Zucker

Zucker

vor 2 Wochen
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Überwinde Deine Grenzen und finde Dein Glück!

Beschreibung

vor 2 Wochen

Warum du wahrscheinlich fünfmal mehr Zucker isst, als du
denkst – und was Weizen damit zu tun hat.


Nimmst du keinen Zucker in den Kaffee? Du isst selten
Süßigkeiten? Dann habe ich eine unbequeme Nachricht für dich: Der
Zucker, den du bewusst isst, macht vielleicht 20 Prozent deines
tatsächlichen Konsums aus. Die restlichen 80 Prozent sind
versteckt – in Brot, Fertigsoßen, Joghurt, Müsli, Wurst und
Ketchup.


Die Weltgesundheitsorganisation empfiehlt maximal 25 Gramm Zucker
pro Tag. Das sind sechs Teelöffel. Die offizielle deutsche
Statistik spricht von 90 bis 100 Gramm pro Tag – aber selbst
diese Zahl erfasst nur einen Teil. Umfassende Erhebungen aus den
USA, die alle Zuckerquellen einbeziehen, liegen bei 130 bis 150
Gramm täglich. Das sind 34 Teelöffel. Jeden Tag. Und unsere
Ernährung in Europa ist genauso industrialisiert – die gleichen
Konzerne, die gleichen Fertigprodukte, die gleichen Tricks.


Wir reden hier nicht von doppelt so viel wie in der
WHO-Empfehlung. Wir reden vom Fünf- bis zum Sechsfachen.


In dieser Folge nehme ich Zucker komplett auseinander – und gehe
dabei weit über das hinaus, was die meisten Gesundheitsratgeber
erzählen:


Über 60 versteckte Namen für Zucker – die
Lebensmittelindustrie nutzt Dutzende Bezeichnungen, um Zucker in
der Zutatenliste zu verstecken. Glukosesirup, Maltodextrin,
Gerstenmalzextrakt, Fruktose-Glukose-Sirup, Apfeldicksaft – die
vollständige Liste findest du weiter unten.


Warum Weißbrot schlimmer ist als
Haushaltszucker – das Thema, über das fast niemand
spricht: Moderner Weizen treibt deinen Blutzucker stärker in die
Höhe als Zucker selbst. Zwei Scheiben Toastbrot haben die gleiche
Blutzuckerwirkung wie mehrere Teelöffel reiner Zucker. Dazu kommt
Gliadin – ein Protein im Weizen, das an Opioidrezeptoren im
Gehirn bindet und dafür sorgt, dass du nicht aufhören kannst zu
essen.


Zucker macht süchtig – das ist keine
Übertreibung – Studien der Princeton University zeigen:
Zucker aktiviert im Gehirn dieselben Belohnungszentren wie
Kokain. Versuchstiere haben Zucker sogar gegenüber Kokain
bevorzugt. Dein ständiges Verlangen nach Süßem ist kein Mangel an
Disziplin – es ist Biochemie.


Wie die Zuckerlobby die Wissenschaft
manipulierte – In den 1960er Jahren bezahlte die
Zuckerindustrie Harvard-Wissenschaftler, um den Fokus von Zucker
auf Fett zu lenken. Jahrzehntelang hieß es: „Fett ist der Feind.”
Die Folge: fettarme Produkte voller Zucker, eine weltweite
Adipositas-Epidemie und Herzerkrankungen als Todesursache
Nummer 1. Aufgedeckt wurde das erst 2016.


Was Zucker in deinem Körper anrichtet: Fettleber
(der gleiche Mechanismus wie bei Alkohol), chronische
Entzündungen, gestörtes Darmmikrobiom, Insulinresistenz und
beschleunigte Hautalterung. Die Liste ist lang – und die meisten
Ärzte sprechen nicht darüber.


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Die vollständige Zuckerliste – über 60 Namen, die du kennen
solltest


Druck dir diese Liste aus und nimm sie mit in den Supermarkt.
Wenn einer dieser Begriffe auf der Zutatenliste steht, weißt du:
Da ist Zucker drin.


Klassische Zucker: Saccharose, Glukose
(Traubenzucker), Fruktose (Fruchtzucker), Laktose (Milchzucker),
Maltose (Malzzucker), Galaktose, Dextrose, Raffinose


Sirupe: Glukosesirup, Glukose-Fruktose-Sirup,
Fruktose-Glukose-Sirup, High Fructose Corn Syrup (HFCS),
Maissirup, Ahornsirup, Agavensirup, Agavendicksaft, Reissirup,
Dattelsirup, Zuckerrübensirup, Karamellsirup, Invertzuckersirup,
Raffinadesirup, Goldsirup


Malz- und Getreidevarianten: Maltodextrin,
Malzextrakt, Gerstenmalzextrakt, Gerstenmalz, Malzzucker,
Weizendextrin, Stärkesirup, Dextrin, modifizierte Stärke


Fruchtsüße (klingt gesund, ist Zucker):
Fruchtsüße, Fruchtextrakt, Traubensüße, Apfeldicksaft,
Birnendicksaft, Fruchtpüree, Fruchtsaftkonzentrat, eingedickter
Fruchtsaft


Naturprodukte (trotzdem Zucker): Honig,
Rohrzucker, Rohrohrzucker, Vollrohrzucker, Muscovado, Panela,
Kokosblütenzucker, Palmzucker


Zuckeralkohole: Sorbit (E420), Mannit (E421),
Isomalt (E953), Maltit (E965), Lactit (E966), Erythrit (E968),
Xylit (E967)


Technische Bezeichnungen: Invertzucker,
Invertzuckercreme, Karamell, Kandis, Farinzucker, Puderzucker,
Hagelzucker, Gelierzucker, Vanillezucker, Demerara-Zucker,
Turbinado-Zucker


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Willkommen auf Deinem Weg zu Dir!


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a year ago · 11 likes · 4 comments · LIVE WITHOUT LIMITS with
Klaus


6 Schritte, die du heute umsetzen kannst


1. Zutatenlisten lesen. Nicht die
Nährwerttabelle – die Zutatenliste. Faustregel: Alles, was auf
„–ose“ endet, ist Zucker. Alles mit „Sirup“ ist Zucker. Alles mit
„Malz“ oder „Extrakt“ ist verdächtig.


2. Zuckergetränke streichen. Der einfachste und
wirkungsvollste Schritt. Ein Glas Orangensaft enthält genauso
viel Zucker wie ein Glas Cola.


3. Weißmehl reduzieren. Weißbrot, Toast, helle
Nudeln – das ist verkappter Zucker. Wenn Brot, dann echtes
Sauerteigbrot mit langer Gärung. Alternativen: Süßkartoffeln,
Quinoa, Buchweizen, Hülsenfrüchte.


4. Selbst kochen. Jede selbst zubereitete
Mahlzeit ist ohne versteckten Zucker.


5. Entzug aushalten. Die ersten Tage können
unangenehm sein – Kopfschmerzen, Müdigkeit, Heißhunger. Das ist
normal und zeigt, wie abhängig dein Körper war. Nach etwa zwei
Wochen stabilisiert sich alles.


6. Ersetzen statt zu verzichten. Beeren, dunkle
Schokolade mit hohem Kakaoanteil, Tee mit Zimt. Zimt reguliert
übrigens auch den Blutzucker.


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