Podcaster
Episoden
21.05.2026
40 Minuten
Hanna Kronberger ist 26 Jahre alt und blickt bereits auf sechs Jahre Führungserfahrung zurück. Was klingt wie eine Ausnahme, war für sie eine bewusste Entscheidung – mit allem, was dazugehört: Samstagsarbeit, Verantwortung für ältere Mitarbeiter, erste Kündigungsgespräche mit 21 und der tägliche Spagat zwischen Leistungsdruck und echtem Miteinander.
Im Gespräch mit Karin erzählt Hanna offen, wie sie im Einzelhandel früh erkannt hat, dass Führung anders geht – und warum sie genau diesen Weg trotzdem wieder gehen würde.
Themen & Kapitelmarken
00:00 Intro & Vorstellung Hanna stellt sich vor: Ausbildung zur Einzelhandelskauffrau in einem Nürnberger Premium-Kaufhaus, Führungserfahrung ab dem zweiten Lehrjahr.
04:00 Wie Führung im Handel wirklich aussieht Samstage, lange Schichten, hoher Umsatzdruck – und warum Leidenschaft keine Phrase ist, sondern die Voraussetzung.
09:00 Führen mit 20: ältere Mitarbeiter, junge Perspektive Warum Zuhören am Anfang wichtiger ist als Anweisen – und wie Respekt entsteht, wenn man ihn nicht einfordert, sondern verdient.
16:00 Generation Z im Arbeitsleben Hanna räumt mit dem Klischee auf, die junge Generation wolle nicht arbeiten. Was sie stattdessen braucht: Orientierung, Fehlerkultur und ehrliches Feedback.
24:00 Was gute Führung ausmacht – Hannas Leitsatz "Behandle die Leute so, wie du dir wünschst, dass jemand auf dich reagiert." Ein einfaches Prinzip mit großer Wirkung.
31:00 Fehler machen dürfen – und warum der Titel allein nichts bedeutet Der Unterschied zwischen dem Papier, auf dem "Führungskraft" steht, und dem, was man tatsächlich werden muss.
38:00 Was Hanna sich gewünscht hätte: Mentoring & Netzwerk Warum sie vieles alleine durchgearbeitet hat – und welchen Wert eine begleitende Person in dieser Phase gehabt hätte.
43:00 Appell an junge Menschen Ausprobieren, reinspringen, reden. Und: Nicht jeder wird TikTok-Star – und das ist gut so.
Takeaways aus dieser Folge
Führung beginnt nicht mit dem Titel, sondern mit der Haltung. Wertschätzung ist keine Weichheit – sie ist eine Führungsstrategie, die messbare Wirkung hat. Fehlerkultur schützt Teams und entwickelt Führungskräfte schneller als jede Schulung. Junge Menschen brauchen keine Mitleid, sondern Vertrauen und konkrete Perspektiven. Mentoring kostet oft nichts – man muss sich nur trauen zu fragen.
Mehr zu Hanna Kronberger:https://linkedin.com/in/hannakronberger
Im Gespräch mit Karin erzählt Hanna offen, wie sie im Einzelhandel früh erkannt hat, dass Führung anders geht – und warum sie genau diesen Weg trotzdem wieder gehen würde.
Themen & Kapitelmarken
00:00 Intro & Vorstellung Hanna stellt sich vor: Ausbildung zur Einzelhandelskauffrau in einem Nürnberger Premium-Kaufhaus, Führungserfahrung ab dem zweiten Lehrjahr.
04:00 Wie Führung im Handel wirklich aussieht Samstage, lange Schichten, hoher Umsatzdruck – und warum Leidenschaft keine Phrase ist, sondern die Voraussetzung.
09:00 Führen mit 20: ältere Mitarbeiter, junge Perspektive Warum Zuhören am Anfang wichtiger ist als Anweisen – und wie Respekt entsteht, wenn man ihn nicht einfordert, sondern verdient.
16:00 Generation Z im Arbeitsleben Hanna räumt mit dem Klischee auf, die junge Generation wolle nicht arbeiten. Was sie stattdessen braucht: Orientierung, Fehlerkultur und ehrliches Feedback.
