Eis, Macht, Militär – Warum Grönland plötzlich so wichtig ist
Im Gespräch mit Christine Leuchtenmüller
23 Minuten
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Beschreibung
vor 1 Monat
„Wir brauchen Grönland!“ Mit diesem Satz hat Donald Trump eine
Debatte ausgelöst, die weit über die arktische Insel hinausgeht.
Grönland ist die größte Insel der Welt. Sechsmal so groß wie
Deutschland. Und doch leben dort nur rund 56.000 Menschen. Achtzig
Prozent der Fläche sind von Eis bedeckt. Lange galt Grönland als
Rand der Welt. Heute steht es im Zentrum globaler Machtpolitik.
Denn mit dem schmelzenden Eis öffnen sich neue Schifffahrtsrouten
und Rohstoffe werden zugänglich. Seltene Erden, Uran, Öl und Gas
rücken in greifbare Nähe. Gleichzeitig gewinnt die Arktis
militärisch an Bedeutung – für die USA, für Russland und für China.
Donald Trump argumentiert mit dem Thema Sicherheit. Kritiker sagen,
dies sei vorgeschoben – es gehe um Kontrolle, Einfluss und Besitz.
Europa reagiert alarmiert: Dänemark warnt vor einer Zerreißprobe
für die NATO, Deutschland signalisiert Unterstützung und sucht nach
Antworten im Bündnisrahmen. Welches Interesse hat Donald Trump
wirklich an Grönland? Und was bedeutet all das für Europa, die NATO
und die Menschen, die dort leben? Darüber sprechen wir mit
Christine Leuchtenmüller, Leiterin des Auslandsbüros Nordische
Länder der Konrad-Adenauer-Stiftung in Stockholm.
Debatte ausgelöst, die weit über die arktische Insel hinausgeht.
Grönland ist die größte Insel der Welt. Sechsmal so groß wie
Deutschland. Und doch leben dort nur rund 56.000 Menschen. Achtzig
Prozent der Fläche sind von Eis bedeckt. Lange galt Grönland als
Rand der Welt. Heute steht es im Zentrum globaler Machtpolitik.
Denn mit dem schmelzenden Eis öffnen sich neue Schifffahrtsrouten
und Rohstoffe werden zugänglich. Seltene Erden, Uran, Öl und Gas
rücken in greifbare Nähe. Gleichzeitig gewinnt die Arktis
militärisch an Bedeutung – für die USA, für Russland und für China.
Donald Trump argumentiert mit dem Thema Sicherheit. Kritiker sagen,
dies sei vorgeschoben – es gehe um Kontrolle, Einfluss und Besitz.
Europa reagiert alarmiert: Dänemark warnt vor einer Zerreißprobe
für die NATO, Deutschland signalisiert Unterstützung und sucht nach
Antworten im Bündnisrahmen. Welches Interesse hat Donald Trump
wirklich an Grönland? Und was bedeutet all das für Europa, die NATO
und die Menschen, die dort leben? Darüber sprechen wir mit
Christine Leuchtenmüller, Leiterin des Auslandsbüros Nordische
Länder der Konrad-Adenauer-Stiftung in Stockholm.
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