Beschreibung
vor 2 Tagen
Die Podcastfolge behandelt die mentale Stärke im Golfsport, die
90% des Erfolgs ausmacht. Ich gebe Tipps, wie man unrealistische
Erwartungen vermeidet, mit schlechten Schlägen umgeht und
Techniken zur Fokussierung und Beruhigung anwendet. Ein zentrales
Thema ist der Wechsel vom Trainings- in den Performancemodus
sowie die Bedeutung der Visualisierung.
Key Takeaways
Unrealistische Erwartungen vermeiden:
Unrealistische Erwartungen führen zu Stress und Anspannung der
Muskulatur, was die Schlagqualität negativ beeinflusst. Profis
treffen nur etwa 61% ihrer Schläge aufs Fairway, daher sollte
man ohne hohe Erwartungen auf den Platz gehen. Der Fokus sollte
stattdessen auf dem Prozess liegen. Schlag für Schlag spielen.
Im Hier und Jetzt bleiben: Es ist
entscheidend, mit schlechten Schlägen umzugehen, die im
nächsten Moment schon in der Vergangenheit liegen, und sich
ausschließlich auf das Hier und Jetzt zu konzentrieren. Zurück
ins Jetzt findet man durch die Fokussierung auf die Atmung oder
auf die Natur.
Körperliches Aufwärmen nicht vergessen: Auch
wenn man die Driving Range auslässt, sollte man einige Minuten
für das körperliche Aufwärmen einplanen, um
Kompensationsbewegungen in den Gelenken zu vermeiden. Fehlendes
Aufwärmen führt oft dazu, dass die ersten Löcher nicht gut
gespielt werden.
Ausreichend Schlaf: Ausreichend Schlaf in der
Nacht vor dem Spiel ist eine Grundvoraussetzung für
Performance.
Stopp mit Gedanken an Technik: Am Abend sollte
ein analytischer Shutdown erfolgen, bei dem man aufhört, über
das Golfspiel nachzudenken oder Technik Videos zu schauen.
Wechsel in den Performance Modus (schnelles
Denken): Beim ersten Abschlag muss der Wechsel vom
Trainingsmodus (langsames Denken) in den Performancemodus
(schnelles Denken, Vertrauen in Automatismen) vollzogen werden.
Übungsrunden sollten explizit innerlich als solche deklariert
werden.
Kraft der Visualisierung nutzen: Die
Visualisierung des Golfkurses über alle fünf Sinne kann etwa
50% des Erfolgs ausmachen.
Umgang mit negativen Emotionen: Man sollte
nicht gegen negative Emotionen wie Frust oder Selbstzweifel
kämpfen. Stattdessen sollte das Gehirn durch einen klaren Fokus
auf das nächste Ziel beschäftigt werden.
Atemtechniken zur Beruhigung: Techniken wie
die Boxatmung oder die tiefe Bauchatmung (längeres Ausatmen als
Einatmen) helfen, Stress abzubauen, besonders nach schlechten
Schlägen. Diese Techniken sollten zu Hause in verschiedenen
Stresszuständen geübt werden, um sie auf dem Platz abrufen zu
können.
Mentale Rituale nach schlechten Schlägen: Nach
einem misslungenen Schlag kann eine Technik wie die von Tiger
Woods angewandt werden: Nach dem Verlassen des Abschlagbereichs
ist man ab dem elften Schritt wieder im Hier und Jetzt.
Alternativ kann das ‚mentale Wohnzimmer‘ genutzt werden, um
Ärger kurz zu verarbeiten, bevor man in den gegenwärtigen
Zustand zurückkehrt.
Playbox und Think Box trennen: Das Konzept der
Play Box (Konzentration auf den Schlag ohne Technikgedanken)
und Think Box (Analyse und Technik) sollte angewendet werden.
Runden ohne Tracking: Ich wünsche mir, dass
Golfer für mindestens fünf Runden auf jegliches Aufschreiben,
Tracking oder das Eintragen in Apps verzichten. Stattdessen
soll hundertprozentiges Commitment zur Pre-Shot-Routine und den
mentalen Aspekten im Vordergrund stehen.
Weiterlesen in meinem Buch „Sportmentaltraining. Erfolg beginnt
im Kopf“, 3. Auflage, oder „Golf mental: Mentale Stärke auf und
neben dem Platz“, 3. stark überarbeitete Auflage.
>
Facebook Gruppe „Sportmentaltraining I Mentaltraining im
Pferdesport I Golf Mental“:
https://www.facebook.com/groups/199427366750028
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Der Beitrag Warum dein Schwung meist nicht das Problem ist –
sondern dein Kopf I Golf Mental erschien zuerst auf Heimsoeth
Academy.
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