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Beschreibung
vor 1 Monat
In dieser Folge sprechen wir über einen Moment, der für viele
Menschen mit großer Unsicherheit verbunden ist: die Abklärung
einer möglichen Demenz. Man spürt, dass etwas nicht stimmt – aber
man weiß nicht, was einen bei einer Diagnostik erwartet.
Christine nimmt euch Schritt für Schritt mit durch eine
neuropsychologische Untersuchung. Was passiert bei einer
Demenzdiagnostik wirklich? Welche Tests werden durchgeführt – zum
Beispiel MMSE, Uhrentest oder CERAD? Und was sagen diese
Ergebnisse tatsächlich aus?
Dabei geht es auch um eine Begegnung aus dem Alltag: Ein Mann
Mitte siebzig sitzt im Wartezimmer. Seine Frau hat ihn zur
Abklärung gebracht, wartet aber draußen. Leise sagt er: „Ich habe
Angst, dass sie mir etwas wegnehmen.“ Nicht die Diagnose macht
ihm Angst – sondern die Angst seinen Führerschein zu verlieren.
Sein letztes Stück Freiheit.
Wir sprechen darüber, was die Tests messen können – und wo ihre
Grenzen liegen. Warum eine Diagnose kein Urteil ist, sondern
Klarheit schaffen kann. Und weshalb bei Gedächtnisproblemen immer
auch andere Ursachen bedacht werden müssen, etwa Depression,
Delir oder ein Problem mit der Schilddrüse.
Eine Folge über Angst, Hoffnung und darüber, warum eine Diagnose
oft der erste Schritt ist, um wieder Orientierung zu finden.
In der nächsten Folge sprechen wir darüber, warum Menschen mit
Demenz manchmal Dinge tun, die uns überfordern – und weshalb
dahinter fast immer ein Bedürfnis steckt.
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