Gruppeninterview: Von mir ist nicht mehr viel geblieben

Gruppeninterview: Von mir ist nicht mehr viel geblieben

vor 4 Tagen
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Beschreibung

vor 4 Tagen

Das Interview wurde erstmalig am 29. 04. 2025 veröffentlicht.


Marion, Katja, Wolfgang, Trhass und Julia kommen aus Bayern,
Hessen, Sachsen, aus unterschiedlichen Berufen, mit
unterschiedlichen Geschichten.


Doch was sie verbindet, ist ihr Schicksal — und ihr Kampf um
Anerkennung. Es sind Menschen, die einmal mitten im Leben
standen. Heute sind sie Patientinnen und Patienten in der
Spezialklinik Neukirchen, weil ihnen nach der Corona-Impfung die
Gesundheit, ihr gewohntes Leben und oft auch die Hoffnung
genommen wurden.


Im Gespräch mit Johannes Clasen berichteten sie über ihre
Schicksale.


Die Spezialklinik Neukirchen im Bayerischen Wald betreibt in
ihren zwei Häusern in Neukirchen und Rötz evidenzbasierte Medizin
für Patienten mit Umwelterkrankungen, inklusive des LongCovid-
und PostVac-Syndroms. Sie ist die einzige Klinik im
deutschsprachigen Raum, die Patientinnen und Patienten mit
Verdacht auf Schäden durch Spike-Proteine auf Kosten der
gesetzlichen Krankenkassen gezielt untersucht und behandelt. Alle
hierfür wichtigen und nützlichen Laborparameter werden,
individuell abgestimmt auf die einzelne Person, erhoben. Die
Befunde helfen dem nachbehandelnden Arzt bei der weiteren
Betreuung. Die Behandlungen, die auf Basis der Blutuntersuchungen
und Differenzialdiagnosen angeboten werden, werden in keiner
anderen von den Krankenkassen anerkannten Klinik angeboten und
bezahlt. Leider übernehmen die Krankenkassen aber nicht die
Kosten für die verwendeten und empfohlenen Medikamente und
Supplemente außerhalb des klinischen Settings.
Marion: „Mein Gehirn ist nicht mehr das, was es einmal war.“

Marion ist 54 Jahre alt, Sportphysiotherapeutin aus Bayern. Vor
der Impfung war sie gesund. Sport war ihr Leben — Bewegung ihre
Leidenschaft. Doch dann ließ sie sie sich aus Sorge um ihren
Arbeitsplatz zweimal mit dem Impfstoff von Moderna impfen.
Verwendet wurden Chargen, die auf Toxizitätslisten auf den
Plätzen 2 und 10 zu finden sind. So hat die zweite Impfung ihr
Leben grundlegend verändert. „Ich war nach ca. 8 Stunden
todkrank.“ Ohne ihren Lebensgefährten hätte sie die
darauffolgende Nacht nicht überlebt, so Marions Einschätzung.
„Ich hätte es nicht geschafft.“ Seither bestimmen eine Vielzahl
chronischer Erkrankungen ihr Leben: ME/CFS, ein löchriger Darm,
pathologische Blutgerinnung, Schmerzen, Brainfog, schwere
kognitive Störungen. „Ein normales Leben kann ich leider nicht
mehr führen“, sagt sie leise. Mittlerweile hat sie einen
Pflegegrad sowie einen Grad der Behinderung von 60 und ist auf
Hilfe angewiesen. Marion sagt von sich, dass sie seit der Impfung
autistische Züge entwickelt habe. Reize sind für ihren Körper wie
Angriffe und überfordern sie. „Mein Gehirn ist nicht mehr das,
was es einmal war.“ Ergotherapie? Physiotherapie? Unmöglich.
Alles zu viel, alles zu stark und zu anstrengend. Licht, Lärm,
selbst Gespräche, auch dieses Gespräch, können zu viel sein und
erschöpfen sie.


