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Beschreibung
vor 3 Tagen
Wie konnte es passieren, dass sich ausgerechnet das Christentum in
der römischen Antike durchgesetzt hat? Diese Frage wurde zum
Ausgangspunkt eines Forschungsprojekts, dass der Berner Prof.
Benjamin Schliesser gemeinsam mit Jan Rüggemeier und einem grossem
Team in den letzten Jahren betrieben hat. Viele der dabei
gewonnenen Erkenntnisse werden nun Interessierten in einem
ansprechenden Format zur Verfügung gestellt: In insgesamt 9
YouTube-Videos sieht man die Wissenschaftler:innen auf den Spuren
der frühen Christusgläubigen. Im Gespräch wollen wir es nun auch
wissen: Wie konnte sich eine religiöse Gruppe durchsetzen, die mit
ihrer Verehrung eines von den Römern gekreuzigten Juden alle vor
den Kopf stossen musste? Benjamin Schliesser erklärt, dass der
Erfolg der frühen Gemeinde wohl mit einer eigentümlichen Mischung
zu tun hat. In vielerlei Hinsicht ähneln die ersten christlichen
Kirchen bekannten Phänomenen der damaligen Zeit. Sie bieten Heilung
wie der Asklepius-Kult, ethische und weltanschauliche Orientierung
wie philosophische Schulen, Vergemeinschaftung wie antike Vereine.
Und sie bieten zugleich etwas völlig Neues. In einer Welt, in der
Macht und Stärke bewundert und die Erfolgreichen gefeiert werden,
stellt die christliche Verkündigung das Leiden eines Menschen ins
Zentrum, der von den Römern zur Hinrichtungsart für aufsässige
Sklaven bestimmt wurde. Dieser Glaube sprach Menschen an, für die
die Antike sonst nur Verachtung und Ausgrenzung kannte. Der Erfolg
des Christentum war weder notwendig noch nur zufällig. Aber dieser
Glaube gab Antworten auf viele Sehnsüchte seiner Zeit; und zugleich
forderte er alle heraus. Zuletzt bot dieser Glaube ein Zentrum, das
alle seine Mitglieder verband. Der Glaube an Jesus Christus, den
Gekreuzigten. Zum Forschungsprojekt siehe:
https://www.earlychristiancenters.com Zum Einstieg in die Videos
vgl.: Ein neuer Gott für Roms Imperium.
https://youtu.be/VKdQ7LuVZtM?si=-mo-vHz3tguBb2E_
der römischen Antike durchgesetzt hat? Diese Frage wurde zum
Ausgangspunkt eines Forschungsprojekts, dass der Berner Prof.
Benjamin Schliesser gemeinsam mit Jan Rüggemeier und einem grossem
Team in den letzten Jahren betrieben hat. Viele der dabei
gewonnenen Erkenntnisse werden nun Interessierten in einem
ansprechenden Format zur Verfügung gestellt: In insgesamt 9
YouTube-Videos sieht man die Wissenschaftler:innen auf den Spuren
der frühen Christusgläubigen. Im Gespräch wollen wir es nun auch
wissen: Wie konnte sich eine religiöse Gruppe durchsetzen, die mit
ihrer Verehrung eines von den Römern gekreuzigten Juden alle vor
den Kopf stossen musste? Benjamin Schliesser erklärt, dass der
Erfolg der frühen Gemeinde wohl mit einer eigentümlichen Mischung
zu tun hat. In vielerlei Hinsicht ähneln die ersten christlichen
Kirchen bekannten Phänomenen der damaligen Zeit. Sie bieten Heilung
wie der Asklepius-Kult, ethische und weltanschauliche Orientierung
wie philosophische Schulen, Vergemeinschaftung wie antike Vereine.
Und sie bieten zugleich etwas völlig Neues. In einer Welt, in der
Macht und Stärke bewundert und die Erfolgreichen gefeiert werden,
stellt die christliche Verkündigung das Leiden eines Menschen ins
Zentrum, der von den Römern zur Hinrichtungsart für aufsässige
Sklaven bestimmt wurde. Dieser Glaube sprach Menschen an, für die
die Antike sonst nur Verachtung und Ausgrenzung kannte. Der Erfolg
des Christentum war weder notwendig noch nur zufällig. Aber dieser
Glaube gab Antworten auf viele Sehnsüchte seiner Zeit; und zugleich
forderte er alle heraus. Zuletzt bot dieser Glaube ein Zentrum, das
alle seine Mitglieder verband. Der Glaube an Jesus Christus, den
Gekreuzigten. Zum Forschungsprojekt siehe:
https://www.earlychristiancenters.com Zum Einstieg in die Videos
vgl.: Ein neuer Gott für Roms Imperium.
https://youtu.be/VKdQ7LuVZtM?si=-mo-vHz3tguBb2E_
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