13. Episode: Wenn Zusammenarbeit mit KI Unsicherheit erzeugt, und die Rolle der Führung

13. Episode: Wenn Zusammenarbeit mit KI Unsicherheit erzeugt, und die Rolle der Führung

vor 1 Woche
Ein Beitrag von Prof. Dr. Clemente Minonne
31 Minuten
Podcast
Podcaster
Kurzimpulse zu Psychologie im digitalen Wandel

Beschreibung

vor 1 Woche
In dieser Episode von Denkstoff kompakt spricht Prof. Dr. Clemente
Minonne über die Zusammenarbeit zwischen Mitarbeitenden und
künstliche Intelligenz und darüber, warum diese Zusammenarbeit
zugleich aktivierende und problematische Effekte haben kann. Auf
Basis einer empirischen Studie zeigt er, dass Employee–AI
Collaboration häufig zu AI Uncertainty führt, also zu Unsicherheit
darüber, wie sich KI entwickelt, welche Aufgaben künftig
automatisiert werden und welche Rolle Mitarbeitende selbst noch
einnehmen werden. Diese Unsicherheit kann zwei unterschiedliche
Reaktionen auslösen: Einerseits Job Crafting, also das aktive
Anpassen und Weiterentwickeln der eigenen Arbeit, andererseits
Knowledge Hiding, also das bewusste Zurückhalten von Wissen.
Entscheidend ist dabei die Rolle der Digital Leadership:
Führungskräfte mit digitaler Orientierung können Unsicherheit so
rahmen, dass daraus eher Lern- und Gestaltungsprozesse entstehen
als defensives Verhalten. Sein persönliches Fazit: KI verändert
nicht nur Prozesse, sondern erzeugt Unsicherheit, und Führung
entscheidet darüber, ob daraus Anpassung und Lernen oder Rückzug
und Wissensverstecken entstehen. Quelle: Liang, Y., Yang, M., &
Wu, T.-J. (2025). Double-edged sword effect of employee–AI
collaboration: The role of AI uncertainty and digital leadership.
Leadership & Organization Development Journal.
https://doi.org/10.1108/LODJ-08-2024-0553
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