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  4. Hören und Sprechen im Krieg. Alltagskommunikation im Nationalsozialismus 1939–1945
Buchpräsentation und Diskussion Hören und Sprechen im Krieg.
Alltagskommunikation im Nationalsozialismus 1939–1945 23. Juni 2026
im Dokumentationszentrum Topographie des Terrors Im Januar 1942
schlug der Sicherheitsdienst des Reichsführers SS Alarm: Die
Bevölkerung baue sich „ihr Bild“ zusammen und übernehme „die
unsinnigsten Gerüchte“ kritiklos. Was der SD als ein Problem
wahrnahm, bildet den Ansatzpunkt für das Buch „Hören und Sprechen
im Krieg“ (2025) von Felix Berge. Auf breiter Quellenbasis
untersucht er die Alltagskommunikation in der deutschen
Gesellschaft im Zweiten Weltkrieg als Sammlung, Aneignung und
Verbreitung von Informationen. Wie tauschten sich Menschen unter
den Herrschaftsbedingungen des Nationalsozialismus aus? Wie
veränderte sich Kommunikation im Krieg, als das Vertrauen in die
Medien zerfiel und die Wahrheit von allen Seiten unter Beschuss
geriet? Informelle Kommunikation konnte die Gesellschaft in der
Krise strukturieren, verlieh Individuen Souveränität und war ein
Überlebensmittel. Wer mehr wusste, besaß Vorteile. Doch die
Deutschen artikulierten auch Ängste und Gewalt, sie sprachen über
Verbrechen und Holocaust. Das NS-Regime bekämpfte diese
„Gerüchtemacherei“ nicht nur, es nutzte informelle Kommunikation in
der „Mundpropaganda“ auch selbst. Auf die Vorstellung des Buches
durch Felix Berge folgt ein Kommentar von Andrea Riedle
(Topographie des Terrors). Die anschließende Diskussion wird von
Dierk Hoffmann (Institut für Zeitgeschichte München–Berlin)
moderiert. Eine Kooperationsveranstaltung der
Bundeskanzler-Willy-Brandt-Stiftung, des Instituts für
Zeitgeschichte München–Berlin und des Dokumentationszentrums
Topographie des Terrors . . . Die
Bundeskanzler-Willy-Brandt-Stiftung online: Webseite:
www.willy-brandt.de/ Newsletter: www.willy-brandt.de/newsletter/
Instagram: www.instagram.com/bwbstiftung/ Facebook:
www.facebook.com/BundeskanzlerWillyBrandtStiftung/ YouTube:
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„Hören und Sprechen im Krieg. Alltagskommunikation im Nationalsozialismus 1939–1945“

Worum geht es? Danach fragen wir noch nach dem Grund.

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