„Ich weiß, dass ich morgen wieder liege den ganzen Tag, weil
nichts mehr geht. Ich kann mich nicht mehr konzentrieren, meine
Beine funktionieren nicht mehr.“
Marion beschreibt ihren Zustand als ein unaufhörliches
Ping-Pong-Spiel zwischen Körper und Reizen. Kaum nimmt sie zu viele
Reize wahr, schießt der Körper zurück. Als sie im Dezember 2021 im
Rollstuhl saß, kam der Punkt, an dem sie entscheiden musste:

„Entweder geb‘ ich mich auf oder ich kämpfe weiter.“


Doch Aufgeben war keine Option. Marion wollte sichtbar machen,
was ihr passiert war. Sie wandte sich an ihre Lokalzeitung — und
fand eine Redakteurin, die bereit war, unzensiert über sie zu
berichten. Doch diese Sichtbarkeit half ihr vor Gericht wenig.
Sie klagte gegen Moderna — und verlor. Schlimmer noch: Sie musste
als Geschädigte 1.000 Euro an den Konzern zahlen. Der junge
beisitzende Richter sagte in der Verhandlung einen Satz, der in
ihr bis heute nachhallt und wie Hohn in ihren Ohren klingt:


„Wenn die Justiz sagt, dass der Himmel grün ist, dann ist er das
auch.“


Kein Wunder: Wir wissen mittlerweile durch eine Recherche
des Multipolar Magazins, dass der Staat bisher ca. 13 Millionen
Euro an Pharma-Anwälte gezahlt hat, um derartige Klagen von
Geschädigten abzuwehren. Marion hat bisher 62.000 Euro privat
ausgegeben — für ihre Gesundung, für Therapien, für Medikamente,
für Blutwäschen. Ohne diese Behandlungen könnte sie heute nicht
mehr hier sitzen. Denn die Spikes treiben weiter ihr Unwesen in
ihrem Körper. Sie hat, wie viele andere Geschädigte, sehr hohe
IgG-Antikörper gegen SARS-CoV 2 im Blut:
7345,85 BAU/ml. (BAU = binding antibody units) Diese
sind, laut Aussage ihrer behandelnden Ärzte, ein diagnostischer
Hinweis auf persistierende Spikeproteine. Die Blutwäsche schenkt
ihr kurze Momente von Klarheit.


„Ich merke, ich häng‘ an der Maschine und mein Kopf wird wieder
frei, ich kann wieder denken, wieder kommunizieren.“


Doch der Effekt hält nicht lange an. Wenn sie sich übernimmt,
kommt alles zurück.


„Dann kommen die Symptome geballt wie eine Bombe. Mit diesem
Handicap kann man kein Leben führen.“


Dazu kommen rezidivierende Infekte — und mit ihnen stürzt Marion
erneut ab.


„Sobald ein Infekt kommt, sei es Corona, Magen-Darm oder Grippe,
dann kommt es wie ein Bumerang zurück.“


Acht Ärzte haben ihr die Diagnose PostVac gestellt. Ihre
Blutwerte sprechen eine klare Sprache. Und doch wird ihr Schaden
nicht anerkannt. Über die Formulierung des Ablehnungsbescheides
kann sie nur den Kopf schütteln:


„Diesen Bescheid hat ein ganz normaler Laie geschrieben. Da sind
so viele Fehler drin, die haben nur meine Befunde abgeschrieben.“


Der letzte Satz ihres Bescheides bringt das Dilemma der
Betroffenen auf den Punkt: „Nach Aussagen des
Paul-Ehrlich-Instituts und der Bundesregierung stehen
LongCovid-ähnliche Beschwerden nicht in kausalem Zusammenhang mit
der Corona-Impfung.“
Katja: „Jeder Tag ist ein Kampf ums Überleben.“

Katja aus Sachsen war 20 Jahre lang Pflegekraft im Pflegeheim.
Dann kam die BioNTech/Pfizer-Impfung mit der Impfcharge EX8679,
der toxischsten aller Impfchargen von BioNTech. Doch Katja hat
nicht nur diese gefährliche Charge bekommen. Alle drei Chargen,
mit denen sie geimpft wurde, stehen auf Toxizitätslisten. Danach
begann für sie ein Albtraum, der bis heute andauert: über 30
Diagnosen, Entzündungen in Herz, Gehirn und Gefäßen,
Mikrothromben, schwerste Erschöpfung, persistierende Spikes im
Plasma und den Immunzellen, Pflegegrad. Im Alltag ist sie
komplett auf Hilfe angewiesen. Ein Leidensweg, der sie an ihre
Grenzen bringt — körperlich, seelisch, finanziell.


