Folge 310: Panzerschlacht bei Kursk 1943

Folge 310: Panzerschlacht bei Kursk 1943

vor 2 Tagen
33 Minuten
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Beschreibung

vor 2 Tagen

Im Juli 1943 neigt sich der Zweite Weltkrieg langsam dem Ende zu,
während der Status der Unbesiegbarkeit der Nationalsozialisten
nach der Niederlage in Stalingrad massiv schwindet. Mit dem
„Unternehmen Zitadelle“ wollen die deutschen Machthaber im
Kursker Bogen noch einmal einen großen Sieg gegen die Rote Armee
erzwingen und die strategische Initiative im Osten
zurückgewinnen. Es entwickelt sich zur größten Landschlacht des
Zweiten Weltkrieges, in der rund drei Millionen Soldaten und etwa
7.500 Panzer aufeinanderprallen.


 


Trotz einer technischen Überlegenheit der neuen deutschen Modelle
wie dem Panther und dem Tiger, die den sowjetischen
Standardpanzern in Bewaffnung und Panzerung deutlich überlegen
sind, kämpft die Wehrmacht mit massiven Problemen. Während der
Panther oft durch technische Defekte und Getriebeschäden schon
vor dem ersten Schuss ausfällt, kann der schwere Tiger seine
psychologische Wirkung nur entfalten, solange er nicht von der
eigenen Truppe isoliert wird. Die Rote Armee hält mit einer
gewaltigen Überzahl an T-34 Panzern und spezialisierten
„Bestiendreschern“ wie dem SU-152 dagegen, unterstützt durch tief
gestaffelte Verteidigungssysteme und eine überlegene
Luftstreitmacht.


 


Den Höhepunkt erreicht das Ringen am 12. Juli 1943 bei
Prochorowka, wo hunderte Panzer aus nächster Nähe
aufeinanderfeuern und sich teils gegenseitig rammen. Obwohl die
Kämpfe verlustreich für beide Seiten sind, bricht Hitler die
Offensive schließlich ab, woraufhin das Gesetz des Handelns
endgültig auf die Sowjetunion übergeht. Die Schlacht wird so zum
„Schwanengesang der deutschen Panzerwaffe“: Die Offensivkraft des
Heeres ist endgültig gebrochen, und es beginnt eine Ära der
deutschen Rückzüge, die das Ende des Krieges einläutet.
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