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Beschreibung
vor 2 Wochen
Deutschlands grausame Vergangenheit im Bezug auf den
Antisemitismus ist uns allen bewusst, doch die Wurzeln dieses
Hasses reichen weit über die Zeit des Nationalsozialismus hinaus.
In dieser Folge begeben wir uns auf eine historische Spurensuche:
Wie konnte es dazu kommen, dass Jüdinnen und Juden über
Jahrhunderte hinweg dämonisiert wurden?
Wir beleuchten die Anfänge in der hellenistischen Antike, als
religiöse Unterschiede erstmals zu massiven Spannungen führten ,
und untersuchen den folgenschweren Wandel zum christlichen
Antijudaismus. Wir diskutieren, wie aus theologischen Konflikten
die gefährliche „Gottesmordlegende“ entstand und warum Konzepte
wie „Othering“ bereits im Mittelalter genutzt wurden, um jüdische
Gemeinden systematisch auszugrenzen.
Von grausamen Verschwörungserzählungen wie der „Blutlüge“ und der
Brunnenvergiftung während der Pest bis hin zur wirtschaftlichen
Stigmatisierung und den antijüdischen Schriften Martin Luthers:
wir zeigen auf, wie sich Vorurteile über die Jahrhunderte
verfestigten. Den tragischen und industriell organisierten
Höhepunkt findet diese Entwicklung im Holocaust, in dem sechs
Millionen Menschen der systematischen Entmenschlichung und
staatlichen Gewalt zum Opfer fielen.
Diese Folge ist mehr als nur ein Blick in die Geschichtsbücher,
sie ist auch ein Appell für die Gegenwart. Denn wer versteht, wie
antisemitische Denkmuster entstehen und funktionieren, kann ihnen
heute entschlossener entgegentreten.
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