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Beschreibung
vor 2 Wochen
In dieser Episode von Denkstoff kompakt spricht Prof. Dr. Clemente
Minonne über eine neue Studie des KOF-Instituts der ETH Zürich zur
Frage, ob generative KI bereits sichtbare Auswirkungen auf den
Schweizer Arbeitsmarkt hat. Grundlage ist der Studienbericht „KI
und der Schweizer Arbeitsmarkt: Erste Evidenz zu Auswirkungen auf
Arbeitslosigkeit und Stellenausschreibungen“. Die Studie analysiert
reale Daten von Arbeitssuchenden des SECO sowie umfassende
Stelleninseratsdaten und zeigt, dass sich stark KI-exponierte
Berufe seit der Einführung grosser Sprachmodelle Ende 2022 deutlich
schlechter entwickelt haben als wenig exponierte Berufe. Besonders
betroffen sind wissensintensive Tätigkeiten wie
Softwareentwicklung, Programmierung, Marketing oder journalistische
Arbeit. Die Episode diskutiert, weshalb generative KI sich
grundlegend von früheren Automatisierungswellen unterscheidet,
warum jüngere Arbeitnehmende stärker betroffen sein könnten und
weshalb die Geschwindigkeit technologischer Diffusion zu einer
neuen Dynamik von Arbeit führt. Sein persönliches Fazit: Die
entscheidende Veränderung durch KI liegt nicht primär im
Verschwinden von Arbeit, sondern in der zunehmenden Instabilität
jener Wissensarbeit, die lange als besonders sicher galt. Quelle:
Kläui, J., & Siegenthaler, M. (2025). KI und der Schweizer
Arbeitsmarkt: Erste Evidenz zu Auswirkungen auf Arbeitslosigkeit
und Stellenausschreibungen (KOF Studien Nr. 186). ETH Zürich, KOF
Konjunkturforschungsstelle.
https://doi.org/10.3929/ethz-c-000785283
Minonne über eine neue Studie des KOF-Instituts der ETH Zürich zur
Frage, ob generative KI bereits sichtbare Auswirkungen auf den
Schweizer Arbeitsmarkt hat. Grundlage ist der Studienbericht „KI
und der Schweizer Arbeitsmarkt: Erste Evidenz zu Auswirkungen auf
Arbeitslosigkeit und Stellenausschreibungen“. Die Studie analysiert
reale Daten von Arbeitssuchenden des SECO sowie umfassende
Stelleninseratsdaten und zeigt, dass sich stark KI-exponierte
Berufe seit der Einführung grosser Sprachmodelle Ende 2022 deutlich
schlechter entwickelt haben als wenig exponierte Berufe. Besonders
betroffen sind wissensintensive Tätigkeiten wie
Softwareentwicklung, Programmierung, Marketing oder journalistische
Arbeit. Die Episode diskutiert, weshalb generative KI sich
grundlegend von früheren Automatisierungswellen unterscheidet,
warum jüngere Arbeitnehmende stärker betroffen sein könnten und
weshalb die Geschwindigkeit technologischer Diffusion zu einer
neuen Dynamik von Arbeit führt. Sein persönliches Fazit: Die
entscheidende Veränderung durch KI liegt nicht primär im
Verschwinden von Arbeit, sondern in der zunehmenden Instabilität
jener Wissensarbeit, die lange als besonders sicher galt. Quelle:
Kläui, J., & Siegenthaler, M. (2025). KI und der Schweizer
Arbeitsmarkt: Erste Evidenz zu Auswirkungen auf Arbeitslosigkeit
und Stellenausschreibungen (KOF Studien Nr. 186). ETH Zürich, KOF
Konjunkturforschungsstelle.
https://doi.org/10.3929/ethz-c-000785283
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