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Beschreibung
vor 1 Woche
Überlegungen zu künstlerischen Fastentüchern von Erwin Wurm, Peter
Baldinger und den Kreuzen von Arnulf Rainer im Wiener Stephansdom.
77 Kreuze des Künstlers Arnulf Rainer sind während der Fastenzeit
im Wiener Stephansdom zu sehen. Es sind sieben Kreuze auf Holz
sowie 70 Kreuz-Kaltnadelradierungen, die der Künstler von 1956 bis
2014 geschaffen hat. Die Werke im Stephansdom stammen aus der
Sammlung Werner Trenker. Arnulf Rainer hatte kurz vor seinem Tod
die Hängung seiner Kreuze im Wiener Stephansdom verboten. Sie
hätten keinen religiösen Zusammenhang meinte der international
bekannte Künstler. „Gerade in Zeiten großer gesellschaftlicher und
politischer Herausforderungen soll das Kreuz als Symbol an die
Kernbotschaften des Christentums – Liebe, Mitgefühl, Vergebung und
den unerschütterlichen Glauben an das Gute – erinnern, hieß es in
einer Presseaussendung. Das Kreuz sei dabei auch als Symbol der
bleibenden Werte des Christentums zu verstehen, das seit
Jahrhunderten Orientierung, Trost und Hoffnung spendet. In der 77,
so heißt es weiter, spiegle sich die Zahl ‚Sieben‘ als Symbol für
Vollendung, Glaube und geistige Ordnung wider, die sich als
zentrales Motiv leitend durch die Präsentation im Stephansdom
ziehen soll.“ Arnulf Rainer, der als Vorläufer und Wegbegleiter des
Wiener Aktionismus zählte, starb im Dezember 2025. Es konnte mit
ihm kein Interview über die Hängung seiner Kreuze geführt werden.
Seine Werke werden weiter gezeigt, hängen in Sammlungen. Auskunft
dazu gerne via E-Mail wissensart@wissensart.at Im Podcast erinnere
ich auch an das Fastentuch von Peter Baldinger und an jenes von
Erwin Wurm. Erinnern sie sich an die Steine, die im Jahr 2019 im
Wiener Stephansdom von der Decke fielen, das Mittelschiff der
Kirche ausfüllten? Es war das Ergebnis der zweiten Einladung, die
der Künstler Peter Baldinger von Dompfarrer Toni Faber und
Dombaumeister Wolfgang Zehetner erhielt, das Fastentuch zu
gestalten. Darüber hinaus sollte er die Liturgie vom Aschermittwoch
bis zu Pfingsten künstlerisch begleiten. 1.332 Papierobjekte
schwebten während dieser Zeit in sieben Meter Höhe über den Köpfen
der Besucher. Violett während der Fastenzeit, rot zu Ostern und
weiß zu Pfingsten. In diesen drei Lichtstimmungen verwies die
Installation „Sky of Stones“ auf die vielen Steinsymbole in der
Heiligen Schrift und auf den Steinigungstod des Märtyrers
Stephanus. Zeitgenössische Kunst paarte sich mit dem gotischen
Bauwerk, ergänzte den Blick aus heutiger Sicht auf den sakralen
Ort. Über die Herausforderung das gotische Langhaus des Doms zu
gestalten, erzählt Peter Baldinger in diesem Podcast. Kunst und
Glaube, diese Beziehung steht während der Fastenzeit in vielen
österreichischen Kirchen im Mittelpunkt. Oder sagen wir: zur
Diskussion. Regt an oder regt auf, wie seinerzeit die
überdimensionierte Wärmeflasche von Erwin Wurm. An liebende und
wärmende Zuwendung soll dieses 4 m große, orange Kunstwerk auf der
Südseite des Doms erinnern. Drinnen verhüllte ein 80 m² großer
violetter Strickpulli den Hochaltar. Erwin Wurm sah in diesem Werk
eine Verbindung mit der Schutzmantelmadonna und meinte, dass uns
auch ein Pullover umhülle und wärmt. Im Podcast spricht er vom
Zweifel des Künstlers. Musikalisch wird der Podcast von Angaangag
begleitet, dem Eskimo, der auf seine Art und Weise gegen die
Klimaerwärmung kämpft, die von der Eisschmelze begleitet wird. Er
hat Anhänger und Gegner. Aber er kämpft für seine Überzeugung, der
eine Spiritualität zugrunde liegt. Das erinnert an den Mann von
Nazareth und an den Mythos von Ostern.: Arnulf Rainer, Kreuz,
Kaltnadelradierung, 30 x 40 cm, re.un. sign. Nr. 4/35
Weiterführende Links: https://wissensart.at
Baldinger und den Kreuzen von Arnulf Rainer im Wiener Stephansdom.
