Podcaster
Episoden
20.02.2026
34 Minuten
In der zweiten Folge von Transgenerational treffen Frank Hahn und
Elijah aufeinander. Sie sind das Gesprächspaar mit dem größten
Altersunterschied und entkräften das Klischee, Generationen seien
sich ständig uneinig, mit Leichtigkeit und Humor.
Frank Hahn ist in Hamburg geboren und aufgewachsen und lebt heute
als Gestalttherapeut und Schriftsteller in Berlin. Zur
Gestalttherapie ist er über die Philosophie Martin Bubers und
Franz Rosenzweigs gekommen, dessen Sprachdenken er zwei Bücher
gewidmet hat: Der Sprache vertrauen - der Totalität entsagen,
Annäherungen an das Sprachdenken Franz Rosenzweigs und Sprache
als Gleichnis - zwei Studien zu Franz Rosenzweig. Seinen ersten
Roman, Brennendes Treibeis, hat Frank Hahn im Verlag PalmArtPress
veröffentlicht, gefolgt von dem zweiten Roman Baumweise Stimmen.
Frank Hahn leitet den Kulturverein Spree-Athen, der seit vielen
Jahren regelmäßig zu Vorträgen und Gesprächsrunden einlädt,
welche die Grenzgebiete zwischen Philosophie, Literatur, Religion
und Psychologie berühren und so einen Rahmen für ein Denken ohne
Geländer und in der Freiheit von multidimensionalen Bezügen
kreieren. Frank Hahn ist zum Zeitpunkt der Aufnahme 72 Jahre alt.
Elijah geht in die siebte Klasse einer Berliner Sekundarschule,
er lernt Trompete und spielt in einer BigBand, zeichnet gern
Comics, liest so gerne und viel, dass kein Fantasybuch dick genug
sein kann und spielt gerne Minecraft. Er interessiert sich für
Antirassismus, hört gerne kommunistische Kängurus und er isst am
liebsten Döner. Elijah ist zum Zeitpunkt der Aufnahme 13 Jahre
alt.
Wenn das Gespräch mit Fragen über das Dasein in der Welt, über
Hoffnung und Hoffnungen, die nicht aufgegeben werden wollen, über
Zuversicht und über Vertrauen auf dem Weg des Lebens beginnt, so
finden sich die Generationen über die Fragen zusammen. Über die
leisen und auch die lauten Töne des Humors, sowohl in einem
Rahmen des alleine seins, als auch in demjenigen der
Freundschaften. Über das Zitat « Ich bin die Begegnungen, die ich
gehabt habe » bilden sich rasch neue Fragen: Wie formt sich das
Selbst? Ist das Du essentiell für das Ich? Was heißt
Freundschaft?
Diese Fragen führen weiter zu Perspektiven auf die Beziehung zu
sich selbst, zur Annahme dessen, was ist, und zur Einheit von
Körper, Seele und Geist, als auch zu solchen auf den Tod und das
Woanders des Jenseits. In dieser zweiten Folge kommt eine Tiefe
zum Vorschein, die Generationen transzendiert, und uns alle
betrifft.
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06.02.2026
31 Minuten
In der ersten Folge von Transgenerational treffen Claudia-Maria
Maruschke und Lennard Pankow aufeinander. Sie gehören
unterschiedlichen Generationen an und sprechen trotzdem – oder
gerade deshalb – sehr offen miteinander.
Claudia-Maria Maruschke studierte von 1986 bis 1993 Katholische
Theologie in Erfurt. Zuvor war sie als Erzieherin und
Sozialpädagogin tätig. Nach dem Studium arbeitete sie unter
anderem als Leiterin katholischer Kindergärten, bevor sie sich
noch einmal neu orientierte. 2024 schloss sie den Master in
Volkskunde/Kulturgeschichte an der Universität Jena ab. Heute
verbindet sie ihre theologischen, sozialpädagogischen und
ethnologischen Perspektiven in neuen Forschungsprojekten sowie in
einem Promotionsvorhaben. Claudia-Maria Maruschke ist zum
Zeitpunkt der Aufnahme 66 Jahre alt.
Lennard Pankow studiert Geschichtswissenschaft und Evangelische
Theologie in Jena. Aufgewachsen ist er in Berlin. Außerdem
arbeitet er als Teamer beim Freiwilligen Ökologischen Jahr und
begleitet Jugendliche. Lennard Pankow ist zum Zeitpunkt der
Aufnahme 25 Jahre alt.
Das Gespräch beginnt mit einfachen Fragen und wird schnell
persönlicher: Es geht um Dankbarkeit, Freundschaften, Geld, Werte
und die Frage, was ein Zuhause eigentlich ausmacht. Beide
erzählen aus ihrem eigenen Leben, widersprechen sich, stimmen
sich zu und lassen Gedanken auch mal stehen, ohne sie aufzulösen.
Entstanden ist ein ruhiges, ehrliches Gespräch, das nicht auf
schnelle Antworten zielt, sondern auf Zuhören. Eine erste Folge
für alle, die Lust haben, sich Zeit zu nehmen: für
unterschiedliche Perspektiven und für die großen Fragen, die uns
alle betreffen.
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Über diesen Podcast
Transgenerational ist der Podcast über das Dazwischen. Die
Gastgeberinnen Leah und Weronika laden in neun Folgen jeweils zwei
Menschen aus unterschiedlichen Generationen ein, dieselben zehn
Fragen zu beantworten: Fragen aus dem Fragenkatalog von Max Frisch,
die nicht erklären, sondern öffnen wollen. Fragen nach Glück und
Verlust, nach Geld und Freundschaft, nach Heimat, Zeit und
Sterblichkeit. Der Podcast ist im Rahmen des Themenjahres «
Generationen im Wandel » entstanden, das die Mitglieder der Jungen
Akademie der Katholischen Akademie in Berlin im Jahr 2025
durchgeführt haben.
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