Konflikt & Kontrolle: Dschihadisten, Militärregime und internationale Interessen im Sahel

Konflikt & Kontrolle: Dschihadisten, Militärregime und internationale Interessen im Sahel

vor 5 Tagen
Gespräch mit Ulf Laessing
22 Minuten
Podcast
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Beschreibung

vor 5 Tagen
Der Sahel steht an einem geopolitischen Wendepunkt: Militärregime
festigen ihre Macht, neue Allianzen entstehen – und internationale
Akteure wie die USA, Russland, die Türkei und die Golfstaaten bauen
ihren Einfluss gezielt aus. Während sich einige Staaten vom Westen
abwenden, verschieben sich die Kräfteverhältnisse in einer ohnehin
fragilen Region spürbar. Die Region gilt inzwischen als globales
Epizentrum des Terrorismus. Mehr als die Hälfte aller
terrorbedingten Todesfälle weltweit entfällt auf den Sahel.
Terrororganisationen breiten sich weiter aus – und bedrohen
zunehmend auch die stabileren Küstenländer Westafrikas.
Gleichzeitig wachsen die strukturellen Spannungen: In den fünf
Kern-Sahelländern Burkina Faso, Tschad, Mali, Niger und Mauretanien
leben heute rund 100 Millionen Menschen, das Durchschnittsalter
liegt bei etwa 17,7 Jahren, die Geburtenrate bei fünf bis sieben
Kindern pro Frau. Mali, Niger und Burkina Faso rücken enger
zusammen und bauen eine gemeinsame Militärallianz auf. Was bedeutet
diese neue Allianz für die Sicherheit im Sahel? Welche Interessen
verfolgen externe Akteure – und welche Folgen hat das für die
Region und Europa? Darüber spricht Magdalena Falkner mit Ulf
Laessing, Leiter des Regionalprogramms Sahel der
Konrad-Adenauer-Stiftung mit Sitz in Bamako.
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