«Jedes Protein klingt anders» - die Biophysikerin Nora Eifler
vor 2 Wochen
Die Biophysikerin Nora Eifler bewegt sich zwischen zwei Welten, die
auf den ersten Blick wenig gemeinsam haben: Molekularbiologie und
Musik. Tagsüber arbeitet sie in der Medikamentenentwicklung eines
internationalen Pharmaunternehmens, abends übersetz ...
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Podcaster
Beschreibung
vor 2 Wochen
Die Biophysikerin Nora Eifler bewegt sich zwischen zwei Welten, die
auf den ersten Blick wenig gemeinsam haben: Molekularbiologie und
Musik. Tagsüber arbeitet sie in der Medikamentenentwicklung eines
internationalen Pharmaunternehmens, abends übersetzt sie
Proteinsequenzen in Klänge und komponiert. Was passiert, wenn
Aminosäuren zu Melodien werden? Und warum klingen manche Proteine
fast jazzig oder psychedelisch? In «Musik für einen Gast» bei Eva
Oertle erzählt Nora Eifler von einer Kindheit zwischen
Heilkräutern, Naturbeobachtung und einer grossen Angst vor
Krankheitserregern. Sie spricht über ihre Faszination für das
Unsichtbare, über das genaue Zuhören und Nachahmen von Stimmen und
Dialekten – und darüber, wie daraus später ein wissenschaftlicher
Blick auf Moleküle entstand. Die Sendung führt von frühen
musikalischen Erinnerungen mit Bruce Low über Amy Winehouse bis zu
Heinrich Schütz. Dazwischen erzählt Nora Eifler von ihren
Studienjahren und davon, weshalb sie nicht an der Universität
geblieben ist, sondern – trotz eigener Vorurteile – auf der «dark
side» in der Pharmaindustrie gelandet ist. Sie spricht über ihre
Suche nach Mustern: in Proteinen ebenso wie in der Musik. In der
Sendung demonstriert sie zudem, wie aus biologischen Sequenzen
Melodien entstehen – und erklärt, warum sie sich den Satz «Life is
uncertain, eat dessert first» zu Herzen nimmt. Die Musiktitel: -
Bruce Low: Noah Found Grace in the Eyes of the Lord - Amy
Winehouse: Tears Dry on Their Own - Juicy Lemon Club: 21st Night of
May - Nora Eifler: Aquaporin - Räägedag - Heinrich Schütz: Fili mi,
Absalon (Matteo Messori, Bass; Cappella Augustana)
auf den ersten Blick wenig gemeinsam haben: Molekularbiologie und
Musik. Tagsüber arbeitet sie in der Medikamentenentwicklung eines
internationalen Pharmaunternehmens, abends übersetzt sie
Proteinsequenzen in Klänge und komponiert. Was passiert, wenn
Aminosäuren zu Melodien werden? Und warum klingen manche Proteine
fast jazzig oder psychedelisch? In «Musik für einen Gast» bei Eva
Oertle erzählt Nora Eifler von einer Kindheit zwischen
Heilkräutern, Naturbeobachtung und einer grossen Angst vor
Krankheitserregern. Sie spricht über ihre Faszination für das
Unsichtbare, über das genaue Zuhören und Nachahmen von Stimmen und
Dialekten – und darüber, wie daraus später ein wissenschaftlicher
Blick auf Moleküle entstand. Die Sendung führt von frühen
musikalischen Erinnerungen mit Bruce Low über Amy Winehouse bis zu
Heinrich Schütz. Dazwischen erzählt Nora Eifler von ihren
Studienjahren und davon, weshalb sie nicht an der Universität
geblieben ist, sondern – trotz eigener Vorurteile – auf der «dark
side» in der Pharmaindustrie gelandet ist. Sie spricht über ihre
Suche nach Mustern: in Proteinen ebenso wie in der Musik. In der
Sendung demonstriert sie zudem, wie aus biologischen Sequenzen
Melodien entstehen – und erklärt, warum sie sich den Satz «Life is
uncertain, eat dessert first» zu Herzen nimmt. Die Musiktitel: -
Bruce Low: Noah Found Grace in the Eyes of the Lord - Amy
Winehouse: Tears Dry on Their Own - Juicy Lemon Club: 21st Night of
May - Nora Eifler: Aquaporin - Räägedag - Heinrich Schütz: Fili mi,
Absalon (Matteo Messori, Bass; Cappella Augustana)
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