Vergangenheit als Argument: Erinnerungspolitische Deutungskämpfe seit 1945

Vergangenheit als Argument: Erinnerungspolitische Deutungskämpfe seit 1945

vor 2 Tagen
Vergangenheit als Argument: Erinnerungspolitische…
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Beschreibung

vor 2 Tagen
Vergangenheit als Argument: Erinnerungspolitische Deutungskämpfe
seit 1945 Buchsalon am 23.4.2026 im Forum Willy Brandt Berlin Die
Frage nach der historischen Verantwortung, die aus der
NS-Vergangenheit erwachsen ist, prägt die Debatten in Politik,
Gesellschaft, Medien und Wissenschaft bis heute. Bereits
unmittelbar nach 1945 begannen die Deutungskämpfe über den Umgang
mit dieser Vergangenheit: Wie konnte es dazu kommen? An welche
Opfer wird wie erinnert? Wen versteht man als Täter, wen als
Mitläufer und wie sollte man mit ihnen umgehen? Und worauf genau
bezieht sich eigentlich das „Nie wieder“? Seit mehr als acht
Jahrzehnten werden diese Fragen unter sich wandelnden Vorzeichen
immer wieder neu und kontrovers diskutiert. Zwei eindrucksvolle
neue Veröffentlichungen beleuchten diese Debatten aus
unterschiedlichen Blickwinkeln: In „Never Again: Germans and
Genocide After the Holocaust“ untersucht der US-amerikanische
Historiker Andrew I. Port, wie die Auseinandersetzung mit dem
Holocaust im geteilten und im geeinten Deutschland den Umgang mit
anderen Genoziden geformt und beeinflusst hat. Die Historikerin und
Kulturwissenschaftlerin Marie Müller-Zetzsche analysiert in ihrem
im Mai erscheinenden Buch „Erneuerung der alten Rechten“ deren
gezielte Versuche, den Erinnerungsdiskurs im Sinne ihrer Politik
und Ideologie zu lenken. Moderiert von Frank Wolff stellen beide
Gäste in der zweiten Ausgabe unseres Buchsalons ihre Bücher vor.
Die Bundeskanzler-Willy-Brandt-Stiftung online: Webseite:
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