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Beschreibung
vor 14 Stunden
Anmeldung zur kostenfreien Online-Lesung mit Christoph Fromm am
7. Mai um 19 Uhr
Ausgrenzung und einer tiefen Tradition des Schweigens geprägt
ist. In dieser Folge von beleuchten wir die Lebensrealität
einer Community, die bereits vor 1933 fester Bestandteil des
gesellschaftlichen Lebens war, bevor die nationalsozialistische
Rassenideologie sie als „fremd“ konstruierte und gezielt aus der
sogenannten Volksgemeinschaft ausschloss. Wir zeichnen den Weg
von der urbanen Sichtbarkeit der Weimarer Republik bis hin zur
juristischen Entrechtung durch die Nürnberger Gesetze nach, die
rassistische Vorurteile in staatlich organisierte Verfolgung
verwandelten. Dabei blicken wir tief in den Alltag: von
Schulhöfen, die zu Orten der Isolation wurden, über die
pseudowissenschaftliche „Vermessung des Menschen“ bis hin zu den
existenziellen Herausforderungen während des Zweiten Weltkriegs.
Doch die Erzählung handelt nicht nur von Unterdrückung, sondern
auch von leisen Formen des Widerstands, von Überlebensstrategien
und dem mutigen Beharren auf Menschlichkeit unter extremen
Bedingungen. Diese Folge bricht das lange Schweigen der
Nachkriegszeit und macht deutlich, dass eine ehrliche
Erinnerungskultur nur dort beginnt, wo wir auch die Stimmen
hören, die lange unsichtbar gemacht wurden.
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