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Beschreibung
vor 1 Tag
Jürgen Krauß schreibt Texte, macht Podcasts und redet öffentlich
über Schmerzen. Nicht weil er muss, sondern weil er irgendwann
gemerkt hat: Aus dem eigenen Leid etwas Sinnvolles zu machen, ist
befriedigender als so zu tun, als wäre alles in Ordnung. In
dieser Folge geht es um chronische Schmerzen im Arbeitsalltag, um
eine Arbeitswelt, die immer noch nicht gelernt hat zu fragen
warum – und um die Frage, was es eigentlich braucht, damit
Menschen wirklich gut arbeiten können. Ehrlich, direkt und ohne
das übliche Beschönigen.
Themen dieser Folge
Wie Jürgen als Werbetexter und Podcast-Berater arbeitet – und
warum er sich diesmal bewusst langsamer macht
Selbstständigkeit zu zweit: Was es bedeutet, wenn beide Partner
gleichzeitig gründen – Vorteile, Risiken und die ehrliche Bilanz
Painfluencer: Wie Jürgen aus seinem chronischen Schmerz ein
öffentliches Gesprächsangebot gemacht hat – und warum das für ihn
leichter ist als das Gespräch mit der eigenen Familie
Chronische Schmerzen im Arbeitskontext: Warum Millionen
Betroffene unsichtbar leiden – und was das mit der steigenden
Zahl an Krankheitstagen zu tun hat
Der Unterschied zwischen „weniger kranksein" und „Ursachen
verstehen" – und warum politische Debatten dazu oft am Kern
vorbeigehen
Bewerbungsgespräche auf Augenhöhe: Was sich im Recruiting
verändern muss – und was Jürgen selbst im ersten Gespräch sofort
auf den Tisch legt
Die nachkommende Generation und Grenzen: Warum Jürgen sie nicht
belehren, sondern von ihr lernen will
Sein Appell: Den Ort schöner verlassen, als du ihn vorgefunden
hast
Takeaways
Wer seine Bedürfnisse nicht kommuniziert, gibt dem Gegenüber
keine Chance zu reagieren. Das gilt im Job genauso wie im
Bewerbungsgespräch.
Chronische Schmerzen sind unsichtbar – aber ihre Auswirkungen
auf Produktivität, Motivation und mentale Gesundheit sind real
und massiv unterschätzt.
Die junge Generation weiß schon, wie man Grenzen setzt. Unsere
Aufgabe ist nicht, ihnen das beizubringen – sondern
Rahmenbedingungen zu schaffen, in denen diese Grenzen möglich
sind.
Ein Bewerbungsprozess, nach dem jemand mit einem guten Gefühl
rausgeht, ist kein Zeichen von Naivität. Er ist das beste
Employer-Branding, das ein Unternehmen haben kann.
Immer gleiche Abläufe ohne Hinterfragen sind keine Stabilität.
Sie sind eingefrorene Mittelmäßigkeit.
Zusatzinfos
Jürgen Krauß – Werbetexter, Podcast-Macher, Painfluencer
LinkedIn: linkedin.com/in/esisteinkrauss
Portfolio Podcast: podcast-brause.de
Unternehmen: es-ist-ein-krauss.de
Geschichtspodcasts: geschichtspodcasts.de
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