Vergiss Dich nicht

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Episoden

Karl tanzt noch – über das, was bei Demenz wirklich bleibt Mehr als die Diagnose – die verborgenen Ressourcen bei Demenz
07.06.2026
29 Minuten
Karl ist 81. Er weiß nicht immer, welches Jahr wir haben. Er erkennt seine Enkelin manchmal nicht sofort. Aber wenn im Aufenthaltsraum Musik aus den 1960ern läuft – steht er auf. Geht in die Mitte des Raums. Und tanzt. Mit Haltung. Mit Rhythmus. Mit einem Lächeln, das sagt: Hier bin ich noch.


Das ist kein Zufall. Das ist das Gehirn, das eine Ressource benutzt, die noch da ist.


Auch Auguste kennt solche Momente. Auguste ist 71, pensionierte Lehrerin, und lebt mit einer beginnenden Demenz. Ihre Geschichte begleitet uns regelmäßig auf Instagram, Facebook und TikTok – in kleinen Szenen aus ihrem Alltag, die zeigen, wie sich Demenz wirklich anfühlt. Von innen. Von nah.


In dieser Folge wechseln Christine und Bettina die Perspektive. Nicht was verloren geht – sondern was bleibt. Welche Fähigkeiten sich länger halten als wir denken. Warum der reine Blick auf Defizite schadet – für den erkrankten Menschen, für die Beziehung, für die Pflege. Und was das ganz konkret im Alltag bedeutet: für Angehörige, für Pflegepersonen, für alle, die nah dabei sind.


Mehr zu diesen und vielen weiteren Themen rund um Demenz, Angehörige und das Leben mit kognitiver Veränderung findet ihr auf damalswieheute.com – mit über 180 Artikeln, die aus dem Praxisalltag heraus entstanden sind. Und auf Instagram und Facebook unter Vergiss Dich nicht, wo Auguste jede Woche ein Stück ihrer Geschichte weitererzählt.


Eine Folge über Würde. Über das, was Demenz nicht nehmen kann. Und über die Momente, in denen jemand – auf seine Art – ganz da ist.











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Folge 15: Sie haben nichts falsch gemacht. Warum glaubt das niemand? Über Schuld und Scham bei Demenz
31.05.2026
27 Minuten
Fast jede Familie, die eine Demenzerkrankung erlebt, kennt diesen stillen Satz: Vielleicht ist das unsere Schuld.


Er wird nicht ausgesprochen. Aber er ist da – in schlaflosen Nächten, in Gedanken, die immer wieder an denselben Momenten hängenbleiben. Was hätten wir früher tun können? Warum ausgerechnet wir?


In dieser Episode sprechen Christine und Bettina über das, was in Beratungen fast immer im Raum steht, aber selten direkt gesagt wird: Schuldgefühle und Scham rund um Demenz. Woher kommen sie? Was machen sie mit Familien? Und – was darf man loslassen?


Und dann ist da noch Auguste.


Auguste ist eine fiktive Frau, deren Geschichte wir dreimal wöchentlich auf Instagram, Facebook und TikTok erzählen – vom ersten Moment, in dem irgendetwas nicht mehr stimmt, bis dorthin, wo ihre Geschichte uns noch hinführt. Wir wissen es selbst noch nicht. Aber wir erzählen weiter. Weil ihre Geschichte die Geschichte vieler ist. Weil man in ihr sich selbst erkennen kann – oder jemanden, den man liebt.


Ihr Name ist kein Zufall: Auguste D. war die erste dokumentierte Patientin mit Alzheimer-Demenz, vorgestellt 1901 von Alois Alzheimer. Eine Frau, die verwirrt war, die sich schämte, die wusste, dass etwas nicht stimmte. Unsere Auguste trägt diesen Namen als Erinnerung: Diese Erkrankung trifft Menschen. Keine Versager. Keine schlechten Familien. Menschen.


Was euch in dieser Folge erwartet:


Woher Schuldgefühle bei pflegenden Angehörigen entstehen – und warum das Gehirn sie fast automatisch produziert


Die häufigsten falschen Überzeugungen – und warum sie falsch sind


Was Scham mit Familien macht, und warum sie so gefährlich ist


Was man loslassen darf – und was wirklich hilft


Folgt Auguste auf Instagram, Facebook und TikTok unter Vergiss Dich nicht – und seid dabei, wenn ihre Geschichte weitergeht.


Mehr zum Thema findet ihr auf damalswieheute.com – über 180 Artikel zu Demenz, Angehörigen und dem, was niemand sagt.


