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Beschreibung
vor 6 Tagen
Die Grube Messel bei Darmstadt gehört zu den bedeutendsten
Fossillagerstätten der Welt und ist seit 1995
UNESCO-Weltnaturerbe. Vor rund 47 Millionen Jahren entstand hier
durch eine gewaltige Wasserdampfexplosion ein tiefer Kratersee,
in dessen sauerstoffarmen Tiefen sich feinste Sedimente
ablagerten. In diesem besonderen Milieu konnten abgestorbene
Tiere und Pflanzen nahezu vollständig erhalten bleiben – oft
inklusive Haut, Haaren oder sogar Mageninhalten. Das Ergebnis ist
ein einzigartiges Fenster in eine tropische Lebenswelt des frühen
Tertiärs.
Die Fossilien aus Messel dokumentieren ein komplettes Ökosystem:
Säugetiere, Vögel, Reptilien und Insekten sind in
außergewöhnlicher Detailtiefe überliefert. Zu den bekanntesten
Funden zählt das Messeler Urpferdchen, an dem sich die rasante
Entwicklung der Säugetiere nach dem Aussterben der Dinosaurier
nachvollziehen lässt. Mit dem Paläontologen und Geschäftsführer
Philipp Havlik sprechen wir in dieser Folge von Paläotalk über
die Entstehung der Lagerstätte, darüber, welche besonderen
Fossilien hier geborgen wurden, und warum Messel bis heute als
eine der wichtigsten Fundstellen für das Verständnis früher
Säugetierökosysteme gilt.
Und noch mehr Paläotalk gibt es auf Instagram:
https://www.instagram.com/palaeotalk
.
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Bildcopyright: Senckenberg/Sven Tränkner
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