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Bei "Zeitgeschichte erleben" featuren wir unsere …
Beschreibung
vor 1 Woche
Der Aufstieg radikaler Kräfte in Deutschland begann nicht erst
1933. Der Tod des Außenministers Gustav Stresemann und die
Weltwirtschaftskrise läuteten bereits 1929 den Anfang vom Ende der
Weimarer Republik ein und ermöglichten Hitlers Aufstieg.
Demokratische Republik oder faschistischer Staat – so lautete ab
Sommer 1930 die Alternative. Was folgte – die Pulverisierung der
bürgerlichen Milieus, der Aufruhr der Mittelschichten, die
Selbstüberschätzung der Konservativen und Nationalisten, die sich
einbildeten Hitler zähmen zu können, Verelendung und
Bürgerkriegsfurcht – mündete in der verbrecherischsten Diktatur des
20. Jahrhunderts. Der Autor Jens Bisky beschreibt in „Die
Entscheidung. Deutschland 1929 bis 1934“ (Rowohlt 2024) wie die
Weimarer Republik in einem Wirbel aus Not und Erbitterung zerstört
wurde. Am 15. April 2026 ging er im Gespräch mit der Journalistin
Frauke Hamann der Frage nach, wie eine demokratische Republik im
Faschismus enden konnte. Die Bundeskanzler-Willy-Brandt-Stiftung
online: Webseite: www.willy-brandt.de/ Newsletter:
www.willy-brandt.de/newsletter/ Instagram:
www.instagram.com/bwbstiftung/ Facebook:
www.facebook.com/BundeskanzlerWillyBrandtStiftung/ YouTube:
www.youtube.com/@BWBStiftung Bildnachweis: Olaf Malzahn
1933. Der Tod des Außenministers Gustav Stresemann und die
Weltwirtschaftskrise läuteten bereits 1929 den Anfang vom Ende der
Weimarer Republik ein und ermöglichten Hitlers Aufstieg.
Demokratische Republik oder faschistischer Staat – so lautete ab
Sommer 1930 die Alternative. Was folgte – die Pulverisierung der
bürgerlichen Milieus, der Aufruhr der Mittelschichten, die
Selbstüberschätzung der Konservativen und Nationalisten, die sich
einbildeten Hitler zähmen zu können, Verelendung und
Bürgerkriegsfurcht – mündete in der verbrecherischsten Diktatur des
20. Jahrhunderts. Der Autor Jens Bisky beschreibt in „Die
Entscheidung. Deutschland 1929 bis 1934“ (Rowohlt 2024) wie die
Weimarer Republik in einem Wirbel aus Not und Erbitterung zerstört
wurde. Am 15. April 2026 ging er im Gespräch mit der Journalistin
Frauke Hamann der Frage nach, wie eine demokratische Republik im
Faschismus enden konnte. Die Bundeskanzler-Willy-Brandt-Stiftung
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