#7 Kaizen leben - Warum viele an kontinuierlicher Verbesserung scheitern

#7 Kaizen leben - Warum viele an kontinuierlicher Verbesserung scheitern

vor 2 Tagen
39 Minuten
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Beschreibung

vor 2 Tagen
In dieser Folge beginnt alles mit einem scheinbar harmlosen Moment:
Eine Auszubildende im Backoffice einer Bank – zweites Lehrjahr,
voller Energie und Ideen – geht zu ihrer Vorgesetzten. Sie hat
einen Verbesserungsvorschlag. Einen guten sogar. Was sie bekommt,
ist kein Lob, keine Diskussion, kein offenes Ohr. Nur ein
Fingerzeig auf ein Handbuch. „Dort stehen die Prozesse. Lesen Sie
nach." Ein kleiner Moment. Und doch einer, der alles sagt. Denn was
hier stirbt, ist nicht nur eine Idee. Es ist der Keim von etwas,
das Unternehmen seit Jahrzehnten predigen – und gleichzeitig
täglich zerstören: kontinuierliche Verbesserung. Kaizen. Die
Veränderung zum Besseren hin. Fabian Schwarz und Wilma Klaasen-van
Husen nehmen diesen Fall aus Wilmas Ausbildungszeit zum Anlass,
tief einzutauchen: Warum scheitert Continuous Improvement so häufig
– obwohl wir die Methoden längst kennen? Was hat Toyota damit zu
tun? Und was versteckt sich zwischen Teams-Calls, E-Mails und
Freigabeschleifen, das uns täglich ausbremst? Sie sprechen über das
Toyota Lean Production System und die Wurzeln von Kaizen, über die
Theory of Constraints und den unsichtbaren Flaschenhals im
Büroalltag, über vier konkrete Formate – vom Post Mortem über den
Gemba Walk bis zum Lean Coffee –, die kontinuierliche Verbesserung
greifbar machen. Und sie stellen die unbequeme Frage: Warum reicht
es nicht, die richtigen Formate zu kennen, wenn die
Unternehmenskultur Fehler bestraft statt aus ihnen zu lernen?
Psychologische Sicherheit, Radical Candor, Fuck-up-Nights, Minimum
Standards of Operation – die Antworten liegen auf dem Tisch. Aber
wer traut sich, sie wirklich umzusetzen? Und dann ist da noch das
Osterspecial, das Fabian kaum verbergen kann. Welches der vier
Formate bekommt seine ganz eigene Folge? Hör rein – und finde es
heraus, bevor es auf deinem Handy pingt.
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