#121 - W wie Wheel of Consent: Spielerisch ins Einvernehmen

#121 - W wie Wheel of Consent: Spielerisch ins Einvernehmen

vor 2 Wochen
Ein ganz anderer Bick auf körperliche Berührungen
33 Minuten
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Podcast
Podcaster
Dein Wissens-Podcast rund um Beziehungsgestaltung

Beschreibung

vor 2 Wochen

Das Wheel of Consent hilft dir, Berührungen bewusster zu erleben
und klarer zu verhandeln – für mehr Genuss und bessere
Grenzen.



In dieser Folge erklärt Sonja das Wheel of Consent (Konsentrad)
von Betty Martin – ein Modell, das alle Berührungen in vier
Quadranten einteilt: Dienen, Nehmen, Empfangen und Erlauben. Du
erfährst, warum es bei jeder Berührung immer um zwei Dinge geht –
Genuss und Grenzen – und wie dir dieses Wissen hilft, klarer zu
verhandeln und dich selbst besser zu spüren. Außerdem stellt
Sonja dir praktische Übungen vor, die du direkt ausprobieren
kannst.



Themen dieser Folge:



Was ist Einvernehmen? Warum ein
enthusiastisches Ja nicht immer nötig ist – und was stattdessen
hilft


Das Wheel of Consent: Die vier Quadranten
Dienen, Nehmen, Empfangen und Erlauben verständlich erklärt


Genuss vs. Grenzen: Warum es auf der rechten
Seite des Rads um Pleasure geht und auf der linken um den
Schutz eigener Grenzen


Reaktionsfetischismus: Was passiert, wenn
beide nur für die Reaktion der anderen Person handeln


Sexualität und Berührung: Wie das Modell
hilft, unterschiedliche Vorlieben zu verhandeln – z. B. beim
Thema Oralsex


Machtungleichheiten: Wie verbale, körperliche,
soziale und gefühlte Statusunterschiede Berührungen
beeinflussen


Nein sagen üben: Warum das ein zentrales Ziel
des Wheel of Consent ist und wie Workshops das trainieren


Selbstreflexion in vier Schritten: Wahrnehmen,
ernst nehmen, wertschätzen, kommunizieren – ein Viererschritt
für bessere Verhandlungen


Das Drei-Minuten-Spiel: Eine Übung mit
Händestreicheln, bei der Genuss und Grenzen bewusst getrennt
werden


Puppe spielen: Eine Übung, bei der eine Person
den Körper der anderen für den eigenen Genuss berührt – und die
andere ausschließlich auf ihre Grenzen achtet



Das Wichtigste in Kürze:


Jede Berührung hat mehrere Aspekte: Wer handelt? Für wen ist
es? Geht es um Genuss oder um Grenzen?

Aktiv sein heißt nicht immer schenken – und passiv sein heißt
nicht immer beschenkt werden.

Auf der linken Seite des Rads geht es darum, freien Herzens
zu erlauben statt zu erleiden.

Sich Genuss zu erlauben – auch wenn eine Handlung eigentlich
für die andere Person ist – ist kein Egoismus.

Das Wheel of Consent ist ein Tool wie die gewaltfreie
Kommunikation: Es stärkt Verhandlungskompetenz weit über
Berührungen hinaus.



Links & Ressourcen zur Folge:



Betty Martin: Erfinderin des Wheel of Consent
– auf ihrer Website findest du das Modell, Erklärungen und die
Anleitung zum Drei-Minuten-Spiel


Judith Salamander: Wheel-of-Consent-Trainerin,
bei der Sonja einen Workshop besucht hat – hier findest du ihr
Profil



Aufruf:


Du kennst einen Podcast, in dem Sonja oder jemand aus dem
MoPoCo-Team als Interviewgast gut reinpassen würde? Dann schlag
uns dort vor oder gib uns den Tipp – wir freuen uns über jede
Möglichkeit, neue Hörende zu erreichen!



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Credits:


Die Musik wurde für uns von NeoKorTechs zusammen gemischt und zur
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http://www.christian-janz.de). Vielen lieben Dank!

Danke fürs Zuhören – lass uns gemeinsam die Welt liebevoller und
verständnisvoller machen - für dich, für deine Beziehung, für
alle! ️

Zu Sonjas Beziehungs-Coaching und Blog-Beiträgen:
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