtlos die Kranken und viele
Menschen spüren, dass diese Frau durch ihr Gebet und ihre
Furchtlosigkeit unglaublich viel bewirkt.Katharina von Siena stirbt
mit 33 Jahren und wird schon zu Lebzeiten sehr verehrt. Im Jahr
1461 wird sie heiliggesprochen und 1939 zur Schutzpatronin von
Italien erklärt. 1970 erhält sie den Titel "Kirchenlehrerin" und
1999 wurde sie von Johannes Paul II. zusammen mit der heiligen
Birgitta von Schweden und Edith Stein zur Patronin Europas erhoben,
sie, die viele Jahre in ihrer Familie als schwierige Tochter galt.
Kinder bekommen und ein Teil von ihnen ist auch zunächst groß
geworden. Früher war die Familie wohlhabend und adelig. Jetzt müht
sich der Vater mit Mitarbeitern und Söhnen in der eigenen Färberei,
um das Geld zu verdienen, das die große Familie braucht. Die
jüngste Tochter ist schon als Siebenjährige irgendwie anders,
schwierig und unlogisch und erzählt ernsthaft, dass ihr Jesus
begegnet sei und sie ihm gelobt hat, zu den Dominikanerinnen zu
gehen und Gelübde abzulegen. Die Mutter versucht in den Jahren
danach, ihrer Tochter diese Flausen auszutreiben und lässt sie als
Dienerin und Magd die anstrengendsten Arbeiten machen, versucht
mehrfach sie zu verheiraten und an den Mann zu bringen. Dann
wird es der Tochter zu bunt. Sie schneidet sich selbst die Haare ab
und meldet sich bei den Dominikanerinnen an und wird angenommen,
obwohl sie mit 16 Jahren eigentlich dafür zu jung ist. Vielleicht
merken auch die Verantwortlichen, dass diese junge Frau irgendwie
anders ist. Im Laufe der Jahre wird sie eine sehr bekannte Frau,
die sich nicht fürchtet, sich mit Kaisern, Königen und Päpsten
anzulegen und harrsche Briefe zu schreiben, wenn ihr klar war, dass
sie gegen die herrschenden Zustände etwas tun muss. Dabei kann sie
ja zunächst weder schreiben noch lesen, weil es für Mädchen damals
nicht notwendig schien. Sie diktiert mehreren Menschen gleichzeitig
ihre Briefe und entwickelt ihre Gedanken zum Zusammenleben in
Kirche und Stadtgesellschaft. In der Pestepidemie, die ihre Stadt
heimsucht, pflegt und betreut sie furchtlos die Kranken und viele
Menschen spüren, dass diese Frau durch ihr Gebet und ihre
Furchtlosigkeit unglaublich viel bewirkt.Katharina von Siena stirbt
mit 33 Jahren und wird schon zu Lebzeiten sehr verehrt. Im Jahr
1461 wird sie heiliggesprochen und 1939 zur Schutzpatronin von
Italien erklärt. 1970 erhält sie den Titel "Kirchenlehrerin" und
1999 wurde sie von Johannes Paul II. zusammen mit der heiligen
Birgitta von Schweden und Edith Stein zur Patronin Europas erhoben,
sie, die viele Jahre in ihrer Familie als schwierige Tochter galt.
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