24:00 Was gute Führung ausmacht – Hannas Leitsatz "Behandle die Leute so, wie du dir wünschst, dass jemand auf dich reagiert." Ein einfaches Prinzip mit großer Wirkung.
31:00 Fehler machen dürfen – und warum der Titel allein nichts bedeutet Der Unterschied zwischen dem Papier, auf dem "Führungskraft" steht, und dem, was man tatsächlich werden muss.
38:00 Was Hanna sich gewünscht hätte: Mentoring & Netzwerk Warum sie vieles alleine durchgearbeitet hat – und welchen Wert eine begleitende Person in dieser Phase gehabt hätte.
43:00 Appell an junge Menschen Ausprobieren, reinspringen, reden. Und: Nicht jeder wird TikTok-Star – und das ist gut so.
Takeaways aus dieser Folge
Führung beginnt nicht mit dem Titel, sondern mit der Haltung. Wertschätzung ist keine Weichheit – sie ist eine Führungsstrategie, die messbare Wirkung hat. Fehlerkultur schützt Teams und entwickelt Führungskräfte schneller als jede Schulung. Junge Menschen brauchen keine Mitleid, sondern Vertrauen und konkrete Perspektiven. Mentoring kostet oft nichts – man muss sich nur trauen zu fragen.
Mehr zu Hanna Kronberger:https://linkedin.com/in/hannakronberger
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07.05.2026
40 Minuten
Michael Leibrecht ist seit 30 Jahren selbstständig. Handwerkersohn, Groß- und Außenhandelskaufmann, Agenturinhaber, Netzwerker – und einer, der früh wusste, dass er sein eigenes Ding machen will. In dieser Folge spricht Karin mit Michael über sieben Fehler, die er öffentlich benennt und einordnet. Keine Selbstgeißelung, sondern eine ehrliche Reflexion aus drei Jahrzehnten Unternehmertum – mit allem, was dazugehört: Mut, Planung, Kontakte, Ziele, Verträge, Führung und Konsequenz. Und am Ende die klare Haltung: Es lohnt sich. Einfach machen.
Themen dieser Folge
Michaels Weg: Vom Handwerkersohn zur Agentur machen.de – wie aus einer kaufmännischen Ausbildung, frühen Apothekenlogos und einer englischen Auftraggeberin eine 30-jährige Selbstständigkeit wurde Fail 1 – Mut: Warum Michael zu lange gezögert hat, alles auf eine Karte zu setzen – und was die deutsche Angst vor dem Scheitern mit unserem Gründerklima macht Fail 2 – Planung: Wie ein 300-Quadratmeter-Büro ohne Architekten geplant wurde – und warum Kreative sich Planer ins Boot holen müssen Fail 3 – Kontaktpflege: Viele Kontakte, wenig System – warum Networking ohne CRM-Denken auf Dauer nicht skaliert, und was authentisches Netzwerken von strategischem Networking unterscheidet Fail 4 – Ziele: Wie Michaels Agenturmotto „zielführend" lautet – er selbst aber lange keine konkreten Umsatzziele gesetzt hat. Und warum das nicht nur ein Fehler war, sondern auch eine bewusste Entscheidung für die Familie Fail 5 – Verträge: Warum „Handschlag gilt" manchmal teuer wird – und was Verträge in guten Zeiten für schwierige Zeiten leisten Fail 6 – Mitarbeiterführung: Von tollen Talenten, die gegangen sind – und was es bedeutet, wenn man selbst nie Chef sein wollte Fail 7 – Konsequenz: Viele Ideen, viele Projekte, viele Starts – und was es braucht, um wirklich dranzubleiben Unternehmertum als Aufruf: Warum Michael und Karin dafür werben, dass mehr Menschen gründen – und was Deutschland dafür anders denken müsste
Takeaways
Angst vor dem Scheitern kostet mehr als das Scheitern selbst. Wer den Worst Case durchspielt, merkt oft: Die Welt geht nicht unter. Kreativität und Planung sind kein Widerspruch – sie brauchen einander. Wer weiß, dass Planung nicht seine Stärke ist, muss sich jemanden holen, der das kann. Kontaktpflege ist keine Frage des Netzwerktyps, sondern der Haltung. Nicht pushy, nicht strategisch-kalt – sondern ehrlich präsent. Was heute gesät wird, kann in vier Jahren aufgehen. Ziele müssen nicht starr sein, um zu wirken. Aber ohne irgendeinen Kompass dreht man sich im Kreis. Verträge entstehen am besten in guten Zeiten – weil sie dann das regeln, was in schlechten Zeiten niemand mehr klar sehen kann. Wer nicht Chef sein will, braucht jemanden, der es ist. Das ist keine Schwäche, sondern unternehmerische Klarheit über die eigene Rolle. Unternehmertum in Deutschland ist sicherer als sein Ruf. Wer scheitert, landet nicht im Nichts. Also: machen.
