Bipolar – geheilt durch Fleisch & Kälte?

Bipolar – geheilt durch Fleisch & Kälte?

vor 1 Woche
Wie Günther Zondler seine bipolare Störung durch Carnivore-Ernährung und Kältetraining in Remission brachte – und was das für dich bedeuten kann.
40 Minuten
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Beschreibung

vor 1 Woche

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Was du in dieser Episode lernst


Bipolar II aus dem Inneren heraus: In rund 80
% der Fälle entstehen bipolare Phasen nicht durch äußere
Krisen, sondern aus endogenen Prozessen – das macht das Leben
fundamental unplanbar


Der Rollladen geht hoch: Nach nur drei Tagen
Carnivore löste sich Günthers Depression innerhalb eines
Nachmittags vollständig auf – wie ein Rollladen, der hochgeht

️ Keto kann Hypomanie auslösen: Psychiater
Christopher Palmer bestätigt in Brain Energy: Eine
ketogene Ernährungsumstellung kann bei bipolaren Menschen eine
Hypomanie triggern – Begleitung durch einen Arzt ist empfohlen

🧊 Kaltduschen als täglicher Reset: Günther
duscht jeden Morgen kalt – ohne Ausnahme. Sein Fazit: „A cold
shower a day keeps depression away"

🫁 Atemübungen vor der Kälteexposition:
Günther bereitet sein Nervensystem mit Atemübungen auf die Kälte
vor – ein entscheidender Schritt für die volle Wirkung

🫀 Mitochondrien als Heilungszentrum: Günther
verbindet spirituelle und wissenschaftliche Weltbilder –
Dysbalance und Heilung entstehen aus demselben Ausgangspunkt: den
Mitochondrien


OMAD mit Carnivore spart Zeit und Geld: Einmal
täglich essen – hauptsächlich Faschiertes, Fisch, Eier und
Butter – hält nach intensivem Training vollständig satt und
reduziert die Ausgaben drastisch

🫙 Carnivore ohne Gallenblase ist möglich:
Entgegen ärztlichem Rat nach seiner Gallenblasenoperation kehrte
Günther zur Carnivore-Ernährung zurück – mit Salzwasser als
Unterstützung normalisierte sich die Verdauung innerhalb von zwei
Wochen


Dankbarkeit als mentales Fundament: Jeden
Morgen Dankbarkeit, abends Reflexion – dieses einfache Ritual
ist für Günther das Fundament seiner psychischen Stabilität

️ Training funktioniert auf Carnivore:
Krafttraining, Fahrradfahren, Schwimmen – Günther trainiert
intensiv und betont, dass Carnivore die Leistung sogar verbessert
hat


Mehrere Anläufe sind normal: Günther brauchte
drei Versuche, um Carnivore dauerhaft zu etablieren – er betont
ausdrücklich: Das ist kein Scheitern, sondern Teil des
Prozesses


Whole30 als sanfter Einstieg: Dreißig Tage
lang Zucker, Kohlenhydrate und verarbeitete Lebensmittel
weglassen – ohne Carnivore-Radikalität – als erste konkrete
Selbsterfahrung mit Ernährungsumstellung

Zusammenfassung

Günther Zondler ist 61 Jahre alt, Österreicher, ausgebildeter
Sportlehrer und Informatiker – und seit einigen Jahren auch als
Life-Balance-Coach tätig. Was ihn von vielen anderen Stimmen im
Gesundheitsbereich unterscheidet: Er ist selbst Betroffener.
Jahrzehntelang lebte er mit einer undiagnostizierten bipolaren
Störung, bevor er mit 44 Jahren nach sechswöchiger Diagnostik im
BBAZ Wien die offizielle Diagnose Bipolar II erhielt. Die Reise
dorthin begann mit Suizidgedanken mit 24, führte über spirituelle
Suchbewegungen bei den Lakota-Indianern und endete vorerst in
einer psychiatrischen Tagesklinik – mitten in einem Maniesprung
während der Diagnostik.


Der Wendepunkt kam nicht durch Medikamente, sondern durch einen
YouTube-Kanal aus den USA und ein Paket Faschiertes aus dem
Penny. Nach nur drei Tagen Carnivore-Ernährung erlebte Günther,
wie sich seine Depression innerhalb eines Nachmittags vollständig
auflöste. „Wie ein Rollladen, der hochgeht" – dieses Bild kehrt
im Gespräch immer wieder. Was folgte, waren zwei weitere Anläufe:
einmal durch eine Hypomanie-Episode ausgelöst durch die
Ernährungsumstellung selbst (eine Beobachtung, die Psychiater
Christopher Palmer in Brain Energy wissenschaftlich
beschreibt), einmal durch eine notfallmäßige
Gallenblasenentfernung und den ärztlichen Rat, Fleisch und Fett
fortan zu meiden. Beide Male stand Günther auf, recherchierte
weiter und fand seinen Weg zurück – zuletzt mit Hilfe von
Salzwasser und Geduld, um die Leber zur Erholung zu bringen.


