Karl tanzt noch – über das, was bei Demenz wirklich bleibt Mehr als die Diagnose – die verborgenen Ressourcen bei Demenz

Karl tanzt noch – über das, was bei Demenz wirklich bleibt Mehr als die Diagnose – die verborgenen Ressourcen bei Demenz

vor 1 Woche
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Beschreibung

vor 1 Woche

Karl ist 81. Er weiß nicht immer, welches Jahr wir haben. Er
erkennt seine Enkelin manchmal nicht sofort. Aber wenn im
Aufenthaltsraum Musik aus den 1960ern läuft – steht er auf. Geht
in die Mitte des Raums. Und tanzt. Mit Haltung. Mit Rhythmus. Mit
einem Lächeln, das sagt: Hier bin ich noch.


Das ist kein Zufall. Das ist das Gehirn, das eine Ressource
benutzt, die noch da ist.


Auch Auguste kennt solche Momente. Auguste ist 71, pensionierte
Lehrerin, und lebt mit einer beginnenden Demenz. Ihre Geschichte
begleitet uns regelmäßig auf Instagram, Facebook und TikTok – in
kleinen Szenen aus ihrem Alltag, die zeigen, wie sich Demenz
wirklich anfühlt. Von innen. Von nah.


In dieser Folge wechseln Christine und Bettina die Perspektive.
Nicht was verloren geht – sondern was bleibt. Welche Fähigkeiten
sich länger halten als wir denken. Warum der reine Blick auf
Defizite schadet – für den erkrankten Menschen, für die
Beziehung, für die Pflege. Und was das ganz konkret im Alltag
bedeutet: für Angehörige, für Pflegepersonen, für alle, die nah
dabei sind.


Mehr zu diesen und vielen weiteren Themen rund um Demenz,
Angehörige und das Leben mit kognitiver Veränderung findet ihr
auf damalswieheute.com – mit über 180 Artikeln, die aus dem
Praxisalltag heraus entstanden sind. Und auf Instagram und
Facebook unter Vergiss Dich nicht, wo Auguste jede Woche ein
Stück ihrer Geschichte weitererzählt.


Eine Folge über Würde. Über das, was Demenz nicht nehmen kann.
Und über die Momente, in denen jemand – auf seine Art – ganz da
ist.












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