Zusatzinfos Michael Leibrecht – Unternehmer, Netzwerker, Macher LinkedIn: linkedin.com/in/leibrecht Website: leibrecht.com Agentur: machen.de Handeln.de: handeln.de
Themen dieser Folge
Michaels Weg: Vom Handwerkersohn zur Agentur machen.de – wie aus einer kaufmännischen Ausbildung, frühen Apothekenlogos und einer englischen Auftraggeberin eine 30-jährige Selbstständigkeit wurde Fail 1 – Mut: Warum Michael zu lange gezögert hat, alles auf eine Karte zu setzen – und was die deutsche Angst vor dem Scheitern mit unserem Gründerklima macht Fail 2 – Planung: Wie ein 300-Quadratmeter-Büro ohne Architekten geplant wurde – und warum Kreative sich Planer ins Boot holen müssen Fail 3 – Kontaktpflege: Viele Kontakte, wenig System – warum Networking ohne CRM-Denken auf Dauer nicht skaliert, und was authentisches Netzwerken von strategischem Networking unterscheidet Fail 4 – Ziele: Wie Michaels Agenturmotto „zielführend" lautet – er selbst aber lange keine konkreten Umsatzziele gesetzt hat. Und warum das nicht nur ein Fehler war, sondern auch eine bewusste Entscheidung für die Familie Fail 5 – Verträge: Warum „Handschlag gilt" manchmal teuer wird – und was Verträge in guten Zeiten für schwierige Zeiten leisten Fail 6 – Mitarbeiterführung: Von tollen Talenten, die gegangen sind – und was es bedeutet, wenn man selbst nie Chef sein wollte Fail 7 – Konsequenz: Viele Ideen, viele Projekte, viele Starts – und was es braucht, um wirklich dranzubleiben Unternehmertum als Aufruf: Warum Michael und Karin dafür werben, dass mehr Menschen gründen – und was Deutschland dafür anders denken müsste
Takeaways
Angst vor dem Scheitern kostet mehr als das Scheitern selbst. Wer den Worst Case durchspielt, merkt oft: Die Welt geht nicht unter. Kreativität und Planung sind kein Widerspruch – sie brauchen einander. Wer weiß, dass Planung nicht seine Stärke ist, muss sich jemanden holen, der das kann. Kontaktpflege ist keine Frage des Netzwerktyps, sondern der Haltung. Nicht pushy, nicht strategisch-kalt – sondern ehrlich präsent. Was heute gesät wird, kann in vier Jahren aufgehen. Ziele müssen nicht starr sein, um zu wirken. Aber ohne irgendeinen Kompass dreht man sich im Kreis. Verträge entstehen am besten in guten Zeiten – weil sie dann das regeln, was in schlechten Zeiten niemand mehr klar sehen kann. Wer nicht Chef sein will, braucht jemanden, der es ist. Das ist keine Schwäche, sondern unternehmerische Klarheit über die eigene Rolle. Unternehmertum in Deutschland ist sicherer als sein Ruf. Wer scheitert, landet nicht im Nichts. Also: machen.
Zusatzinfos Michael Leibrecht – Unternehmer, Netzwerker, Macher LinkedIn: linkedin.com/in/leibrecht Website: leibrecht.com Agentur: machen.de Handeln.de: handeln.de
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23.04.2026
41 Minuten
Jürgen Krauß schreibt Texte, macht Podcasts und redet öffentlich über Schmerzen. Nicht weil er muss, sondern weil er irgendwann gemerkt hat: Aus dem eigenen Leid etwas Sinnvolles zu machen, ist befriedigender als so zu tun, als wäre alles in Ordnung. In dieser Folge geht es um chronische Schmerzen im Arbeitsalltag, um eine Arbeitswelt, die immer noch nicht gelernt hat zu fragen warum – und um die Frage, was es eigentlich braucht, damit Menschen wirklich gut arbeiten können. Ehrlich, direkt und ohne das übliche Beschönigen.