Heute isst Günther einmal täglich (OMAD): hauptsächlich
Faschiertes, Fisch, Eier, Butter, einmal wöchentlich Leber,
täglich ein Glas Kefir. Er trainiert intensiv – Krafttraining,
Fahrradfahren, Schwimmen – und betont, dass Carnivore seine
körperliche Leistung nicht eingeschränkt, sondern verbessert hat.
Ergänzt wird die Ernährung durch ein tägliches Kaltdusch-Ritual,
das er seit sieben Jahren ohne Ausnahme praktiziert, Atemübungen
nach der Wim-Hof-Methode, eine Gefriertruhe im Sommer als
Kältetherapie-Alternative sowie ein Morgen- und Abendritual aus
Dankbarkeit und Selbstreflexion.


Was dieses Gespräch besonders macht, ist Günthers Ehrlichkeit
über das Scheitern. Er brauchte drei Anläufe, um Carnivore
dauerhaft zu etablieren. Er spricht offen über Suizidgedanken,
über die Jahrzehnte ohne Diagnose, über die körperlichen
Schwierigkeiten nach der Gallenblasenoperation – und über das,
was er als kosmische Ordnung versteht: die Überzeugung, dass
jeder Mensch das Potenzial zur Heilung in sich trägt. Die
spirituelle Rahmung (Lakota-Indianer, Lebensenergie,
Mitochondrien als Brücke zwischen Wissenschaft und Spiritualität)
ist authentisch für Günther und verleiht dem Gespräch eine Tiefe,
die rein klinische Perspektiven nicht erreichen können.


Für alle, die ähnliche Herausforderungen kennen – ob Bipolar,
Depression oder das diffuse Gefühl, etwas müsse sich ändern –
gibt Günther drei konkrete Einstiegspunkte: Whole30 als
dreißigtägiger Selbstversuch ohne radikalen Schnitt,
Kältetraining beginnend mit zehn Sekunden am Ende der Dusche, und
die innere Haltung, das eigene Heilungspotenzial ernst zu nehmen.
Kleine Schritte, aber täglich.
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Alles über Günther Zondler:

Günther Zondler, ist Life-Balance-Coach, Biohacker und
Selbstheilungs-Pionier mit Wohnsitz in Wien. Als ausgebildeter
Sportlehrer und Informatiker verbindet er wissenschaftliches
Denken mit ganzheitlichen Gesundheitsansätzen. In der
Biohacking-Community Wiens ist er als „Mr.
Carnivore" bekannt – ein Titel, den ihm die
Biohacking-Stammtisch-Community verlieh.


Günther litt selbst an einer bipolaren Störung (Bipolar II) und
erzielte durch konsequente Anwendung von Carnivore-Ernährung,
Kältetherapie (nach der Wim-Hof-Methode, seit 7 Jahren täglich
praktiziert), Atemarbeit und Dankbarkeitsritualen eine
vollständige Remission seiner Erkrankung. Sein Wissen erarbeitete
er sich durch intensives Selbststudium – darunter „Brain Energy"
von Christopher M. Palmer und „Die Wim Hof Methode" von Wim Hof.


Seit rund 20 Jahren ist er als Energetiker tätig. Seit 5 Jahren
betreibt er die Plattform www.befree.jetzt, auf
der er Life-Balance-Coaching, Biohacking-Konzepte und ein
7-Schritte-Programm zur persönlichen Transformation anbietet.
Seit Januar 2026 ist zusätzlich seine neue Coaching-Plattform
www.life-balance.coach aktiv, die sich auf den
„BipolarBalanceCode" spezialisiert – ein ganzheitliches Programm
aus Mindset, Ernährung, Dankbarkeit und Vertrauen.
Links:

Website: befree.jetzt

Instagram

Kapitel:

00:00:00 Einleitung
00:02:30 Günthers Geschichte beginnt
00:03:32 Quarantänegeburt als Prägung
00:05:08 Was ist bipolare Störung?
00:09:03 Keine Mitte, kein Plan
00:11:05 Diagnose mit 44 Jahren
00:16:03 Carnivore – der erste Anlauf
00:19:00 Hypomanie durch Keto – Brain Energy
00:20:11 Gallenblase weg, Carnivore weiter
00:24:12 So isst Günther heute (OMAD)
00:29:33 Training & Biohacks
00:32:28 Kältetherapie & Morgenritual
00:36:58 3 Tipps zum Starten


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