Woher die Kraft kam

Woher die Kraft kam

vor 1 Woche
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Beschreibung

vor 1 Woche
Wie schöpft man Kraft, wenn die Welt zu zerbrechen und die eigene
Wirkkraft zu schwinden scheint? Drei Menschen um die 90 blicken auf
ihr langes Leben zurück. Gabriele war als "Ledigenkind" einer an
Krebs erkrankten Mutter in den Kriegswirren Nazideutschlands mehr
oder weniger auf sich allein gestellt und quälenden Schikanen
ausgesetzt. Auch Hubert ist kurz vor dem Zweiten Weltkrieg geboren,
erlebte die Kriegsjahre aber durch die liebevolle Unterstützung
seiner Eltern vergleichsweise behütet. Er hatte den schwersten
Schicksalsschlag seines Lebens viele Jahre später zu überstehen,
als seine eigene Tochter im Alter von zwei Jahren überfahren wurde.
Johanna wuchs in Rumänien als Angehörige der Minderheit der
Siebenbürger Sachsen auf. Als sie sich der Zwangsevakuierung des
kommunistischen Regimes widersetzte, um ihren Verlobten in Bukarest
zu besuchen, wurde sie von der Securitate verhaftet und musste ihr
erstes Kind im Gefängnis zur Welt bringen. Mit einer berührenden
Offenheit, aber auch voller Humor und Wärme berichten alle drei,
wie es ihnen gelungen ist, traumatische Erlebnisse zu verarbeiten
und trotz aller Hindernisse und Niederlagen immer wieder
aufzustehen. Das Feature "Woher die Kraft kam" verknüpft die
Lebensgeschichten von Gabriele, Hubert und Johanna in Form einer
künstlerischen Collage aus Stimmen, Klängen und Musikkompositionen
von Ina Werse-Wiskott. In einer Zeit, in der sich unsere
Gesellschaft in einem gefühlten permanenten Krisenmodus befindet,
spendet es Hoffnung, Menschlichkeit, Mut und Zuversicht. hr 2026
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