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Beschreibung
vor 4 Tagen
„Licht aus, aus, aus“ heißt ein Werk von Georg Baselitz gleich
neben dem Eingang des zweiten Stockwerkes im Museum der Moderne am
Mönchsberg in Salzburg. Dort ist dem Gegenwartskünstler anlässlich
seines 88. Geburtstages eine Ausstellung gewidmet. Gezeigt werden
Werke aus den Jahren 2015 bis heute. Mit Öl und Gold hat der
Wahlsalzburger 2019 das Werk mit dem Titel „Licht aus, aus, aus“
geschaffen. Seine beiden Figuren sind auf den Kopf gestellt. Das
macht Georg Baselitz seit den 1960er Jahren. Damals stellte er mit
mehreren „Manifesten“ die Kunstwelt der Nachkriegszeit auf den
Kopf. Es sind beeindruckende Doppelporträts oder Pendant-Bilder,
die in zwei Sälen im Museum der Moderne gezeigt werden. Sie
reflektieren Themen wie Alter, Schwäche und Vergänglichkeit – und
nicht zuletzt die eigene Biografie des Künstlers und die seiner
Frau Elke. Mit ihr ist er seit 1965 verheiratet. Sie ist meist an
seiner Seite, dokumentiert den Fortgang seiner Arbeit mit der
Pocketkamera und fungiert als erste Kritikerin ihres Mannes. „Ich
kann nicht Sex“ heißt ein Riesenformat, das gleich links neben der
Eingangstüre der Ausstellung im Museum der Moderne am Mönchsberg
hängt. Es zeigt einen Adler mit dem Kopf nach unten. Mit dem
Direktor des Museums der Moderne Harald Krejci kuratierte Tina
Teufel die Ausstellung. Sie meint zu diesem Gemälde, dass es jede
Assoziation mit dem Wappentier verweigere und verweist auf das
filigran-durchsichtige Gefieder. Am Ende der Ausstellung zeigt ein
Bild zwei Figuren, Skelette. Sie halten einander an der Hand.
„Displaced Persons“ heißt das Doppelporträt in denen Baselitz seine
Frau Elke und sich darstellt. Es ist 2020 in fast „röntgenartiger
Qualität“ entstanden ist, wie Harald Krejci bemerkt. Schade, dass
der große Künstler beim Presserundgang an einem Virus erkrankt war
und zu diesem Werk nicht befragt werden konnte. 2025 wohnte er im
Rollstuhl der Premiere der Strawinsky Oper „Die Geschichte vom
Soldaten“ bei. Er hatte dafür die Marionetten entworfen. Auf
wissensART ist dazu ein Podcast zu hören. Der Titel: „Georg
Baselitz: Große Kunst an feinen Fäden“. Martin Müller
Weiterführende Links: https://salzburgerfestspiele.at
https://ropac.net https://wissensart.at www.museumdermoderne.at
Wenn Ihnen Gehörtes gefallen hat, abonnieren Sie bitte diesen
Podcast. Besonders freuen wir uns über eine 5-Sterne-Bewertung auf
Apple Podcasts und Spotify.
neben dem Eingang des zweiten Stockwerkes im Museum der Moderne am
Mönchsberg in Salzburg. Dort ist dem Gegenwartskünstler anlässlich
seines 88. Geburtstages eine Ausstellung gewidmet. Gezeigt werden
Werke aus den Jahren 2015 bis heute. Mit Öl und Gold hat der
Wahlsalzburger 2019 das Werk mit dem Titel „Licht aus, aus, aus“
geschaffen. Seine beiden Figuren sind auf den Kopf gestellt. Das
macht Georg Baselitz seit den 1960er Jahren. Damals stellte er mit
mehreren „Manifesten“ die Kunstwelt der Nachkriegszeit auf den
Kopf. Es sind beeindruckende Doppelporträts oder Pendant-Bilder,
die in zwei Sälen im Museum der Moderne gezeigt werden. Sie
reflektieren Themen wie Alter, Schwäche und Vergänglichkeit – und
nicht zuletzt die eigene Biografie des Künstlers und die seiner
Frau Elke. Mit ihr ist er seit 1965 verheiratet. Sie ist meist an
seiner Seite, dokumentiert den Fortgang seiner Arbeit mit der
Pocketkamera und fungiert als erste Kritikerin ihres Mannes. „Ich
kann nicht Sex“ heißt ein Riesenformat, das gleich links neben der
Eingangstüre der Ausstellung im Museum der Moderne am Mönchsberg
hängt. Es zeigt einen Adler mit dem Kopf nach unten. Mit dem
Direktor des Museums der Moderne Harald Krejci kuratierte Tina
Teufel die Ausstellung. Sie meint zu diesem Gemälde, dass es jede
Assoziation mit dem Wappentier verweigere und verweist auf das
filigran-durchsichtige Gefieder. Am Ende der Ausstellung zeigt ein
Bild zwei Figuren, Skelette. Sie halten einander an der Hand.
„Displaced Persons“ heißt das Doppelporträt in denen Baselitz seine
Frau Elke und sich darstellt. Es ist 2020 in fast „röntgenartiger
Qualität“ entstanden ist, wie Harald Krejci bemerkt. Schade, dass
der große Künstler beim Presserundgang an einem Virus erkrankt war
und zu diesem Werk nicht befragt werden konnte. 2025 wohnte er im
Rollstuhl der Premiere der Strawinsky Oper „Die Geschichte vom
Soldaten“ bei. Er hatte dafür die Marionetten entworfen. Auf
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Baselitz: Große Kunst an feinen Fäden“. Martin Müller
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