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Beschreibung
vor 1 Monat
Michael Leibrecht ist seit 30 Jahren selbstständig.
Handwerkersohn, Groß- und Außenhandelskaufmann, Agenturinhaber,
Netzwerker – und einer, der früh wusste, dass er sein eigenes
Ding machen will. In dieser Folge spricht Karin mit Michael über
sieben Fehler, die er öffentlich benennt und einordnet. Keine
Selbstgeißelung, sondern eine ehrliche Reflexion aus drei
Jahrzehnten Unternehmertum – mit allem, was dazugehört: Mut,
Planung, Kontakte, Ziele, Verträge, Führung und Konsequenz. Und
am Ende die klare Haltung: Es lohnt sich. Einfach machen.
Themen dieser Folge
Michaels Weg: Vom Handwerkersohn zur Agentur machen.de – wie
aus einer kaufmännischen Ausbildung, frühen Apothekenlogos und
einer englischen Auftraggeberin eine 30-jährige Selbstständigkeit
wurde
Fail 1 – Mut: Warum Michael zu lange gezögert hat, alles auf
eine Karte zu setzen – und was die deutsche Angst vor dem
Scheitern mit unserem Gründerklima macht
Fail 2 – Planung: Wie ein 300-Quadratmeter-Büro ohne
Architekten geplant wurde – und warum Kreative sich Planer ins
Boot holen müssen
Fail 3 – Kontaktpflege: Viele Kontakte, wenig System – warum
Networking ohne CRM-Denken auf Dauer nicht skaliert, und was
authentisches Netzwerken von strategischem Networking
unterscheidet
Fail 4 – Ziele: Wie Michaels Agenturmotto „zielführend" lautet
– er selbst aber lange keine konkreten Umsatzziele gesetzt hat.
Und warum das nicht nur ein Fehler war, sondern auch eine
bewusste Entscheidung für die Familie
Fail 5 – Verträge: Warum „Handschlag gilt" manchmal teuer wird
– und was Verträge in guten Zeiten für schwierige Zeiten
leisten
Fail 6 – Mitarbeiterführung: Von tollen Talenten, die gegangen
sind – und was es bedeutet, wenn man selbst nie Chef sein
wollte
Fail 7 – Konsequenz: Viele Ideen, viele Projekte, viele Starts
– und was es braucht, um wirklich dranzubleiben
Unternehmertum als Aufruf: Warum Michael und Karin dafür
werben, dass mehr Menschen gründen – und was Deutschland dafür
anders denken müsste
Takeaways
Angst vor dem Scheitern kostet mehr als das Scheitern selbst.
Wer den Worst Case durchspielt, merkt oft: Die Welt geht nicht
unter.
Kreativität und Planung sind kein Widerspruch – sie brauchen
einander. Wer weiß, dass Planung nicht seine Stärke ist, muss
sich jemanden holen, der das kann.
Kontaktpflege ist keine Frage des Netzwerktyps, sondern der
Haltung. Nicht pushy, nicht strategisch-kalt – sondern ehrlich
präsent. Was heute gesät wird, kann in vier Jahren
aufgehen.
Ziele müssen nicht starr sein, um zu wirken. Aber ohne
irgendeinen Kompass dreht man sich im Kreis.
Verträge entstehen am besten in guten Zeiten – weil sie dann
das regeln, was in schlechten Zeiten niemand mehr klar sehen
kann.
Wer nicht Chef sein will, braucht jemanden, der es ist. Das ist
keine Schwäche, sondern unternehmerische Klarheit über die eigene
Rolle.
Unternehmertum in Deutschland ist sicherer als sein Ruf. Wer
scheitert, landet nicht im Nichts. Also: machen.
Zusatzinfos Michael Leibrecht – Unternehmer, Netzwerker,
Macher
LinkedIn: linkedin.com/in/leibrecht
Website: leibrecht.com
Agentur: machen.de
Handeln.de: handeln.de
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