Themen dieser Folge
Wie Jürgen als Werbetexter und Podcast-Berater arbeitet – und warum er sich diesmal bewusst langsamer macht
Selbstständigkeit zu zweit: Was es bedeutet, wenn beide Partner gleichzeitig gründen – Vorteile, Risiken und die ehrliche Bilanz
Painfluencer: Wie Jürgen aus seinem chronischen Schmerz ein öffentliches Gesprächsangebot gemacht hat – und warum das für ihn leichter ist als das Gespräch mit der eigenen Familie
Chronische Schmerzen im Arbeitskontext: Warum Millionen Betroffene unsichtbar leiden – und was das mit der steigenden Zahl an Krankheitstagen zu tun hat
Der Unterschied zwischen „weniger kranksein" und „Ursachen verstehen" – und warum politische Debatten dazu oft am Kern vorbeigehen
Bewerbungsgespräche auf Augenhöhe: Was sich im Recruiting verändern muss – und was Jürgen selbst im ersten Gespräch sofort auf den Tisch legt
Die nachkommende Generation und Grenzen: Warum Jürgen sie nicht belehren, sondern von ihr lernen will
Sein Appell: Den Ort schöner verlassen, als du ihn vorgefunden hast
Takeaways
Wer seine Bedürfnisse nicht kommuniziert, gibt dem Gegenüber keine Chance zu reagieren. Das gilt im Job genauso wie im Bewerbungsgespräch.
Chronische Schmerzen sind unsichtbar – aber ihre Auswirkungen auf Produktivität, Motivation und mentale Gesundheit sind real und massiv unterschätzt.
Die junge Generation weiß schon, wie man Grenzen setzt. Unsere Aufgabe ist nicht, ihnen das beizubringen – sondern Rahmenbedingungen zu schaffen, in denen diese Grenzen möglich sind.
Ein Bewerbungsprozess, nach dem jemand mit einem guten Gefühl rausgeht, ist kein Zeichen von Naivität. Er ist das beste Employer-Branding, das ein Unternehmen haben kann.
Immer gleiche Abläufe ohne Hinterfragen sind keine Stabilität. Sie sind eingefrorene Mittelmäßigkeit.
Zusatzinfos
Jürgen Krauß – Werbetexter, Podcast-Macher, Painfluencer LinkedIn: linkedin.com/in/esisteinkrauss Portfolio Podcast: podcast-brause.de Unternehmen: es-ist-ein-krauss.de Geschichtspodcasts: geschichtspodcasts.de
Themen dieser Folge
Wie Jürgen als Werbetexter und Podcast-Berater arbeitet – und warum er sich diesmal bewusst langsamer macht
Selbstständigkeit zu zweit: Was es bedeutet, wenn beide Partner gleichzeitig gründen – Vorteile, Risiken und die ehrliche Bilanz
Painfluencer: Wie Jürgen aus seinem chronischen Schmerz ein öffentliches Gesprächsangebot gemacht hat – und warum das für ihn leichter ist als das Gespräch mit der eigenen Familie
Chronische Schmerzen im Arbeitskontext: Warum Millionen Betroffene unsichtbar leiden – und was das mit der steigenden Zahl an Krankheitstagen zu tun hat
Der Unterschied zwischen „weniger kranksein" und „Ursachen verstehen" – und warum politische Debatten dazu oft am Kern vorbeigehen
Bewerbungsgespräche auf Augenhöhe: Was sich im Recruiting verändern muss – und was Jürgen selbst im ersten Gespräch sofort auf den Tisch legt
Die nachkommende Generation und Grenzen: Warum Jürgen sie nicht belehren, sondern von ihr lernen will
Sein Appell: Den Ort schöner verlassen, als du ihn vorgefunden hast
Takeaways
Wer seine Bedürfnisse nicht kommuniziert, gibt dem Gegenüber keine Chance zu reagieren. Das gilt im Job genauso wie im Bewerbungsgespräch.