Die Charge EX8679 verfolgt Katja bis heute. Nicht nur, weil sie
selber schwerste Schäden davongetragen hat, sondern auch, weil
ihr Vater diese Charge 2021 bekommen hatte. Vor einem Monat hat
er den Kampf gegen seine schwere Erkrankung verloren. Als sie
davon erzählt, bricht sie in Tränen aus, ihre Stimme versagt.
Zunächst schien es, als hätte er Glück gehabt. Doch die
Katastrophe kam zeitverzögert — dann aber mit voller Wucht:
Gehirnblutung. Schlaganfall. Turbokrebs mit Metastasen.
Lungenembolie. Thrombosen. Künstlicher Darmausgang. Nierenstents.
EX8679 ließ Katja nicht los. Sie begann, nach Menschen zu suchen,
die ebenfalls diese toxische Charge erhalten hatten und startete
einen Aufruf. Sie wollte wissen, wie viele Menschen noch ihr
Schicksal teilen. Heute weiß sie von rund 30 Menschen, die
ebenfalls mit EX8679 geimpft worden sind. Alle sind schwerst
krank. Drei sind bereits gestorben. Katja fand Betroffene in
jedem Bundesland, immer zwei bis drei Personen.


„Diese Charge ist deutschlandweit klammheimlich verstreut
worden.“


Zu wenig, um Aufsehen zu erregen.


„Wenn diese Charge in nur einer Stadt verimpft worden wäre, wäre
es sofort aufgefallen.“


Es sind nicht nur die Symptome, die sie täglich quälen. Es ist
vor allem das Gefühl, von Staat und Krankenkassen im Stich
gelassen zu werden.


„Der Staat hat mich wissentlich geschädigt und ich bekomm‘ keine
Hilfe und die lassen einen sterben. Das ist die bittere Realität.
Uns wurde gesagt, die Impfung sei nebenwirkungsfrei. Das stimmt
nicht. Wir sind nachgewiesen geschädigt und wir werden jetzt vom
Staat im Stich gelassen und auch zensiert, weil Impfgeschädigte
darf es nicht geben.“


Katja ist mittlerweile das vierte Mal in der Spezialklinik
Neukirchen. Sie kommt immer wieder, weil sie zu Hause keine
adäquaten Therapieoptionen hat. Die Behandlungen in der Klinik,
die täglichen Infusionen und Nahrungsergänzungsmittel helfen ihr
– zumindest ein wenig. Doch zu Hause beginnt der Überlebenskampf
von vorn.


„Man wird entlassen, bekommt einen langen Zettel mit nach Hause
mit den Präparaten, auf die man angewiesen ist, die man dann
kaufen soll — das geht in die Hunderte Euro — und die kann man
sich dann nicht leisten.“


Denn die Krankenkasse zahlt nichts. Keine
Nahrungsergänzungsmittel, keine hilfreiche Therapie. Die
Begründung ist immer dieselbe:


„Ein PostVac-Impfschaden ist nicht im Leistungskatalog
verankert.“


Katja hat privat bereits 30.000 Euro ausgegeben. Für Diagnostik.
Für Therapien. Für ein Stück Leben. Doch alles, was sie
einreicht, wird abgelehnt. „Alles.“


„Ich hab alles verloren“,


sagt sie.


„Meine Gesundheit, meine Arbeit, meine Existenz.“


Doch sie kämpft jeden Tag weiter – für ihr Leben und für
Gerechtigkeit. Und für die Erinnerung an ihren Vater.
Wolfgang: „Die neurologischen Probleme machen mir schwer zu
schaffen.“

Wolfgang war 30 Jahre in Hessen in der Automobilindustrie als
Techniker tätig. Heute sitzt er da — fahl und erschöpft. Der
Impfung stand Wolfgang eigentlich skeptisch gegenüber, er hatte
keine Angst vor Corona. Doch der berufliche Druck war groß.


„Ich musste geschäftlich nach China, musste dafür geimpft sein“


sagt er. Widerwillig ließ er sich impfen — zweimal. Danach kam
alles anders. Nach zwei Impfungen entwickelte er eine bedrohliche
Erweiterung der Aorta und lebensgefährliche Einblutungen in die
Gefäße. Er musste sich einer dramatischen Not-OP unterziehen, in
der ein Stück seiner Aorta entfernt wurde. Seitdem leidet
Wolfgang unter Symptomen, die ihn jeden Tag an seine Grenzen
bringen: Doppelbilder, Gedächtnisverlust, Schwindel,
Kontrollverlust über Arme und Beine.


