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Beschreibung
vor 18 Stunden
Wenn Verbrechen nicht gegen, sondern durch das System begangen
werden.
Zum Auftakt der 3. Staffel widmet sich Claude Eric Bertschinger
im Gespräch mit Prof. Nadine Zurkinden und Clara Rigoni dem
Konzept der Makrokriminalität: Von dessen Entstehung über die
Bedeutung von systemischer Konformität, Kontrolle und
Legitimierung, bis zu den strukturellen Bedingungen, die
Menschenrechtsverletzungen, Kriegsverbrechen oder organisierte
Gewalt ermöglichen. Diskutiert werden auch die Herausforderungen
fürs Straf- und Völkerstrafrecht, wenn Verbrechen nicht von
EinzeltäterInnen begangen werden, sondern das Ergebnis sind von
kollektiven Prozessen.
Dr. iur. Clara Rigoni ist Maître Assistante an der École des
sciences criminelles der Universität Lausanne und gemeinsam mit
Nadine Zurkinden im Vorstand der SAK.
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