Chronische Schmerzen sind unsichtbar – aber ihre Auswirkungen auf Produktivität, Motivation und mentale Gesundheit sind real und massiv unterschätzt.
Die junge Generation weiß schon, wie man Grenzen setzt. Unsere Aufgabe ist nicht, ihnen das beizubringen – sondern Rahmenbedingungen zu schaffen, in denen diese Grenzen möglich sind.
Ein Bewerbungsprozess, nach dem jemand mit einem guten Gefühl rausgeht, ist kein Zeichen von Naivität. Er ist das beste Employer-Branding, das ein Unternehmen haben kann.
Immer gleiche Abläufe ohne Hinterfragen sind keine Stabilität. Sie sind eingefrorene Mittelmäßigkeit.
Zusatzinfos
Jürgen Krauß – Werbetexter, Podcast-Macher, Painfluencer LinkedIn: linkedin.com/in/esisteinkrauss Portfolio Podcast: podcast-brause.de Unternehmen: es-ist-ein-krauss.de Geschichtspodcasts: geschichtspodcasts.de
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09.04.2026
33 Minuten
Was bedeutet es, digitale Produkte wirklich für Menschen zu bauen – nicht nur für die, die gerade im Blickfeld sind? Alide von Bornhaupt macht genau das zu ihrem Beruf. Als selbstständige UX-Researcherin hilft sie Unternehmen, Entscheidungen nicht mehr aus dem Bauch heraus zu treffen, sondern auf Basis echter Nutzerdaten. Gleichzeitig engagiert sie sich mit ihrem Kollektiv Inkluton dafür, dass Barrierefreiheit aufhört, ein Randthema zu sein – und zum selbstverständlichen Teil von Produktentwicklung wird. Ein Gespräch über KI als Werkzeug, Inklusion als Haltung und die Frage, wer eigentlich das Recht hat, einfach mitzumachen.
Themen dieser Folge
Wie Alide als UX-Researcherin arbeitet – und warum Bauchgefühl als Entscheidungsgrundlage keine Strategie ist
KI im Research-Alltag: Was sie wirklich abnimmt, wo sie versagt – und warum das "Zwischen den Zeilen" noch immer Menschensache bleibt
Inkluton: Warum Alide mit ihrem Kollektiv Unternehmen zeigt, was Barrierefreiheit in der Praxis bedeutet – und zwar aus erster Hand
80–90 % aller Behinderungen sind unsichtbar – was das für Produktentwicklung bedeutet
Der Zusammenhang zwischen sauberem Code, Barrierefreiheit und KI-Lesbarkeit
Warum Alide sich auch politisch engagiert: Mutterschutz für Selbstständige, Digital Women Community, Product Tank Nürnberg
Die Sorge, die sie wirklich umtreibt: Junge Menschen kommen gerade nicht mehr rein – und keiner redet darüber laut genug
Ehrenamt als gesellschaftliches Fundament – und warum Alide glaubt, dass es uns wieder zusammenbringt
Takeaways
KI kann Daten aufbereiten, transkribieren, strukturieren. Was sie nicht kann: spüren, wenn jemand zögert – und genau da steckt oft die wichtigste Information.
Barrierefreiheit ist kein Spezialthema. Sie betrifft uns alle – heute als Nutzer, morgen als ältere Menschen mit anderen Bedürfnissen.
Saubere Strukturen helfen Menschen und Maschinen gleichermaßen. Was für einen Screenreader lesbar ist, ist es auch für eine KI.
Unternehmen, die keine Junioren mehr einstellen, lösen ein kurzfristiges Problem – und schaffen ein langfristiges.
Räume schaffen, in denen Menschen willkommen sind und Perspektiven treffen – das ist kein Nice-to-have. Das ist gesellschaftliche Arbeit.