Vergiss Dich nicht – weil hinter jeder Diagnose ein Mensch steht.


Wir freuen uns auf euch ️
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Folge 14: Meine Mutter hat mich angeschaut – und nicht gewusst, wer ich bin.
24.05.2026
25 Minuten
Es ist ein ganz gewöhnlicher Mittwoch. Thomas nimmt die Gerbera aus dem Papier, so wie immer. Er kennt den Weg zum Zimmer auswendig – links, dann rechts, dritte Tür. Er hat ihn hundertmal gegangen. Er wird ihn hundertmal noch gehen.


Er setzt sich neben sie. Sie sieht ihn an. Freundlich. Ruhig. Und fragt: "Sind Sie vom Pflegedienst?"


Eine Sekunde. Zwei. Er lächelt. Er sagt: "Nein, ich bin nur zu Besuch." Und er hält ihre Hand. Und sie lässt es zu.


Im Auto danach weint er zum ersten Mal seit Jahren.


Nicht weil sie ihn nicht mehr kennt. Sondern weil sie seine Hand nicht losgelassen hat. Weil er in diesem Moment gespürt hat: Da ist noch etwas. Etwas, das keinen Namen braucht.


Dieser Moment – der Moment der Nichterkennung – ist einer der schwersten, die Angehörige von Menschen mit Demenz erleben. Er kommt meist nicht angekündigt. Er trifft in eine Stelle, auf die man sich nicht vorbereiten kann, egal wie gut man es versucht.


In dieser Folge nehmen Christine und Bettina genau diesen Moment unter die Lupe. Was passiert dabei im Gehirn – und warum ist es keine Ablehnung, auch wenn es sich so anfühlt? Was macht dieser Blick mit Angehörigen – und warum ziehen sich so viele danach zurück, ohne zu wissen warum? Und was bleibt eigentlich – wenn Name, Geschichte und Erinnerung nicht mehr abrufbar sind?


Die Antwort auf die letzte Frage hat Thomas im Auto gespürt. Bevor er den Motor gestartet hat, hat er sich gedacht: Nächsten Mittwoch komme ich wieder.


Weil sie seine Hand nicht losgelassen hat.


30 Minuten, die erklären – und gleichzeitig trösten.


Mehr zu diesem Thema findet ihr auch auf damalswieheute.com – dort hat Christine einen Begleitartikel zur Folge geschrieben, mit allem, was ihr zum Nachlesen, Nachdenken und Weitergeben braucht.


Die Folge gibt es auch auf YouTube – schaut gerne vorbei, abonniert den Kanal und lasst uns ein Kommentar da. Wir lesen alles.


Und wenn ihr auf Instagram oder Facebook unterwegs seid – findet uns unter @vergissdichnicht_demenz. Teilt die Folge, wenn ihr jemanden kennt, der diesen Mittwoch gerade erlebt. Manchmal ist Weiterschicken die größte Geste.


Danke, dass ihr zuhört. Bis gleich.


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Folge 13 – Niemand hat mir gesagt, dass ich das nicht schaffe
17.05.2026
28 Minuten
Es ist 5:47 Uhr. Maria ist 58. Sie ist seit drei Jahren die Hauptpflegeperson für ihre Mutter. Und während alle noch schlafen, sitzt sie in der Küche und denkt: Ich schaffe das nicht mehr.





Und dann denkt sie: Ich darf das nicht denken.





Diese Folge ist für alle Marias da draußen. Für alle, die schon zu lange zu viel tragen – und glauben, dass das irgendwie an ihnen liegt.





Niemand hat ihnen gesagt, dass das passiert. Dass Pflegen so ist. Dass man sich so fühlen wird. Dass das normal ist.





Wir sagen es jetzt.





In Folge 13 sprechen Christine Leyroutz, klinische Psychologin und Gerontopsychologin, und Bettina, diplomierte Gesundheits- und Krankenpflegerin, über das, worüber kaum jemand offen redet:





– Warum Überforderung kein Versagen ist – sondern die logische Konsequenz einer unmöglichen Aufgabe


– Die fünf Gesichter der Überforderung: Erschöpfung, Schuldgefühle, Wut, Trauer, Gleichgültigkeit


– Was chronischer Stress wirklich mit dem Körper macht


– Was tatsächlich hilft – konkret, ehrlich, ohne Schönfärberei


– Und der eine Satz, den niemand gehört hat – den wir heute laut sagen





Dauer: ca. 30 Minuten





Mehr zum Thema Demenz, Angehörige und Begleitung:





Blog: damalswieheute.com – über 180 Artikel rund um Demenz, Alter und die Menschen, die begleiten


Ihr erreicht uns direkt uns direk unter: leyroutz@nussbaum.co.at





YouTube: Vergiss Dich nicht – Der Demenzpodcast


Dort findet ihr uns auch mit unserem fiktiven Charakter Frau Auguste – die uns durch viele Episoden begleitet und zeigt, wie sich Demenz im Alltag wirklich anfühlt.





