Folge 13 – Niemand hat mir gesagt, dass ich das nicht schaffe

Folge 13 – Niemand hat mir gesagt, dass ich das nicht schaffe

vor 3 Tagen
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Beschreibung

vor 3 Tagen

Es ist 5:47 Uhr. Maria ist 58. Sie ist seit drei Jahren die
Hauptpflegeperson für ihre Mutter. Und während alle noch
schlafen, sitzt sie in der Küche und denkt: Ich schaffe das nicht
mehr.





Und dann denkt sie: Ich darf das nicht denken.





Diese Folge ist für alle Marias da draußen. Für alle, die schon
zu lange zu viel tragen – und glauben, dass das irgendwie an
ihnen liegt.





Niemand hat ihnen gesagt, dass das passiert. Dass Pflegen so ist.
Dass man sich so fühlen wird. Dass das normal ist.





Wir sagen es jetzt.





In Folge 13 sprechen Christine Leyroutz, klinische Psychologin
und Gerontopsychologin, und Bettina, diplomierte Gesundheits- und
Krankenpflegerin, über das, worüber kaum jemand offen redet:





– Warum Überforderung kein Versagen ist – sondern die logische
Konsequenz einer unmöglichen Aufgabe


– Die fünf Gesichter der Überforderung: Erschöpfung,
Schuldgefühle, Wut, Trauer, Gleichgültigkeit


– Was chronischer Stress wirklich mit dem Körper macht


– Was tatsächlich hilft – konkret, ehrlich, ohne Schönfärberei


– Und der eine Satz, den niemand gehört hat – den wir heute laut
sagen





Dauer: ca. 30 Minuten





Mehr zum Thema Demenz, Angehörige und Begleitung:





Blog: damalswieheute.com – über 180 Artikel rund um Demenz, Alter
und die Menschen, die begleiten


Ihr erreicht uns direkt uns direk unter: leyroutz@nussbaum.co.at





YouTube: Vergiss Dich nicht – Der Demenzpodcast


Dort findet ihr uns auch mit unserem fiktiven Charakter Frau
Auguste – die uns durch viele Episoden begleitet und zeigt, wie
sich Demenz im Alltag wirklich anfühlt.





Instagram & Facebook: @vergissdichnicht_demenz





Wenn euch diese Folge berührt – teilt sie. Mit jemandem, der
gerade in seiner Küche sitzt und nicht schläft. Mit einer
Freundin, die pflegt und nie klagt. Mit einem Bruder, der nicht
weiß, wie es seiner Schwester wirklich geht.





Ihr seid nicht allein. Und ihr müsst das nicht alleine tragen.
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