Nach Vogelgrippe-Winter in Sachsen: Was das für Eier und Preise bedeutet
vor 1 Woche
Eier werden auch Ostern nicht knapp! Aber warum hat sich ihr Preis
seit fünf Jahren verdreifacht? Fragen an den Großenhainer
Geflügelhof-Betreiber Fabian Riedel und LUA-Präsidentin Susanne
Bastian.
Podcast
Podcaster
Beschreibung
vor 1 Woche
Die gute Nachricht zuerst: Es gibt keinen Grund zur Panik am
Eier-Regal im Supermarkt. Zwar könne es kurz vor Ostern bei manchen
Sorten hier und da vorübergehend knapp werden, erzählt Fabian
Riedel, Chef des Geflügelhofs Großenhain, im Podcast „Thema in
Sachsen“ von Sächsischer Zeitung und Leipziger Volkszeitung, aber:
„Es gibt genügend Eier und jeder kann am Ostersonntag sein
Frühstücksei essen und eins für das Kind verstecken." Jetzt die
eher nicht so gute Nachricht, die Folgen für Geflügelhalter,
Verbraucher und Tiere hat: „Wir haben noch keine Entwarnung, die
Risikoeinschätzung ist weiterhin hoch.“ Das sagt Dr. Susanne
Bastian, seit reichlich einem halben Jahr Präsidentin der
Landesuntersuchungsanstalt Sachsen (LUA), und bezieht sich dabei
auf die seit Monaten wegen der Vogelgrippe angespannten
Seuchenlage. Der Podcast berichtet aus zwei Perspektiven über die
aktuelle Situation. Da ist der Praktiker aus der Landwirtschaft –
und da ist die Leiterin einer Behörde, die Tierseuchen überwacht
und dafür sorgt, Gefahren von Bevölkerung und Tierbeständen
abzuwenden. Riedel berichtet aus dem Alltag seines Geflügelhofs,
auf dem rund 100.000 Tiere leben, Bastian ordnet die Lage
wissenschaftlich ein, erklärt, was die Ursachen für die Verbreitung
der Vogelgrippe sind - und schildert, wie Behörden auf neue Fälle
reagieren. Drei große Ausbrüche hat es im zurückliegenden
Winterhalbjahr in Sachsen gegeben. Was es für einen Geflügelbetrieb
bedeutet, wenn er davon betroffen ist, erzählen Riedel und Bastian
aus ihren jeweiligen Sichtweisen. Sie erzählen, wie man einen
Befall mit dem Vogelgrippe-Virus feststellt und was daraus folgt:
in der Regel die Tötung von ganzen Hühnerherden. Für Verbraucher
zeigt sich die angespannte Lage weniger in der Verfügbarkeit der
Eiprodukte, sondern vor allem beim Preis. Eier sind in den
vergangenen Jahren ohnehin deutlich teurer geworden, wie ein kurzer
Blick auf die Entwicklung der Erzeugerpreise zeigt, die das
sächsische Landwirtschaftsministerium ausweist. Seit 2021 haben
sich die Preise demnach im Schnitt je nach Sorte verdreifacht.
Riedel erklärt, welche Gründe es dafür gibt - und wieso die
Vogelgrippe nur einer von vielen ist. Allerdings - und das lässt
zumindest beim Thema Vogelgrippe Hoffnung keimen - gibt es eine
spannende Entwicklung. Bastian und Riedel erzählen von einem
Impfstoff, der bereits erprobt wird. Wie weit die Forschung ist und
wie man überhaupt auf einem Hof 100.000 Tiere impft, auch darüber
berichtet diese Folge „Thema in Sachsen“.
Eier-Regal im Supermarkt. Zwar könne es kurz vor Ostern bei manchen
Sorten hier und da vorübergehend knapp werden, erzählt Fabian
Riedel, Chef des Geflügelhofs Großenhain, im Podcast „Thema in
Sachsen“ von Sächsischer Zeitung und Leipziger Volkszeitung, aber:
„Es gibt genügend Eier und jeder kann am Ostersonntag sein
Frühstücksei essen und eins für das Kind verstecken." Jetzt die
eher nicht so gute Nachricht, die Folgen für Geflügelhalter,
Verbraucher und Tiere hat: „Wir haben noch keine Entwarnung, die
Risikoeinschätzung ist weiterhin hoch.“ Das sagt Dr. Susanne
Bastian, seit reichlich einem halben Jahr Präsidentin der
Landesuntersuchungsanstalt Sachsen (LUA), und bezieht sich dabei
auf die seit Monaten wegen der Vogelgrippe angespannten
Seuchenlage. Der Podcast berichtet aus zwei Perspektiven über die
aktuelle Situation. Da ist der Praktiker aus der Landwirtschaft –
und da ist die Leiterin einer Behörde, die Tierseuchen überwacht
und dafür sorgt, Gefahren von Bevölkerung und Tierbeständen
abzuwenden. Riedel berichtet aus dem Alltag seines Geflügelhofs,
auf dem rund 100.000 Tiere leben, Bastian ordnet die Lage
wissenschaftlich ein, erklärt, was die Ursachen für die Verbreitung
der Vogelgrippe sind - und schildert, wie Behörden auf neue Fälle
reagieren. Drei große Ausbrüche hat es im zurückliegenden
Winterhalbjahr in Sachsen gegeben. Was es für einen Geflügelbetrieb
bedeutet, wenn er davon betroffen ist, erzählen Riedel und Bastian
aus ihren jeweiligen Sichtweisen. Sie erzählen, wie man einen
Befall mit dem Vogelgrippe-Virus feststellt und was daraus folgt:
in der Regel die Tötung von ganzen Hühnerherden. Für Verbraucher
zeigt sich die angespannte Lage weniger in der Verfügbarkeit der
Eiprodukte, sondern vor allem beim Preis. Eier sind in den
vergangenen Jahren ohnehin deutlich teurer geworden, wie ein kurzer
Blick auf die Entwicklung der Erzeugerpreise zeigt, die das
sächsische Landwirtschaftsministerium ausweist. Seit 2021 haben
sich die Preise demnach im Schnitt je nach Sorte verdreifacht.
Riedel erklärt, welche Gründe es dafür gibt - und wieso die
Vogelgrippe nur einer von vielen ist. Allerdings - und das lässt
zumindest beim Thema Vogelgrippe Hoffnung keimen - gibt es eine
spannende Entwicklung. Bastian und Riedel erzählen von einem
Impfstoff, der bereits erprobt wird. Wie weit die Forschung ist und
wie man überhaupt auf einem Hof 100.000 Tiere impft, auch darüber
berichtet diese Folge „Thema in Sachsen“.
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