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Beschreibung
vor 3 Tagen
In der vierten Folge von Transgenerational treffen Dr. Armin
Triebel und Johan Filip Lokau aufeinander. Die großen Fragen Max
Frischs besprechen sie gemeinsam in historischer wie
philosophischer Vielschichtigkeit und sie stimmen in ihren
Antworten in melancholischer Brillanz überein.
Dr. Armin Triebel ist in Düsseldorf geboren und aufgewachsen und
hat Geschichtswissenschaften, Philosophie, Germanistik und
Linguistik an den Universitäten Düsseldorf, Bonn und Bielefeld
studiert. In Bielefeld war er wissenschaftlicher Mitarbeiter des
Historikers Reinhart Koselleck als auch des Zentrums für
Interdisziplinäre Forschung. Nach seiner Promotion zu einem
quantitativen Forschungsprojekt zu Lebensstandard und
Konsumeinstellungen an der Freien Universität in Berlin arbeitete
er unter anderem in einem französisch-englischen Projekt über
Auswirkungen des Ersten Weltkriegs in Berlin, London und Paris.
Seine Forschung führte ihn in den Nuller-Jahren in die
Hochschulpartnerschaft der Universität Potsdam mit verschiedenen
Universitäten im Iran, und an seine Lehrtätigkeit an der
Humboldt-Universität Berlin und an der Universität Potsdam. Heute
ist er Vorsitzender des Sozialwissenschaftlichen Studienkreises
für interkulturelle Perspektiven und engagiert sich für eine
Politik des Friedens. Dr. Armin Triebel gehört der unmittelbaren
Nachkriegsgeneration an und ist noch über die Erfahrungen seiner
Eltern mit dem Zweiten Weltkrieg verbunden.
Johan Filip Lokau ist in Freiburg i. Br. geboren und verbrachte
seine Jugend in Berlin, Chicago und München, bevor er zum Studium
wieder in die deutsche Hauptstadt zurückgekehrt ist. Hier an der
Humboldt-Universität zu Berlin verbindet er sein Studium der
Rechtswissenschaft mit seiner Leidenschaft für die Philosophie,
in der er seine Studien nach dem juristischen Staatsexamen
fortsetzen möchte. Theoretisch beschäftigte er sich bisher mit
Immanuel Kant, Jacques Lacan und vor allem mit Hannah Arendt. Er
schrieb seine juristische Schwerpunktarbeit zu den Medien von
Schrift und Stimme in der Spannung von Kants Rechts- und
Tugendlehre. Johan Filip Lokau ist zum Zeitpunkt der Aufnahme 23
Jahre alt.
Wenn das Gespräch von jenem Vernunftbegriff der Aufklärung über
den Optimismus von Realität heute, in Gesellschaft als auch
Politik, bis zur historischen Gestiftetheit der Welt kreist, so
wird nicht nur die Frage der Kluft des Begriffes und der Realität
von Revolutionen, sondern auch diejenige nach der Beschaffenheit
der Revolution als solcher aufgeworfen.
In diesem Zuge wird die sogenannte Alternativlosigkeit von
Revolution, als auch die der Revolution stets immanente Gefahr
von Diktatur, außer- wie auch innereuropäisch, diskutiert. Die
Frage eines klassenlosen Humors verbindet Gottesbeweise mit einem
Zitat Reinhart Kosellecks : « Der Mensch dachte, aber Gott
lachte».
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