Messe-Folge mit Insignia, Ao Yun und anderen Luxus-Weinen

Messe-Folge mit Insignia, Ao Yun und anderen Luxus-Weinen

vor 1 Woche
Der Weinpodcast vom Hamburger Abendblatt
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Podcast
Podcaster
Mit den Weinexperten des Hamburger Abendblatts – alle zwei Wochen frisch eingeschenkt.

Beschreibung

vor 1 Woche
Beim Weinsalon im Hamburger Le Meridien-Hotel präsentierte Louis
Vuitton Moet Hennessy (LVMH) zusammen mit dem Falstaff seine
Spitzenweine. Von Neuseeland (Cloudy Bay), Argentinien (Terrazas)
und Spanien (Numanthia) haben wir uns für den aktuellen „Vier
Flaschen“-Podcast bis nach Kalifornien (Joseph Phelps) und China
(Ao Yun) durch die wunderbare Weinwelt des Luxusgüter-Konzerns
getrunken. Das absolute Highlight war ein direkter Vergleich von
zwei Jahrgängen des weltberühmten „Insignia“ von Joseph Phelps.
Geschäftsführer David Pearson (ehem. Opus One) erklärte uns, 2021
sei das Wetter für die Cuvée aus Cabernet Sauvignon, Petit Verdot,
Malbec und Cabernet Franc aus acht Lagen im Nappa Valley nahezu
perfekt gewesen. Der erste Schluck zaubert Sommelier Michael Kutej
ein spontanes Freudenlachen ins Gesicht. „Dieser Wein hat echte
Größe“, sagt er und lobt besonders seine Frische. 2022 war heißer
und der Jahrgang schmeckt im direkten Vergleich alkoholischer und
weniger elegant, dabei kosten beide Flaschen mit 320 Euro gleich
viel. Der exotischste Wein heißt Ao Yun, eine klassische
Bordeaux-Blend (Cabernet Sauvignon, Cabernet Franc und Merlot), die
in China am Fuße des Himalaya auf etwa 2500 Metern besonders lang
reift. Michael findet den Ao Yun 2021 sehr elegant und fein, aber
sein Stil sei kaum von französischem Bordeaux zu unterscheiden, der
in dieser Preisklasse noch mehr Qualität biete. Eine Entdeckung für
15,50 Euro war der argentinische Chardonnay 2024 von Terrazas de
Los Andes, der ebenfalls in großer Höhe auf 1650 Metern reift.
„Irre elegant, sehr klar bei nur 13% Alkohol“, urteilt Kutej. Noch
kraftvoller ist der große Bruder Grand Chardonnay 2021, der aber
auch schon 38 Euro kostet.
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