„Manchmal zieht es mir einfach die Beine weg“


sagt er leise. Dazu kommen Schmerzen, Panikattacken und das
Gefühl, nicht mehr Herr seines Körpers zu sein.


„Die neurologischen Probleme machen mir schon schwer zu
schaffen.“


Das Biopsat, das bei der Entfernung der Aorta gewonnen wurde, hat
er im Labor untersuchen lassen. Was man darin fand, ließ ihn
sprachlos zurück:


„Das Material war voller Spikes. Die Aorta, die rausgeschnitten
wurde, war voller Spikes.“


Wolfgang ist realistisch:


„Die Hoffnung, gesund zu werden, ist gleich null.“


Er weiß: Die Spikes in seinem Körper bleiben.


„Man kann die Spike-Produktion ein bisschen senken, aber die geht
nicht weg.“


Ein Trost bleibt ihm in seinem Leid: Wolfgangs Freunde haben sich
nicht von ihm abgewandt. „Das ist ein Privileg“, sagt er,
wissend, dass viele andere Betroffene völlig isoliert sind.
Trhass: „Mein Lachen war nur noch Weinen.“

Trhass, eine zahnmedizinische Fachangestellte aus Hessen, hat bis
zur Impfung im Büro gearbeitet. Doch das Leben, das sie einmal
führte, gibt es nicht mehr. Trhass wollte sich nicht impfen
lassen. Doch der Druck aus dem Umfeld war groß. Arbeitskollegen,
Chefs — alle forderten sie immer wieder zur Impfung auf. Die
ständigen Tests, die Ausgrenzung, der Wunsch, den kranken Vater
zu besuchen — alles führte dazu, dass sie schließlich nachgab.
Bereits die erste Impfung hat sie sehr schlecht vertragen. Vier
Wochen später, nach der zweiten Impfung, ist sie
zusammengebrochen.


„Ich konnte nicht mehr aufstehen, mich nicht mehr bewegen. Ich
habe nur noch geweint wie ein kleines Kind.“


Krankenhäuser und Ärzte konnten ihr nicht helfen — sie wurde in
die Psychosomatik geschickt, wo sie sich unverstanden fühlte.


„Die Ärzte haben immer weggeguckt, wenn ich meine Probleme
erzählt habe.“


Dabei konnte sie kaum noch laufen, hatte Taubheitsgefühle,
Schmerzen, Durchblutungsstörungen. Erst beim
dritten MRT wurden geschädigte Nervenfasern
festgestellt. Heute ist sie auf Hilfe angewiesen, kann kaum noch
für sich sorgen. Ein Rollator unterstützt sie beim Gehen.


„Ich bin alleine gelassen, weiß nicht, warum der Staat uns nicht
glaubt, was mit uns passiert ist. Wir erzählen keine Märchen.“


Eine Ärztin, die Kenntnis von ihrer toxischen Impfcharge hatte,
vermutete bei Trhass schließlich einen Impfschaden und wies sie
in die Spezialklinik Neukirchen ein. Hier fühlt sie sich zum
ersten Mal gesehen und verstanden. Endlich trifft sie auf
Menschen, die ihre Geschichte teilen.


„Ich bin glücklich, dass ich endlich Leute gefunden habe, die die
gleichen Probleme haben, weil ich war wie gesagt zwei Jahre lang
alleine gelassen, keiner konnte mir helfen, weder ein Arzt noch
andere.“


Das Interview strengt sie sichtlich an — aber sie will erzählen.
Sie will, dass ihr Leid sichtbar wird.


Julia: „Von mir ist nicht mehr viel geblieben.“


Julia ist 42 Jahre alt, examinierte Krankenpflegerin und Lehrerin
für Pflegefachkräfte aus Oberbayern. Als Leiterin eines
Pflegekurses sollte sie Vorbild für die Pflegeschüler und
-schülerinnen sein und sie zum Impfen motivieren. Und das, obwohl
sie der Impfung kritisch gegenüberstand. Der Druck in der Arbeit
sei „immens“ gewesen, nicht geimpfte Kollegen seien von der
Arbeit freigestellt worden, so schildert sie ihr damaliges
Dilemma. Zudem hätten sie und ihr Mann gerade ein Haus gekauft.
Die Angst, alles zu verlieren, war größer als ihre Zweifel.


