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Beschreibung
vor 3 Tagen
Dürren, steigende Meeresspiegel, versalzene Böden: Immer mehr
Menschen sind aufgrund klimatischer Veränderungen zur Flucht
gezwungen, während die rechtliche Anerkennung als
Umweltvertriebene noch in den Kinderschuhen steckt.
Dr. iur. Stephanie Motz, Rechtsanwältin und Spezialistin für
internationalen Menschenrechtsschutz, Asyl- und Migrationsfragen
erklärt, weshalb politische Begriffe wie «Klimaflüchtling»
juristisch falsch sind, warum die Genfer Flüchtlingskonvention
auf Umweltvertriebene keine Anwendung findet und welche
Möglichkeiten menschenrechtliche Schutzmechanismen bieten, etwa
das Recht auf Leben oder Gesundheit. Anhand konkreter Fälle und
internationaler Entwicklungen illustriert sie aktuelle
Lösungsansätze, von Soft-Law-Initiativen über regionale Modelle
bis hin zu Ideen wie dem «Klimapass».
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