RBA391 Im Detail: Fragen an die Autorin von "Das neue IT-Sicherheitsrecht" (Nink) - Nomos

RBA391 Im Detail: Fragen an die Autorin von "Das neue IT-Sicherheitsrecht" (Nink) - Nomos

vor 1 Woche
In dieser Episode sprechen wir mit der Autorin über ihr Werk "Das neue IT-Sicherheitsrecht" (Dr. Judith Nink, Nomos Verlag).
28 Minuten
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Datenschutz, IT-Sicherheit und mehr

Beschreibung

vor 1 Woche
Das Interview mit Dr. Judith Nink, Fachbereichsleiterin für
Cybersicherheit beim Bundesamt für Sicherheit in der
Informationstechnik (BSI), bietet einen tiefen Einblick in die
Entstehung ihres aktuellen Buches „Das neue IT-Sicherheitsrecht.
Das BSI-Gesetz nach Umsetzung der NIST-2-Richtlinie“. Die
Moderatoren Marc und Michael begrüßen Judith Nink und beginnen mit
einer kurzen Vorstellung ihres neuen Werkes, das mit 146 Seiten
einen soliden Einstieg in das komplexe Thema des
IT-Sicherheitsrechts bietet und im Nomos Verlag erschienen ist.
Judith erläutert zu Beginn, dass der Kontakt zum Verlag im Sommer
2024 entstand, als dieser nach einem Autor für einen
Einführungstext zum IT-Sicherheitsrecht suchte. Dies geschah kurz
vor Ablauf einer wichtigen Umsetzungsfrist. Ursprünglich plante
sie, das Buch zusammen mit einem Co-Autor zu schreiben. Nach den
ersten Gesprächen erwies sich dies jedoch als schwierig, da die
Fristen immer wieder nach hinten verschoben wurden und der Co-Autor
schließlich nicht in der Lage war, rechtzeitig zu liefern. Judith
entschloss sich daher, das Projekt allein fortzuführen, was
zusätzliche Herausforderungen mit sich brachte, insbesondere in
Bezug auf ihre persönlichen Verpflichtungen und den Zeitaufwand.
Während des Interviews diskutieren sie die arbeitsintensive Natur
des Buchschreibens und die Schwierigkeiten, vor allem in der Zeit
mit einer vollen familiären Agenda. Judiths Familie war zwar
unterstützend, aber auch besorgt über ihre fehlende Zeit für sie.
Trotz dieser Herausforderungen findet Judith, dass der Prozess der
soliden Auseinandersetzung mit dem Thema und das tiefe Eintauchen
in die Rechtstexte ein persönlicher Vorteil war. Sie spricht über
die einzigartige Qualität des Schreibens aus einer einzigen Feder,
welches das Buch kohärent und gut lesbar macht. In Bezug auf die
politischen Rahmenbedingungen beschreibt Judith die
Schwierigkeiten, die sich aus der Verzögerung der Gesetzgebung
ergaben. Die Verhandlungen und Unsicherheiten im Zusammenhang mit
der letzten Legislaturperiode führten dazu, dass sie Manuskripte
abgeben musste, während die Gesetzeslage noch unklar war. Diese
sich ständig ändernden Umstände erforderten ständige Anpassungen an
ihrem Manuskript, was umso frustrierender war, da sie bereits
intensive Arbeit geleistet hatte. Sie schätzt jedoch, dass die
revisionsbedingten Änderungen an ihrem Manuskript vergleichsweise
gering waren, etwa 20 Prozent, was darauf hindeutet, dass große
Teile des Textes stabil blieben. Judith reflektiert auch über den
Wert des Schreibens für die eigene Weiterbildung und das tiefere
Verständnis eines Themas. Durch das Verfassen des Buches konnte sie
sich intensiv mit den Inhalten des IT-Sicherheitsrechts
auseinandersetzen, was sie anschließend in ihrer Rolle beim BSI
unterstützte. Dies zeigt, wie stark sich theoretisches Wissen und
praktische Umsetzung im Bereich der Cybersicherheit miteinander
verknüpfen lassen. Zum Schluss des Interviews werden Judiths
zukünftige Projekte angesprochen. Sie ihr aktuelles Projekt als
Herausgeberin eines Stichwortkommentars zur Digitalen Sicherheit,
das mit verschiedenen Fachleuten entwickelt wird. Es wird zudem
diskutiert, ob sie in Zukunft weitere Autorentätigkeiten plant.
Judith betont, dass sie momentan keine neuen Buchprojekte angeht,
aber offen für Anfragen bleibt, die sich aus ihrer Expertise
ergeben können. Das Gespräch schließt mit einem Dankeschön an
Judith für die Einblicke in ihren kreativen Prozess, die
Herausforderungen und die Entwicklung in ihrem Fachgebiet.
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