«Bach ist mein Lebenselixier» - der Musiker Rudolf Lutz
vor 3 Tagen
Dirigent, Organist, Cembalist, Improvisator: Rudolf Lutz gehört zu
den prägendsten Bach-Interpreten der Schweiz. Als musikalischer
Leiter der J. S. Bach-Stiftung St. Gallen widmet er sich seit mehr
als zwei Jahrzehnten der Aufführung und Einspielung d ...
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Beschreibung
vor 3 Tagen
Dirigent, Organist, Cembalist, Improvisator: Rudolf Lutz gehört zu
den prägendsten Bach-Interpreten der Schweiz. Als musikalischer
Leiter der J. S. Bach-Stiftung St. Gallen widmet er sich seit mehr
als zwei Jahrzehnten der Aufführung und Einspielung des gesamten
Kantatenwerks von J.S. Bach. Fast 200 Kantaten hat er bereits
dirigiert – jede einzelne mit der Leidenschaft eines Musikers, für
den Bach weit mehr ist als ein Komponist: «Bach ist mein
Lebenselexier», sagt Lutz. In «Musik für einen Gast» blickt Rudolf
Lutz auf ein vielseitiges Musikerleben zurück. Über 40 Jahre war er
Organist an der St. Laurenzenkirche in St. Gallen, wurde für seine
Auseinandersetzung mit Bachs geistlicher Musik mit einem
Ehrendoktor der Theologie ausgezeichnet und hat sich als
Improvisator und Vermittler einen Namen gemacht. Im Gespräch mit
Eva Oertle spricht Rudolf Lutz über seine musikalischen Wurzeln und
die prägende Rolle seiner englischen Grossmutter. Er erzählt von
seinem Weg zur Musik, der über eine Ausbildung zum Primarlehrer
führte – und von der Vielseitigkeit, die sein künstlerisches Leben
bis heute bestimmt. Er spricht über Inspiration und Zweifel, über
Glauben, Familie und das Älterwerden – und darüber, was Musik für
ihn im Innersten bedeutet. Neben einer Arie von Bach bringt Rudolf
Lutz auch ein englisches Volkslied in der Bearbeitung von Benjamin
Britten mit, eine Jazzaufnahme von Benny Goodman, einen
Sinfoniesatz von Brahms und Musik, die er im Dialog mit Texten von
Klaus Merz selbst geschrieben hat: «Bilder von Leben und Tod», ein
Werk, das noch eine weitere Seite von Rudolf Lutz zeigt – die des
Komponisten. Die Musiktitel - Johann Sebastian Bach: Die Seele ruht
in Jesu Händen, BWV 127 Nr. 3 (J.S. Bach-Stiftung St. Gallen; Julia
Doyle, Sopran; Rudolf Lutz, Leitung) - Benjamin Britten: Come you
not from New Castle (Peter Pears, Tenor; Benjamin Britten, Klavier)
- Rudolf Lutz: Feuerverlauf, aus «Bilder von Leben und Tod», mit
Texten von Klaus Merz (Sonus Quartett) - Louis Prima: Sing, Sing,
Sing (Benny Goodman & His Orchestra, Live in Stockholm 1970) -
Johannes Brahms: 4. Satz aus Sinfonie Nr. 1 c-Moll (Tapiola
Sinfonietta; Mario Venzago, Leitung)
den prägendsten Bach-Interpreten der Schweiz. Als musikalischer
Leiter der J. S. Bach-Stiftung St. Gallen widmet er sich seit mehr
als zwei Jahrzehnten der Aufführung und Einspielung des gesamten
Kantatenwerks von J.S. Bach. Fast 200 Kantaten hat er bereits
dirigiert – jede einzelne mit der Leidenschaft eines Musikers, für
den Bach weit mehr ist als ein Komponist: «Bach ist mein
Lebenselexier», sagt Lutz. In «Musik für einen Gast» blickt Rudolf
Lutz auf ein vielseitiges Musikerleben zurück. Über 40 Jahre war er
Organist an der St. Laurenzenkirche in St. Gallen, wurde für seine
Auseinandersetzung mit Bachs geistlicher Musik mit einem
Ehrendoktor der Theologie ausgezeichnet und hat sich als
Improvisator und Vermittler einen Namen gemacht. Im Gespräch mit
Eva Oertle spricht Rudolf Lutz über seine musikalischen Wurzeln und
die prägende Rolle seiner englischen Grossmutter. Er erzählt von
seinem Weg zur Musik, der über eine Ausbildung zum Primarlehrer
führte – und von der Vielseitigkeit, die sein künstlerisches Leben
bis heute bestimmt. Er spricht über Inspiration und Zweifel, über
Glauben, Familie und das Älterwerden – und darüber, was Musik für
ihn im Innersten bedeutet. Neben einer Arie von Bach bringt Rudolf
Lutz auch ein englisches Volkslied in der Bearbeitung von Benjamin
Britten mit, eine Jazzaufnahme von Benny Goodman, einen
Sinfoniesatz von Brahms und Musik, die er im Dialog mit Texten von
Klaus Merz selbst geschrieben hat: «Bilder von Leben und Tod», ein
Werk, das noch eine weitere Seite von Rudolf Lutz zeigt – die des
Komponisten. Die Musiktitel - Johann Sebastian Bach: Die Seele ruht
in Jesu Händen, BWV 127 Nr. 3 (J.S. Bach-Stiftung St. Gallen; Julia
Doyle, Sopran; Rudolf Lutz, Leitung) - Benjamin Britten: Come you
not from New Castle (Peter Pears, Tenor; Benjamin Britten, Klavier)
- Rudolf Lutz: Feuerverlauf, aus «Bilder von Leben und Tod», mit
Texten von Klaus Merz (Sonus Quartett) - Louis Prima: Sing, Sing,
Sing (Benny Goodman & His Orchestra, Live in Stockholm 1970) -
Johannes Brahms: 4. Satz aus Sinfonie Nr. 1 c-Moll (Tapiola
Sinfonietta; Mario Venzago, Leitung)
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