Innovationen in der Supply Chain: Wie man eine interne Digitalisierungseinheit aufbaut, die wirklich liefert

Innovationen in der Supply Chain: Wie man eine interne Digitalisierungseinheit aufbaut, die wirklich liefert

vor 1 Woche
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Beschreibung

vor 1 Woche
In der Industrie hört man oft den Vorwurf, dass es viel zu lange
dauert, bis Innovationen und neue Technologien, die am Markt längst
verfügbar sind, tatsächlich im Unternehmen ankommen. Warum ist das
so? Und wie schafft man es, als Supply Chain Verantwortlicher den
Wandel tatsächlich ins Unternehmen zu tragen? In dieser Folge
spricht Boris mit Abdirahman Ikar, der seit über 15 Jahren in jeder
seiner Stationen eigene Innovations- und Digitalisierungseinheiten
aufgebaut hat. Abdi ist Supply Chain Leader mit Stationen unter
anderem bei Leica, Magna, Deutz und Pepperl+Fuchs. Zudem ist er als
Kurator/Board Advisor beim Fraunhofer in Magdeburg tätig. Sein
Credo lautet "Just do it by yourself". Statt darauf zu warten, dass
Berater Konzepte auf PowerPoint bringen oder Startups die perfekte
Lösung liefern, baut Abdi interne Teams, die End-to-End Supply
Chain neu denken, Silos aufbrechen und Millionen an Einsparungen
realisieren. Unter anderem geht es um folgende Themen: - Warum
Innovationen aus dem Markt und der Startup-Szene zu selten den Weg
in die Industrie finden Abdis Formel "Just Do It by yourself" und
wie man Innovation inhouse adaptiert statt nur zu beobachten - Der
Aufbau eigener Innovationsabteilungen bei Leica, Magna und Deutz ab
2011 - Wie man Widerstände in Begeisterung verwandelt und Silos
aufbricht - Warum 99 Prozent seiner Teams aus bestehenden
Mitarbeitern bestehen und was das über interne Talente verrät -
Fallbeispiel: Ein 18-Personen-Team als internes Consulting aus
Analytics, Einkauf, Planung, IT, Controlling und Vertrieb - Wie
Daten aus Vietnam und Singapur zu echten Business-Entscheidungen
werden - Misaligned Incentives: Warum der Einkauf Millionenbestände
produziert und Material verschrottet wird - Value Engineering in
der Praxis: 6 Mio. € Einsparung mit nur 3 Mitarbeitern - Die Rolle
von Transparenz, Playbooks und klaren KPIs wie Lead Time,
Operational Cost und Verschrottungsrate - Fehlerkultur als
Grundvoraussetzung für echte Innovation - Globale Hotspots jenseits
von Europa: Vietnam, China, Malaysia und Afrikas Vorreiterrolle
beim Mobile Payment - Risikobereitschaft mit Leitplanken: Board,
Budget und Partnerschaften mit Fraunhofer, Universitäten und
Startups - Warum der End-to-End-Ansatz für die Supply Chain zur
Überlebensfrage wird Drei Take-aways: - Innovation ist keine
Stabsfunktion, die man delegieren kann. Sie gehört direkt an die
Leadership-Ebene angedockt. - Die wertvollsten Ideen liegen oft
schon im Unternehmen. Man muss nur den Rahmen schaffen, in dem sie
ausgesprochen und umgesetzt werden dürfen. - End-to-End denken
heißt, die Silos zwischen Vertrieb, Planung, Einkauf und Logistik
konsequent aufzubrechen und globale Diversität als Innovationsmotor
zu nutzen. Hilfreiche Links: Abdirahman Ikar auf LinkedIn:
https://www.linkedin.com/in/abdirahman-ikar-b437317/ Boris
Felgendreher auf LinkedIn:
https://www.linkedin.com/in/borisfelgendreher/
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