„Irgendwann hab ich nachgegeben.“


Die zweite Impfung mit der hochtoxischen Charge EX8679 von
BioNTech veränderte ihr Leben nachhaltig, und das bis heute. Sie
entwickelte ME/CFS, massive Durchblutungsstörungen, Luftnot und
unzählige andere Symptome:


„Man ist 24 Stunden ein bunter Blumenstrauß voller Symptome.“


Ihren Alltag beschreibt die Mutter zweier Kinder so:


„Man liegt den größten Teil des Tages rum und ist froh, wenn man
zu Hause noch ein, zwei Handgriffe schafft.“


Ihre Stimme zittert.


„Von mir ist nicht mehr viel geblieben.“


Besonders bitter: Sie selbst war Teil des Gesundheitssystems —
heute erfährt sie am eigenen Körper dessen Grenzen.


„Jetzt bin ich selber chronisch krank und stelle fest, dass unser
Gesundheitssystem kurz vor dem Niedergang steht.“


Sie fühlt sich betrogen.


„Dass man uns so im Stich lässt — das ist für mich ein totaler
Skandal.“


Nach den Impfungen erkrankte sie dreimal an Corona, obwohl
seitens der Politik versprochen worden war, dass das nicht
passieren könne. Heute weiß Julia, dass die Wahrscheinlichkeit
zur Infektion mit der Anzahl der erhaltenen Impfungen zunimmt.


„Diese Infektionen haben alle Symptome verschärft, bis hin zur
Bettlägerigkeit.“


Da Bayern als einziges Bundesland in Deutschland die Regelung
hatte, dass Personen, die zweifach geimpft und zudem erkrankt
gewesen sind, nicht als geboostert galten, hat sie sich ein
drittes Mal impfen lassen, obwohl sie nach der zweiten Impfung
schon in einem sehr schlechten Zustand war.


So musste ich mich noch drauf impfen lassen im kranken Zustand.


Ihre Impfärztin meinte damals, dass das gar kein Problem sei.


„Es ist ein Unding, dass man sich gebeugt hat mit der Impfung.
Damals hab ich mir schon die Frage gestellt, wenn die
dahinterstehen würden, dann wäre das auch kein Problem im Sinne
von Regressansprüchen.“


Da sie aber unterschrieben habe, keine Ansprüche zu haben, sei es
schwierig, Schadensersatz zu bekommen. Auch Julia hat freie
Spikes im Serum — mit 419 pg/ml einhundertfach erhöht. Ihre
IgG-Antikörper gegen SARS-CoV 2 sind mit 2.368 BAU/ml
ebenfalls weit über dem Normbereich. Der Grenzwert für einen
negativen Befund liegt bei 7,10 BAU/ml. Die toxische Wirkung
der Spikes kann sie spüren.


„Ich spüre, was die Spikes im Körper anrichten, wie die da
rumfressen, wie die alles angreifen.“


Zu Hause ist sie viel alleine. Ihre Freunde haben sich
zurückgezogen. Doch Julia gibt nicht auf. Sie hat sich Wissen
angeeignet, hat recherchiert, sich Hilfe gesucht.


„Wenn man für sich selber nicht Sorge trägt, geht man unter.“


Ob sie noch Hoffnung hat?


„Hoffnung weiß ich nicht. Ich bin auf jeden Fall realistisch.“


Ihr Ziel ist bescheiden geworden:


„Ich möchte wieder eine bessere Lebensqualität, möchte mit meinen
Kindern Geburtstag feiern, an Weihnachten mit der Familie an
einem Tisch sitzen können. Das existiert ja bei mir nicht mehr.“
Marion, Katja, Wolfgang, Trhass und Julia

Diese fünf Menschen stehen stellvertretend für viele schwer und
schwerst Geschädigte, die in der Öffentlichkeit kaum eine Stimme
haben. Es sind Menschen, die nicht mehr schweigen wollen, weil
ihre Körper schwer krank geworden sind. Es sind Menschen, die
sich solidarisch gezeigt haben, und denen jetzt die Solidarität
verweigert wird. Sie wollen kein Mitleid. Sie wollen Anerkennung
und Entschädigung. Sie wollen gesehen und gehört werden.


„Wir sind Unzählige“, sagt Katja. „Wir hoffen auf Gerechtigkeit
und dass wir endlich Hilfe bekommen.“
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