Wahlen in Ungarn: Magyar gegen Orbán
vor 2 Tagen
Am 12. April entscheidet Ungarn über eine neue Regierung.
Vielleicht kommt nach 16 Jahren Fidesz Péter Magyar mit seiner
Partei Tisza an die Macht? Die Politologin Eszter Kováts analysiert
den Wahlkampf. Ein Podcast...
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Unabhängige Experten besprechen die großen Fragen unserer Zeit. Unverfälscht. Im Originalton.
Beschreibung
vor 2 Tagen
Am 12. April entscheidet Ungarn über eine neue Regierung.
Vielleicht kommt nach 16 Jahren Fidesz Péter Magyar mit seiner
Partei Tisza an die Macht? Die Politologin Eszter Kováts analysiert
den Wahlkampf. Ein Podcast von Pragmaticus.
Das Thema:
Insgesamt 16 Jahre ist Victor Orbán mit seiner Partei Fidesz in
Ungarn an den Hebeln der Macht. Mit einer Zweidrittelmehrheit im
Parlament konnte er das Land nach seinen Vorstellungen umgestalten.
Alle wichtigen politischen Institutionen sind mit Leuten aus seiner
Partei besetzt, die Medien in staatlicher Hand.
Victor Orbán selbst hat den Begriff einer illiberalen Demokratie
geprägt, eine an Mehrheit ausgerichtetes Programm, das er nun
verteidigen muss. Sein Herausforderer heißt Péter Magyar. Er kommt
aus der Fidesz-Partei und tritt nun als Frontmann der Partei Tisza
gegen den Langzeit-Premier Ungarns an.
Die aus Ungarn stammende Politologin Eszter Kováts verfolgt den
Wahlkampf in Ungarn mit angespannter Aufmerksamkeit. Im Podcast
charakterisiert sie die Kontrahenten, analysiert die zentralen
politischen Themen in Ungarn und lotet aus, was nach dem 12. April
alles passieren könnte. Orbán punktet seit Jahren mit dem Slogan
„No war, no gender, no migration“, hat die wichtigen Institution im
Land mit den eigenen Leuten besetzt und ist nun selbst die Elite,
gegen die er vormals kampagnisiert hat. Diese Karte kann nun Péter
Magyar ziehen.
Tisza liegt in den Umfragen voran, unklar hingegen ist, wie hoch
sein Sieg ausfallen wird. Doch genau davon hängt ab, welche
Kompromisse er wird schließen müssen. Und: Die Tisza-Partei selbst
ist eine Bewegung und muss sich personell erst einmal formieren, um
ihre Versprechen einhalten zu können.
Unser Gast in dieser Folge:
Eszter Kováts ist Politologin und forscht derzeit als
Post-Doc-Assistentin im Forschungsbereich Politik und Geschlecht am
Institut für Politikwissenschaften an der Universität Wien. Ihre
Forschungsschwerpunkte sind Politische Theorie, Gender-Studies und
gesellschaftlicher Pluralismus. Kováts Werdegang: Sie hat
Germanistik, Romanistik und Soziologie studiert und von 2009 bis
2019 das Genderprogramm der Friedrich-Ebert-Stiftung in Budapest
betreut. 2020 war sie mit einem Forschungsstipendium in Berlin und
promovierte 2022 zu „Feindbild, Hegemonie und Reflexion – Bedeutung
und Funktion des Gender-Begriffs in der Politik des Orbán-Regimes
und der deutschen radikalen Rechten“. Seit September 2024 ist sie
als Marie Skodłowska-Curie Postdoctoral Fellow tätig und forscht zu
„Social Justice or cancel culture“. Sie pendelt zwischen Budapest
und Wien.
Dies ist ein Podcast von Der Pragmaticus. Sie finden
uns auch
auf Instagram, Facebook, LinkedIn und X
(Twitter).
Vielleicht kommt nach 16 Jahren Fidesz Péter Magyar mit seiner
Partei Tisza an die Macht? Die Politologin Eszter Kováts analysiert
den Wahlkampf. Ein Podcast von Pragmaticus.
Das Thema:
Insgesamt 16 Jahre ist Victor Orbán mit seiner Partei Fidesz in
Ungarn an den Hebeln der Macht. Mit einer Zweidrittelmehrheit im
Parlament konnte er das Land nach seinen Vorstellungen umgestalten.
Alle wichtigen politischen Institutionen sind mit Leuten aus seiner
Partei besetzt, die Medien in staatlicher Hand.
Victor Orbán selbst hat den Begriff einer illiberalen Demokratie
geprägt, eine an Mehrheit ausgerichtetes Programm, das er nun
verteidigen muss. Sein Herausforderer heißt Péter Magyar. Er kommt
aus der Fidesz-Partei und tritt nun als Frontmann der Partei Tisza
gegen den Langzeit-Premier Ungarns an.
Die aus Ungarn stammende Politologin Eszter Kováts verfolgt den
Wahlkampf in Ungarn mit angespannter Aufmerksamkeit. Im Podcast
charakterisiert sie die Kontrahenten, analysiert die zentralen
politischen Themen in Ungarn und lotet aus, was nach dem 12. April
alles passieren könnte. Orbán punktet seit Jahren mit dem Slogan
„No war, no gender, no migration“, hat die wichtigen Institution im
Land mit den eigenen Leuten besetzt und ist nun selbst die Elite,
gegen die er vormals kampagnisiert hat. Diese Karte kann nun Péter
Magyar ziehen.
Tisza liegt in den Umfragen voran, unklar hingegen ist, wie hoch
sein Sieg ausfallen wird. Doch genau davon hängt ab, welche
Kompromisse er wird schließen müssen. Und: Die Tisza-Partei selbst
ist eine Bewegung und muss sich personell erst einmal formieren, um
ihre Versprechen einhalten zu können.
Unser Gast in dieser Folge:
Eszter Kováts ist Politologin und forscht derzeit als
Post-Doc-Assistentin im Forschungsbereich Politik und Geschlecht am
Institut für Politikwissenschaften an der Universität Wien. Ihre
Forschungsschwerpunkte sind Politische Theorie, Gender-Studies und
gesellschaftlicher Pluralismus. Kováts Werdegang: Sie hat
Germanistik, Romanistik und Soziologie studiert und von 2009 bis
2019 das Genderprogramm der Friedrich-Ebert-Stiftung in Budapest
betreut. 2020 war sie mit einem Forschungsstipendium in Berlin und
promovierte 2022 zu „Feindbild, Hegemonie und Reflexion – Bedeutung
und Funktion des Gender-Begriffs in der Politik des Orbán-Regimes
und der deutschen radikalen Rechten“. Seit September 2024 ist sie
als Marie Skodłowska-Curie Postdoctoral Fellow tätig und forscht zu
„Social Justice or cancel culture“. Sie pendelt zwischen Budapest
und Wien.
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