Zusatzinfos
Alide von Bornhaupt – UX-Researcherin, Speakerin, Mitgründerin von Inkluton LinkedIn: linkedin.com/in/alide-von-bornhaupt Website: alidevonbornhaupt.com
Inkluton: Barrierefreiheit aus erster Hand – mit Expertinnen und Experten, die selbst eine Behinderung haben
Digital Women Community Nürnberg – monatliches Meetup, offen für alle Geschlechter Die Bühne gehört Flinta*-Personen. Das Publikum ist für alle.
Verein Mutterschutz für Alle – politisches Engagement für Selbstständige
Product Tank Nürnberg – Community-Event rund um Produktentwicklung
Themen dieser Folge
Wie Alide als UX-Researcherin arbeitet – und warum Bauchgefühl als Entscheidungsgrundlage keine Strategie ist
KI im Research-Alltag: Was sie wirklich abnimmt, wo sie versagt – und warum das "Zwischen den Zeilen" noch immer Menschensache bleibt
Inkluton: Warum Alide mit ihrem Kollektiv Unternehmen zeigt, was Barrierefreiheit in der Praxis bedeutet – und zwar aus erster Hand
80–90 % aller Behinderungen sind unsichtbar – was das für Produktentwicklung bedeutet
Der Zusammenhang zwischen sauberem Code, Barrierefreiheit und KI-Lesbarkeit
Warum Alide sich auch politisch engagiert: Mutterschutz für Selbstständige, Digital Women Community, Product Tank Nürnberg
Die Sorge, die sie wirklich umtreibt: Junge Menschen kommen gerade nicht mehr rein – und keiner redet darüber laut genug
Ehrenamt als gesellschaftliches Fundament – und warum Alide glaubt, dass es uns wieder zusammenbringt
Takeaways
KI kann Daten aufbereiten, transkribieren, strukturieren. Was sie nicht kann: spüren, wenn jemand zögert – und genau da steckt oft die wichtigste Information.
Barrierefreiheit ist kein Spezialthema. Sie betrifft uns alle – heute als Nutzer, morgen als ältere Menschen mit anderen Bedürfnissen.
Saubere Strukturen helfen Menschen und Maschinen gleichermaßen. Was für einen Screenreader lesbar ist, ist es auch für eine KI.
Unternehmen, die keine Junioren mehr einstellen, lösen ein kurzfristiges Problem – und schaffen ein langfristiges.
Räume schaffen, in denen Menschen willkommen sind und Perspektiven treffen – das ist kein Nice-to-have. Das ist gesellschaftliche Arbeit.
Zusatzinfos
Alide von Bornhaupt – UX-Researcherin, Speakerin, Mitgründerin von Inkluton LinkedIn: linkedin.com/in/alide-von-bornhaupt Website: alidevonbornhaupt.com
Inkluton: Barrierefreiheit aus erster Hand – mit Expertinnen und Experten, die selbst eine Behinderung haben
Digital Women Community Nürnberg – monatliches Meetup, offen für alle Geschlechter Die Bühne gehört Flinta*-Personen. Das Publikum ist für alle.
Verein Mutterschutz für Alle – politisches Engagement für Selbstständige
Product Tank Nürnberg – Community-Event rund um Produktentwicklung
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26.03.2026
38 Minuten
In dieser Folge von spricht Karin mit Anja Michel über eine Frage, die viele beschäftigt, aber oft zu oberflächlich beantwortet wird: Was brauchen wir Menschen eigentlich wirklich, um in einer komplexen, schnellen und unsicheren Zukunft gut bestehen zu können?
Anja bringt dabei ihre Perspektiven aus zwei Welten mit: aus dem Unternehmenskontext eines großen Automobilzulieferers und aus ihrer Arbeit als Mentorin und Coach. Gemeinsam sprechen Karin und Anja über neue Führung, emotionale Intelligenz, Selbstreflexion und darüber, warum Zukunftskompetenz nicht bequem ist – sondern uns etwas zumutet.
Inhaltlich geht es unter anderem um die Frage, warum viele Führungsmodelle und Tools in der Praxis scheitern, was echte Verbindung im Arbeitskontext bedeutet und weshalb Selbstführung die Grundlage für gute Führung ist. Außerdem wird deutlich, warum emotionale Sicherheit, ehrliches Hinschauen und der Umgang mit den eigenen Mustern entscheidend sind – nicht nur für Führungskräfte, sondern für uns alle.
