Folge 2: Frank Hahn und Elijah

Folge 2: Frank Hahn und Elijah

34 Minuten

Beschreibung

vor 2 Tagen

In der zweiten Folge von Transgenerational treffen Frank Hahn und
Elijah aufeinander. Sie sind das Gesprächspaar mit dem größten
Altersunterschied und entkräften das Klischee, Generationen seien
sich ständig uneinig, mit Leichtigkeit und Humor.


Frank Hahn ist in Hamburg geboren und aufgewachsen und lebt heute
als Gestalttherapeut und Schriftsteller in Berlin. Zur
Gestalttherapie ist er über die Philosophie Martin Bubers und
Franz Rosenzweigs gekommen, dessen Sprachdenken er zwei Bücher
gewidmet hat: Der Sprache vertrauen - der Totalität entsagen,
Annäherungen an das Sprachdenken Franz Rosenzweigs und Sprache
als Gleichnis - zwei Studien zu Franz Rosenzweig. Seinen ersten
Roman, Brennendes Treibeis, hat Frank Hahn im Verlag PalmArtPress
veröffentlicht, gefolgt von dem zweiten Roman Baumweise Stimmen.
Frank Hahn leitet den Kulturverein Spree-Athen, der seit vielen
Jahren regelmäßig zu Vorträgen und Gesprächsrunden einlädt,
welche die Grenzgebiete zwischen Philosophie, Literatur, Religion
und Psychologie berühren und so einen Rahmen für ein Denken ohne
Geländer und in der Freiheit von multidimensionalen Bezügen
kreieren. Frank Hahn ist zum Zeitpunkt der Aufnahme 72 Jahre alt.


Elijah geht in die siebte Klasse einer Berliner Sekundarschule,
er lernt Trompete und spielt in einer BigBand, zeichnet gern
Comics, liest so gerne und viel, dass kein Fantasybuch dick genug
sein kann und spielt gerne Minecraft. Er interessiert sich für
Antirassismus, hört gerne kommunistische Kängurus und er isst am
liebsten Döner. Elijah ist zum Zeitpunkt der Aufnahme 13 Jahre
alt.


Wenn das Gespräch mit Fragen über das Dasein in der Welt, über
Hoffnung und Hoffnungen, die nicht aufgegeben werden wollen, über
Zuversicht und über Vertrauen auf dem Weg des Lebens beginnt, so
finden sich die Generationen über die Fragen zusammen. Über die
leisen und auch die lauten Töne des Humors, sowohl in einem
Rahmen des alleine seins, als auch in demjenigen der
Freundschaften. Über das Zitat « Ich bin die Begegnungen, die ich
gehabt habe » bilden sich rasch neue Fragen: Wie formt sich das
Selbst? Ist das Du essentiell für das Ich? Was heißt
Freundschaft?


Diese Fragen führen weiter zu Perspektiven auf die Beziehung zu
sich selbst, zur Annahme dessen, was ist, und zur Einheit von
Körper, Seele und Geist, als auch zu solchen auf den Tod und das
Woanders des Jenseits. In dieser zweiten Folge kommt eine Tiefe
zum Vorschein, die Generationen transzendiert, und uns alle
betrifft.

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