Instagram & Facebook: @vergissdichnicht_demenz





Wenn euch diese Folge berührt – teilt sie. Mit jemandem, der gerade in seiner Küche sitzt und nicht schläft. Mit einer Freundin, die pflegt und nie klagt. Mit einem Bruder, der nicht weiß, wie es seiner Schwester wirklich geht.





Ihr seid nicht allein. Und ihr müsst das nicht alleine tragen.
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Folge 12 Vergiss Dich nicht – Validation to go. Fünf Situationen, die jede*r kennt – und wie man wirklich antwortet.
10.05.2026
38 Minuten
Fünf Situationen, die jede*r kennt – und wie man wirklich antwortet.


Auguste ist 79. Sie vergisst Dinge. Kleine zuerst – wo der Schlüssel liegt, ob sie die Tochter schon angerufen hat. Dann größere. Und manchmal steht sie in der Küche und ist sich ganz sicher: Jemand hat ihre Brieftasche gestohlen. Jemand räumt ihre Sachen weg. Jemand lügt sie an.


Diese Person ist oft ihre Tochter.


Auguste hat noch keine Diagnose. Aber ihre Familie steckt längst mittendrin – in Momenten, bei denen man nicht weiß, was man sagen soll. Bei denen jede Antwort falsch klingt. Bei denen man abends nach Hause fährt und denkt: Warum mache ich das immer falsch?


Die Antwort ist: Man macht es nicht falsch. Man weiß es einfach noch nicht besser. Noch nicht.


Genau darum geht es in dieser Folge.


Christine und Bettina nehmen sich fünf Situationen vor, die Angehörige täglich erleben. Fünf Momente, die wehtun – und fünf Antworten, die wirklich helfen. Validation to go: kein Fachbegriff, der einschüchtert, sondern eine Haltung, die man lernen kann. Auch mitten im Alltag. Auch wenn man erschöpft ist. Auch wenn man gerade innerlich kocht vor Ungerechtigkeit.


Was euch in dieser Folge erwartet:


Warum Korrigieren bei Demenz nicht funktioniert – und was das Gehirn stattdessen braucht. Was hinter Vorwürfen, Widerstand und Daueranrufen wirklich steckt. Fünf konkrete Situationen mit echten Gesprächshinweisen, die ihr morgen anwenden könnt. Und warum Validation am Ende keine Technik ist – sondern eine Entscheidung.


Augustes Geschichte beginnt hier. Ihr werdet sie weiterverfolgen können – auf Instagram, Facebook, YouTube und auf damalswieheute.com, wo Christine regelmäßig über Demenz, Angehörige und alles schreibt, was dazugehört.


Wer heute in einer dieser fünf Situationen steckt – diese Folge ist für euch. Und teilt sie gerne weiter. Es gibt so viele, die gerade nicht wissen, dass es anders geht.


Themen in dieser Folge: – Was ist Validation? (Naomi Feil & Nicole Richard – kompakt erklärt) – „Die Schlüssel sind weg" – Diebstahlsvorwürfe verstehen und deeskalieren – „Ich geh nicht zum Arzt" – Widerstand ohne Machtkampf begegnen – „Du rufst nie an" – Vorwürfe als Ausdruck von Einsamkeit erkennen – Daueranrufe aushalten – ohne sich selbst zu verlieren – „Du hast mir die Brieftasche gestohlen" – die schwerste Situation meistern


Augustes Geschichte begleiten wir in den kommenden Wochen weiter – auf YouTube, Instagram, Facebook und auf damalswieheute.com, wo Christine regelmäßig über Demenz, Angehörige und psychosoziale Themen schreibt.


Für Angehörige, Pflegepersonen, Fachkräfte und alle, die jemanden kennen, der gerade mittendrin steckt.


Podcast abonnieren, um Augustes Geschichte weiterzuverfolgen. damalswieheute.com Instagram: @vergissdichnicht_demenz


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Über diesen Podcast

Ein Podcast rund ums Thema Demenz… mit Herz, Hirn und Humor begleiten wir Betroffene, Angehörige und professionelle Betreuer:innen.
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