Themen dieser Folge:
Warum Zukunftskompetenz kein nettes Extra, sondern echte Entwicklungsarbeit ist Weshalb Führung nicht mit einer Position beginnt, sondern mit Selbstführung Was „Superpower“ und „Sleepy Power“ über Menschen und Teams verraten Warum Empathie im Business oft behauptet, aber zu selten wirklich gelebt wird Wie emotionale Intelligenz Teams, Führung und Zusammenarbeit verändern kann Weshalb Burnout, Überforderung und Perfektionismus kein Randthema mehr sind Warum ehrliche Verbindung mehr bedeutet als gute Kommunikationstechniken Was es braucht, damit Menschen sich im Arbeitskontext wirklich zeigen können Warum Zukunft kein fixer Zeitpunkt, sondern ein Raum ist, den wir gestalten können
Ein paar Takeaways aus der Folge:
Zukunftskompetenz beginnt nicht im Außen, sondern mit dem Blick nach innen Selbstreflexion ist keine einmalige Übung, sondern ein fortlaufender Prozess Gute Führung braucht Klarheit, Menschlichkeit und die Fähigkeit, Emotionen auszuhalten Teams werden stärker, wenn Unterschiede sichtbar und besprechbar werden Wer sich selbst besser versteht, kann auch andere besser führen und begleiten Mut heißt nicht, alles zu wissen – sondern trotzdem loszugehen
Mehr zu Anja: LinkedIn: https://www.linkedin.com/in/anja-michel-32b2201b7/ Website: https://sowasvon.jetzt/
Anja bringt dabei ihre Perspektiven aus zwei Welten mit: aus dem Unternehmenskontext eines großen Automobilzulieferers und aus ihrer Arbeit als Mentorin und Coach. Gemeinsam sprechen Karin und Anja über neue Führung, emotionale Intelligenz, Selbstreflexion und darüber, warum Zukunftskompetenz nicht bequem ist – sondern uns etwas zumutet.
Inhaltlich geht es unter anderem um die Frage, warum viele Führungsmodelle und Tools in der Praxis scheitern, was echte Verbindung im Arbeitskontext bedeutet und weshalb Selbstführung die Grundlage für gute Führung ist. Außerdem wird deutlich, warum emotionale Sicherheit, ehrliches Hinschauen und der Umgang mit den eigenen Mustern entscheidend sind – nicht nur für Führungskräfte, sondern für uns alle.
Themen dieser Folge:
Warum Zukunftskompetenz kein nettes Extra, sondern echte Entwicklungsarbeit ist Weshalb Führung nicht mit einer Position beginnt, sondern mit Selbstführung Was „Superpower“ und „Sleepy Power“ über Menschen und Teams verraten Warum Empathie im Business oft behauptet, aber zu selten wirklich gelebt wird Wie emotionale Intelligenz Teams, Führung und Zusammenarbeit verändern kann Weshalb Burnout, Überforderung und Perfektionismus kein Randthema mehr sind Warum ehrliche Verbindung mehr bedeutet als gute Kommunikationstechniken Was es braucht, damit Menschen sich im Arbeitskontext wirklich zeigen können Warum Zukunft kein fixer Zeitpunkt, sondern ein Raum ist, den wir gestalten können
Ein paar Takeaways aus der Folge:
Zukunftskompetenz beginnt nicht im Außen, sondern mit dem Blick nach innen Selbstreflexion ist keine einmalige Übung, sondern ein fortlaufender Prozess Gute Führung braucht Klarheit, Menschlichkeit und die Fähigkeit, Emotionen auszuhalten Teams werden stärker, wenn Unterschiede sichtbar und besprechbar werden Wer sich selbst besser versteht, kann auch andere besser führen und begleiten Mut heißt nicht, alles zu wissen – sondern trotzdem loszugehen
Mehr zu Anja: LinkedIn: https://www.linkedin.com/in/anja-michel-32b2201b7/ Website: https://sowasvon.jetzt/
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Über diesen Podcast
ATHEMfrequenz ist der Podcast für Human Intelligence – über
Menschlichkeit, Führung und Orientierung in Zeiten von
Digitalisierung, KI und ständigem Wandel.
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