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Beschreibung
vor 17 Stunden
Beim Lohn, bei Beförderungen, bei der Sicherheit: Überall müssen
Frauen gegenüber Männern Nachteile in Kauf nehmen. Ist die
Gesellschaft unfair zu Frauen? Frauen sind häufiger Opfer von
häuslicher Gewalt als Männer. Statistisch gesehen wird rund alle
zwei Wochen eine Frau Opfer eines Femizids. Dabei gab es noch nie
gab so viele Tötungen im häuslichen Bereich wie im letzten Jahr.
Lohnunterschiede Sei es bei Beförderungen oder beim Lohn: Frauen
werden bei der Arbeit benachteiligt. Gemäss dem Bund verdienen
Frauen im Monat im Durchschnitt 16 Prozent weniger als Männer. Das
entspricht rund 1300 Franken im Monat. Rund die Hälfte dieses
Lohnunterschieds lässt sich durch Faktoren wie unterschiedliche
Ausbildung oder Berufserfahrung erklären. Die restliche Differenz
bleibt jedoch ungeklärt und stellt möglicherweise eine
Lohndiskriminierung dar. Ausserdem sind Frauen in
Führungspositionen untervertreten, sowohl in der Privatwirtschaft
als auch in der öffentlichen Verwaltung. In Geschäftsleitungen
liegt der Frauenanteil lediglich bei 22 Prozent, wie der Schilling
Report 2026 zeigt. Ungleichgewicht in der Hausarbeit Auf der
anderen Seite leisten Frauen deutlich mehr Hausarbeit und
Betreuungsarbeit als Männer. Laut dem Bundesamt für Statistik
investieren Frauen mehr als 32 Stunden pro Woche in Haus- und
Familienarbeit, Männer 22 Stunden. Es stellt sich die Frage, wie
die Situation der Frauen verbessert werden kann. Welche Massnahmen
sind nötig im Kampf gegen häusliche Gewalt und Femizide? Umstritten
ist, wie sehr die Firmen in der Pflicht stehen, damit
Lohngleichheit zwischen den Geschlechtern erreicht wird und Frauen
in den Chefetagen besser vertreten sind. Debatte im «Forum» Darüber
diskutieren am Donnerstag, 23. April, von 10 bis 11 Uhr in der
Sendung «Forum» auf Radio und Fernsehen SRF 1: • Tamara Funiciello,
Co-Präsidentin SP Frauen. Sie sieht dringenden Handlungsbedarf. •
Barbara Steinemann, SVP-Nationalrätin. Sie sieht keine strukturelle
Benachteiligung von Frauen.
Frauen gegenüber Männern Nachteile in Kauf nehmen. Ist die
Gesellschaft unfair zu Frauen? Frauen sind häufiger Opfer von
häuslicher Gewalt als Männer. Statistisch gesehen wird rund alle
zwei Wochen eine Frau Opfer eines Femizids. Dabei gab es noch nie
gab so viele Tötungen im häuslichen Bereich wie im letzten Jahr.
Lohnunterschiede Sei es bei Beförderungen oder beim Lohn: Frauen
werden bei der Arbeit benachteiligt. Gemäss dem Bund verdienen
Frauen im Monat im Durchschnitt 16 Prozent weniger als Männer. Das
entspricht rund 1300 Franken im Monat. Rund die Hälfte dieses
Lohnunterschieds lässt sich durch Faktoren wie unterschiedliche
Ausbildung oder Berufserfahrung erklären. Die restliche Differenz
bleibt jedoch ungeklärt und stellt möglicherweise eine
Lohndiskriminierung dar. Ausserdem sind Frauen in
Führungspositionen untervertreten, sowohl in der Privatwirtschaft
als auch in der öffentlichen Verwaltung. In Geschäftsleitungen
liegt der Frauenanteil lediglich bei 22 Prozent, wie der Schilling
Report 2026 zeigt. Ungleichgewicht in der Hausarbeit Auf der
anderen Seite leisten Frauen deutlich mehr Hausarbeit und
Betreuungsarbeit als Männer. Laut dem Bundesamt für Statistik
investieren Frauen mehr als 32 Stunden pro Woche in Haus- und
Familienarbeit, Männer 22 Stunden. Es stellt sich die Frage, wie
die Situation der Frauen verbessert werden kann. Welche Massnahmen
sind nötig im Kampf gegen häusliche Gewalt und Femizide? Umstritten
ist, wie sehr die Firmen in der Pflicht stehen, damit
Lohngleichheit zwischen den Geschlechtern erreicht wird und Frauen
in den Chefetagen besser vertreten sind. Debatte im «Forum» Darüber
diskutieren am Donnerstag, 23. April, von 10 bis 11 Uhr in der
Sendung «Forum» auf Radio und Fernsehen SRF 1: • Tamara Funiciello,
Co-Präsidentin SP Frauen. Sie sieht dringenden Handlungsbedarf. •
Barbara Steinemann, SVP-Nationalrätin. Sie sieht keine strukturelle
Benachteiligung von Frauen.
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