26. Deinotherium – Hauerelefanten mit ungewöhnlicher Zahnarchitektur
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Mit bis zu vier Metern Schulterhöhe gehörte Deinotherium zu einem
der größten Rüsseltiere seiner Zeit. Als früher Vertreter seiner
Gruppe, zu denen auch heutige Elefanten zählen, lebte diese
beeindruckende Gattung vom Miozän bis ins frühe Pleistozän in
Europa, Afrika und Asien – und war über Millionen Jahre hinweg
äußerst erfolgreich. Seinen Namen verdankt das „Schreckenstier“
den gewaltigen Ausmaßen, doch sein auffälligstes Merkmal sind die
nach unten gebogenen Stoßzähne im Unterkiefer. Diese
ungewöhnlichen Stoßzähne geben bis heute Rätsel auf.
Abnutzungsspuren und Beschädigungen deuten darauf hin, dass
Deinotherium sie bei der Nahrungsaufnahme einsetzte – etwa zum
Schälen von Baumrinde oder zum Umformen von Pflanzenmaterial.
Auch sein Körperbau sowie chemische Analysen des Zahnschmelzes
sprechen dafür, dass das Tier vor allem in bewaldeten
Lebensräumen unterwegs war und sich von Blättern, Zweigen und
Rinde ernährte. In dieser Folge von Paläotalk spricht
Paläontologin Manuela Aiglstorfer über die Lebensweise dieser
außergewöhnlichen Rüsseltiere, ihre Rolle in urzeitlichen
Waldökosystemen und darüber, was dieses Tier bis heute so
besonders macht.
Und noch mehr Paläotalk gibt es auf Instagram:
https://www.instagram.com/palaeotalk
.
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Bildcopyright: Manuela Aiglstorfer
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