Ich weiß auch nicht, was kommt — aber ich weiß, wie man sich darauf vorbereitet!

Ich weiß auch nicht, was kommt — aber ich weiß, wie man sich darauf vorbereitet!

vor 1 Woche
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Beschreibung

vor 1 Woche

Ich war eine Woche in Tunesien — beruflich beim Kunden, mitten in
einer IT-Modernisierung. Change-Begleitung mit meiner
FRIDGE-Methodik: Kubernetes, Terraform, Cybersecurity auf der
technischen Seite, ich auf der menschlichen. Und direkt danach:
diese Folge.


Gerade hat man das Gefühl: diese Krise ist einmalig. Trump
bombardiert den Iran, die Straße von Hormuz wird dicht, Ölpreise
schießen hoch, KI disruptiert Geschäftsmodelle. So schlimm wie
jetzt war es doch noch nie.


War es aber. Und genau darum geht's heute.
Ein Blick zurück: Disruption ist kein neues Phänomen

Ich zeige, dass wir uns seit Jahrzehnten alle paar Jahre in
vermeintlich einmaligen Krisen befinden:


1970er: Ölkrise, Zusammenbruch von Bretton Woods, nuklearer
Kalter Krieg

1980er: Rezession, höchste Arbeitslosigkeit seit der
Nachkriegszeit, Tschernobyl

1990er: Zusammenbruch der Sowjetunion, Asienkrise,
Jugoslawienkrieg

2000er: 9/11, Finanzkrise 2008

2010er: Eurokrise, Arabischer Frühling, Flüchtlingskrise,
Brexit

2020er: Corona, Ukraine-Krieg, KI-Disruption, Trump 2.0



Das Muster: Alle 5-7 Jahre eine Situation, die sich einmalig
anfühlt. Und jedes Mal sagen die Beteiligten: So etwas haben wir
noch nie erlebt.
Was Resilienz wirklich bedeutet

Resilienz bedeutet nicht, Notfallpläne zu schreiben. Es bedeutet,
Führungssysteme aufzubauen, in denen Menschen an den richtigen
Schaltstellen Entscheidungen treffen können — auch ohne Anweisung
von oben.


Wie ein Orchester, das nie zusammengeprobt hat und plötzlich
unter Stress vor hundert Zuschauern auftreten soll. Selbst wenn
die Einzelmusiker gut sind — es klingt nicht zusammen.


Zentrale Voraussetzung: Psychologische Sicherheit. Nur wenn
Menschen sich trauen, Dinge auszuprobieren — und Fehler machen
dürfen — entstehen neue Lösungen für neue Situationen.
Krisengewinner vs. Krisenverlierer

Krisengewinner haben vorher investiert — in Kultur, in Systeme,
in Menschen. Sie haben Rahmen geschaffen, in denen sich Teams
frei bewegen können. Sie haben Führungskräfte, die ihre Leute
kennen, Stärken einsetzen und Raum für Wachstum schaffen.


Krisenverlierer rudern zurück. Sie zentralisieren, dirigieren von
oben. Und hoffen, dass es irgendwie vorbeizieht.
KI-Readiness: kein Abkürzung möglich

Unternehmen, die noch nicht digitalisiert sind, können KI nicht
nutzen. Unternehmen, die nicht agil sind, werden mit KI
Schwierigkeiten haben. Die Reihenfolge ist: Digitalisierung
Agilisierung KI-Readiness. Abkürzungen funktionieren nicht.
Das AMPLIFY Audit

Ich arbeite gerade mit einem neuen Modell, das Führungskräften
und Organisationen hilft, KI-ready zu werden. Kern ist das
AMPLIFY Audit: In maximal drei Tagen analysiere ich für einen
Festpreis, wo ihr steht — und liefere einen priorisierten
Aktionsplan für die nächsten Schritte.


Du bist Führungskraft, Abteilungsleiter oder Geschäftsführer und
das klingt interessant? Dann meld dich gern für ein erstes
Gespräch.
Links

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Website: https://marcloeffler.eu 

LinkedIn: https://linkedin.com/in/marcsteffenloeffler/ 

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