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  4. Warum die teuersten Superfoods im Regal stehen …
Über Marketingversprechen, vergessenes Wissen und die
Lebensmittel, die dein Körper wirklich braucht.

Die Wahrheit über Superfoods beginnt nicht im Bioladen. Sie
beginnt in der Küche deiner Großmutter.

Dort stand kein Açaí-Pulver. Kein Matcha-Latte. Kein
Spirulina-Smoothie. Dort stand eine dampfende Knochenbrühe. Eine
gebratene Leber. Ein Glas fermentierter Kohl.

Und deine Großmutter hatte mit hoher Wahrscheinlichkeit weniger
chronische Erkrankungen als du. Denn sie hatte einen weiteren
Vorteil: Sie wurde nicht von der „modernen“ Medizin geheilt. Sie
aß einfach gesund.

Das Superfood-Versprechen

Das Wort „Superfood“ existiert nicht in der
Ernährungswissenschaft. Es ist eine Marketingkategorie. Es ist
weder ein wissenschaftlicher Begriff noch eine offizielle
Klassifizierung.

Die Europäische Behörde für Lebensmittelsicherheit (EFSA) hat den
Begriff mehrfach kritisiert – weil er keine definierten Kriterien
hat und Verbraucher systematisch in die Irre führt.

Und trotzdem: Der globale Superfood-Markt wird laut
Marktforschern auf über 200 Milliarden Dollar geschätzt – mit
steigender Tendenz und zunehmend von der Pharmaindustrie
gekapert, die Hersteller von Nahrungsergänzungsmitteln in
atemberaubender Geschwindigkeit aufkauft.

Dahinter steckt ein simples Prinzip:

Je exotischer, desto teurer. Und je teurer, desto
wertvoller wirkt es.

Açaí kommt aus dem Amazonas. Maca aus den peruanischen Anden.
Moringa aus Indien. Das klingt nach Ursprünglichkeit. Nach Natur.
Nach Heilwissen.

Und manchmal steckt auch echter Nährwert dahinter, keine Frage.

Aber was wäre, wenn die wirklich nährstoffdichten Lebensmittel
direkt vor deiner Nase liegen – und niemand darüber redet, weil
damit kein Geld zu verdienen ist?

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„Warum die teuersten Superfoods im Regal stehen …“

Worum geht es? Danach fragen wir noch nach dem Grund.

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