Mehr Qualität, weniger Programm? Die Sparpläne des MDR und der Streit um den Rundfunkbeitrag
vor 3 Tagen
Der MDR muss sparen – im Programm und bei Mitarbeitern. Hinzu
kommen politischer Druck von rechts und eine ungewisse Lage im
Streit um die nächste Beitragserhöhung. Fragen und Antworten im
Podcast.
Podcast
Podcaster
Beschreibung
vor 3 Tagen
Der Mitteldeutsche Rundfunk (MDR) steht unter Druck. Er muss trotz
einer ungewissen Lage bei der Entwicklung des künftigen
Rundfunkbeitrags Einsparungen in dreistelliger Millionenhöhe
vornehmen und zugleich den Spagat schaffen, die Qualität des
Programms zu erhalten. Hinzu kommt mit Blick auf die im September
anstehende Landtagswahl in Sachsen-Anhalt eine politische
Diskussion, die von der dort in Umfragen dominierenden AfD
getrieben wird. Die Partei strebt den Ausstieg aus dem
Rundfunkstaatsvertrag an. Für den MDR geht es im Augenblick um sehr
viel. Intendant Ralf Ludwig, der Anfang März bei der Sächsischen
Zeitung und Leipziger Volkszeitung zu einem Gespräch zu Gast war,
sagte damals: „Wir gehen längst ans Eingemachte.“ In dieser Folge
des Podcasts „Thema in Sachsen“ geht es jetzt um die zentralen
Fragen, die sich aus dieser Aussage und den aktuellen Entwicklungen
ergeben. Worum geht es bei dem bis zum Bundesverfassungsgericht
eskalierten Streit über den Rundfunkbeitrag? Warum sind
Beitragsdebatten inzwischen höchst politische Angelegenheiten?
Welche Rolle spielt der öffentlich-rechtliche Rundfunk für die
Demokratie und Meinungsvielfalt? Könnte ein Bundesland wirklich
einfach so aus dem MDR austreten? Und: Was bedeutet das alles für
rund 3600 Mitarbeiter und die Tarifgespräche, die ebenfalls gerade
begonnen haben? Im Interview zu hören sind der
Politikwissenschaftler Janek Treiber von der TU Dresden und der
Geschäftsführer des Deutschen Journalistenverbandes (DJV) in
Sachsen, Lars Radau. Außerdem wird das SZ- und LVZ-Gespräch mit
MDR-Intendant Ralf Ludwig in Ausschnitten wiedergegeben.
einer ungewissen Lage bei der Entwicklung des künftigen
Rundfunkbeitrags Einsparungen in dreistelliger Millionenhöhe
vornehmen und zugleich den Spagat schaffen, die Qualität des
Programms zu erhalten. Hinzu kommt mit Blick auf die im September
anstehende Landtagswahl in Sachsen-Anhalt eine politische
Diskussion, die von der dort in Umfragen dominierenden AfD
getrieben wird. Die Partei strebt den Ausstieg aus dem
Rundfunkstaatsvertrag an. Für den MDR geht es im Augenblick um sehr
viel. Intendant Ralf Ludwig, der Anfang März bei der Sächsischen
Zeitung und Leipziger Volkszeitung zu einem Gespräch zu Gast war,
sagte damals: „Wir gehen längst ans Eingemachte.“ In dieser Folge
des Podcasts „Thema in Sachsen“ geht es jetzt um die zentralen
Fragen, die sich aus dieser Aussage und den aktuellen Entwicklungen
ergeben. Worum geht es bei dem bis zum Bundesverfassungsgericht
eskalierten Streit über den Rundfunkbeitrag? Warum sind
Beitragsdebatten inzwischen höchst politische Angelegenheiten?
Welche Rolle spielt der öffentlich-rechtliche Rundfunk für die
Demokratie und Meinungsvielfalt? Könnte ein Bundesland wirklich
einfach so aus dem MDR austreten? Und: Was bedeutet das alles für
rund 3600 Mitarbeiter und die Tarifgespräche, die ebenfalls gerade
begonnen haben? Im Interview zu hören sind der
Politikwissenschaftler Janek Treiber von der TU Dresden und der
Geschäftsführer des Deutschen Journalistenverbandes (DJV) in
Sachsen, Lars Radau. Außerdem wird das SZ- und LVZ-Gespräch mit
MDR-Intendant Ralf Ludwig in Ausschnitten wiedergegeben.
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