77 Kreuze des Künstlers Arnulf Rainer sind während der Fastenzeit
im Wiener Stephansdom zu sehen. Es sind sieben Kreuze auf Holz
sowie 70 Kreuz-Kaltnadelradierungen, die der Künstler von 1956 bis
2014 geschaffen hat. Die Werke im Stephansdom stammen aus der
Sammlung Werner Trenker. Arnulf Rainer hatte kurz vor seinem Tod
die Hängung seiner Kreuze im Wiener Stephansdom verboten. Sie
hätten keinen religiösen Zusammenhang meinte der international
bekannte Künstler. „Gerade in Zeiten großer gesellschaftlicher und
politischer Herausforderungen soll das Kreuz als Symbol an die
Kernbotschaften des Christentums – Liebe, Mitgefühl, Vergebung und
den unerschütterlichen Glauben an das Gute – erinnern, hieß es in
einer Presseaussendung. Das Kreuz sei dabei auch als Symbol der
bleibenden Werte des Christentums zu verstehen, das seit
Jahrhunderten Orientierung, Trost und Hoffnung spendet. In der 77,
so heißt es weiter, spiegle sich die Zahl ‚Sieben‘ als Symbol für
Vollendung, Glaube und geistige Ordnung wider, die sich als
zentrales Motiv leitend durch die Präsentation im Stephansdom
ziehen soll.“ Arnulf Rainer, der als Vorläufer und Wegbegleiter des
Wiener Aktionismus zählte, starb im Dezember 2025. Es konnte mit
ihm kein Interview über die Hängung seiner Kreuze geführt werden.
Seine Werke werden weiter gezeigt, hängen in Sammlungen. Auskunft
dazu gerne via E-Mail wissensart@wissensart.at Im Podcast erinnere
ich auch an das Fastentuch von Peter Baldinger und an jenes von
Erwin Wurm. Erinnern sie sich an die Steine, die im Jahr 2019 im
Wiener Stephansdom von der Decke fielen, das Mittelschiff der
Kirche ausfüllten? Es war das Ergebnis der zweiten Einladung, die
der Künstler Peter Baldinger von Dompfarrer Toni Faber und
Dombaumeister Wolfgang Zehetner erhielt, das Fastentuch zu
gestalten. Darüber hinaus sollte er die Liturgie vom Aschermittwoch
bis zu Pfingsten künstlerisch begleiten. 1.332 Papierobjekte
schwebten während dieser Zeit in sieben Meter Höhe über den Köpfen
der Besucher. Violett während der Fastenzeit, rot zu Ostern und
weiß zu Pfingsten. In diesen drei Lichtstimmungen verwies die
Installation „Sky of Stones“ auf die vielen Steinsymbole in der
Heiligen Schrift und auf den Steinigungstod des Märtyrers
Stephanus. Zeitgenössische Kunst paarte sich mit dem gotischen
Bauwerk, ergänzte den Blick aus heutiger Sicht auf den sakralen
Ort. Über die Herausforderung das gotische Langhaus des Doms zu
gestalten, erzählt Peter Baldinger in diesem Podcast. Kunst und
Glaube, diese Beziehung steht während der Fastenzeit in vielen
österreichischen Kirchen im Mittelpunkt. Oder sagen wir: zur
Diskussion. Regt an oder regt auf, wie seinerzeit die
überdimensionierte Wärmeflasche von Erwin Wurm. An liebende und
wärmende Zuwendung soll dieses 4 m große, orange Kunstwerk auf der
Südseite des Doms erinnern. Drinnen verhüllte ein 80 m² großer
violetter Strickpulli den Hochaltar. Erwin Wurm sah in diesem Werk
eine Verbindung mit der Schutzmantelmadonna und meinte, dass uns
auch ein Pullover umhülle und wärmt. Im Podcast spricht er vom
Zweifel des Künstlers. Musikalisch wird der Podcast von Angaangag
begleitet, dem Eskimo, der auf seine Art und Weise gegen die
Klimaerwärmung kämpft, die von der Eisschmelze begleitet wird. Er
hat Anhänger und Gegner. Aber er kämpft für seine Überzeugung, der
eine Spiritualität zugrunde liegt. Das erinnert an den Mann von
Nazareth und an den Mythos von Ostern.: Arnulf Rainer, Kreuz,
Kaltnadelradierung, 30 x 40 cm, re.un. sign. Nr. 4/35
Weiterführende Links: https://wissensart.at
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