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WM 2026: Fussballfest oder Grund zum Abschalten?

WM 2026: Fussballfest oder Grund zum Abschalten?

Forum vor 3 Monaten
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Wenn der Ball rollt, wollen viele nur Fussball. Doch diese WM kommt
mit schwerem Gepäck. Einreiseverbote, ICE, Menschenrechtskritik und
eine FIFA unter Druck. Kann man einfach einschalten oder schaut man
über zu viel hinweg? Am Donnerstag startet die grösste Fussball-WM
der Geschichte. 48 Teams spielen in den USA, Kanada und Mexiko um
den Titel. Für viele ist das ein Fussballfest. Für andere beginnt
mit dem ersten Anpfiff auch eine Debatte über Menschenrechte, Macht
und Verantwortung. Im Zentrum steht vor allem die Lage in den USA
unter Donald Trump. Diskutiert wird über Einreiseverbote, harte
Migrationspolitik, ICE, die US-Einwanderungsbehörde,
Protestfreiheit und die Sicherheit von Fans, Spielern, Delegationen
und Medienschaffenden. Amnesty International Schweiz warnt vor
gravierenden Menschenrechtsrisiken und kritisiert auch die FIFA.
Der Weltverband verspreche ein Turnier für alle, blende aber zu
viele politische und menschenrechtliche Fragen aus. Damit stellt
sich auch die Frage, ob man diese WM boykottieren sollte. Für
Walter De Gregorio ist das der falsche Weg. Der frühere
FIFA-Kommunikationschef sagt, solange Politik und Wirtschaft weiter
mit den Gastgeberländern verhandeln und Geschäfte machen, sei es
doppelmoralisch, ausgerechnet vom Sport den Bruch zu verlangen.
Kann man diese WM einfach geniessen? Oder wird Zuschauen,
Einschalten und Mitfiebern diesmal selbst zu einer politischen
Entscheidung? Im FORUM diskutieren Gäste mit Hörerinnen und Hörern.
- Walter De Gregorio, sportpolitischer Berater und ehemaliger
FIFA-Kommunikationschef. - Lisa Salza, Verantwortliche für Sport
und Menschenrechte bei Amnesty Schweiz.
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„WM 2026: Fussballfest oder Grund zum Abschalten?“

Worum geht es? Danach fragen wir noch nach dem Grund.

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